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Elektroskateboards werden legal in Deutschland!

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ich glaube, die werden ab 15 Jahren erlaubt mit Versicherungsplakette ohne Führerschein.
Wenn man für Elektrokleinstfahrzeuge einen Führerschein bräuchte, würden die Sharing System Anbieter der Tretroller auch Sturm laufen. Die wollen ja, das man deren Roller an der Straßenecke mietet und nicht erst einen Führerschein machen muss.

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Vielleicht interessiert das hier einen.. habe heute die nächste Antwort auf meine Frage  bekommen..

 

Sehr geehrter Herr ...,

vielen Dank für Ihre Mail.

Das Mobilitätsverhalten - insbesondere in den Städten und Verdichtungsräumen - wandelt sich, mehr Menschen steigen auf Fahrrad, Bus und Bahn um, dass zeigen auch die Zahlen der Studie "Mobilität in Deutschland" (http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/). Vor dem Hintergrund klima- und energiepolitischer Herausforderungen ist dies eine positive Entwicklung, die trotz fehlender verkehrspolitischer Flankierung durch die Bundespolitik stattfindet. Denn von einer Verkehrswende wird in der Bundesregierung allenfalls geredet. Das Handeln ist unverändert von autofixierter Politik geprägt

Dass die Verkehrswende eine kleinteilige Angelegenheit ist, wird bei den Elektrokleinstfahrzeugen deutlich. Elektro-Kleinstfahrzeuge sind in Deutschland, anders als in den meisten anderen europäischen Ländern, verboten. Während die Nutzung von Segways seit einigen Jahren geregelt ist, sind E-Tretroller, selbstbalancierende Einräder und E-Skateboards bei uns nach wie vor nicht zugelassen.

Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat, auf Anregung unseres verkehrspolitischen Sprechers der grünen Bundestagsfraktion Matthias Gastel, die verschiedenen Regelungen innerhalb Europas und ausgewählter weiterer Länder zusammengestellt. Fazit: Die Länder haben diesen Markt sehr unterschiedlich geregelt. Aber kaum eines ist so fantasielos wie Deutschland und hat gar keine Regelung zur Zulassung gefunden. Sie haben also vollkommen Recht, dass Deutschland diesbezüglich stark hinterher hängt.

Auf eine Anfrage unserer Fraktion vom Juni 2018 (nachzulesen unter folgendem Link: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/026/1902620.pdf), antwortete die Bundesregierung das die Teilnahme von elektrischen Kleinstfahrzeugen noch im selben Jahr erfolgen sollte (nachzulesen unter folgendem Link: https://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/030/1903006.pdf). Das Verkehrministerium teilte jedoch Ende 2018 mit, dass sich die geplante Zulassung nun weiterhin verzögert. Ein genauer Zeitrahmen wurde dabei nicht genannt. Die Bundesregierung hatte bereits im November 2014 (!) eine Studie bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (Bast) in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse aber noch immer nicht veröffentlicht sind. Noch schwerwiegender ist, dass die Verordnung zur Zulassung der Fahrzeuge weiter auf sich warten lässt. Für uns als GRÜNE ist klar, dass die Bundesregierung endlich handeln und eine rechtssichere und brauchbare Zulassung emöglichen muss. Dabei ist für uns aber auch klar, dass eine Zulassung nicht zu Lasten des Rad- und Fußverkehrs gehen darf und Sicherheitsaspekte zu beachten sind.
Wenn der Beitrag der Elektrokleinstfahrzeuge zur Verkehrswende voll zum Tragen kommen soll, müssen wir die Voraussetzungen schaffen. In den Städten bedeutet dies konkret: Neben Fahrrädern und Lastenrädern konkurrieren auch E-Kleinstafhrzeuge um den knappen Raum. Wir brauchen eine Verkehrspolitik, die den Raum neu aufteilt. Das heißt nach 60 Jahren Autovorrangpolitik in Deutschland, dass wir die Koexistenz der neuen Mobilitätsformen auf Straßen des Kfz-Verkehrs ermöglichen. Diese Neuaufteilung ist eine Bedingung der Verkehrswende: Nur so können Fahrräder wie Elektrokleinstfahrzeuge ihre Möglichkeiten entfalten.

Ich hoffe, ich konnte Ihr Anliegen zufriedenstellend beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Lara Gromm
----------------------------
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Bundesgeschäftsstelle
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Platz vor dem Neuen Tor 1
10115 Berlin

 

 

Edited by Geohh

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politisch gesehen ist die Aussage von Frau Gromm eher so zu werten: häääm, wir sind oppositon und selbst wenn die morgen alles zulassen, werden wir die trotzdem attackieren, weil wir halt dafür bezahlt werden.  Wenn WIR wissen das die Studie öffentlich und einsehbar ist, diese kennen und diskutieren,  wieso wissen die das nicht? Vielleicht sollten die sich die Infos zur Zulassung bei uns holen und nicht umgekehrt :))))

Vielleicht sollten die Anfragen eher an die CSU gehen bzw. CDU. Ich denke die antworten kompetenter. Das hat nu nix mit PRO oder CONTRA irgendwelche Partei zu tun.

Die Opposition greift immer an. Die können ja nicht sagen. Super CDU oder wer auch immer. ihr habt das auf den Weg gebracht, das freut uns.

so wurde auch unsere Fragen an die Grünen beantwortet

 

"  Unserer Kenntnis nach befindet der Entwurf sich weiterhin im internen Verfahren des BMVI (Länderanhörung, Prüfung von Ausnahmen, Vorbereitung des Erlasses) und soll im Laufe des Frühjahrs endlich erlassen werden. Wie der genaue Sachstand ist und ob das Papier auch in Brüssel liegt, erfragen Sie am besten direkt beim Ministerium. "

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Ich hab mehrmals das Verkehrsministerium angefragt, da kam nie was Kompetentes zurück, die verstehen ihre eigenen Gesetze nicht.
Die Opposition macht hier Druck (aber auch nur die Grünen) und das ist super, das es wenigstens eine Partei gibt, die das Thema wirklich voranbrigen will.

In der Aussage seh ich keinen Angriff sondern konstruktive Kritik, was die Frau schreibt kommt im großen und Ganzen so hin und was das BMVI in den letzen Jahren geleistet hat bietet auch sehr Angriffsfläche.

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ja aber es geht doch um Aussagen und FAKTEN. Und de facto ist diese Studie schon längst öffentlich. Ich glaube erstens das sich keiner mit Ruhm bekleckert und zweitens wir vielleicht auch ein wenig zu ungeduldig sind.

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Wenn man 5 Jahre wartet und sieht wie alle anderen Länder Deutschland überholen und als dann endlich was passiert erstmal totaler Schwachsinn bei rumkommt und jetzt 3x überarbeitet werden muss und sich dadurch wieder verzögert, dann hat das nix mit ungeduld zu tun, dann ist man entweder sauer oder man hat bereits resigniert.


Und gerade was diese "Studie" angeht, die ist witzlos, unproffessionel, unvollständig, realitätsfern, geldverschwendung und nach 3 Jahren veraltet.
Das einzige was die Studie gebracht hat ist das Alles um Jahre verzögert wurde, es spielt keine Rolle wann oder wie diese Studie öffentlich veröffentlicht wird, sie ist sowieso für die Tonne und als Grundlage für ein Gesetz mehr als ungeeignet.

Wir brauchen keine Studien, wir brauchen Experten, die sich mit dem Thema auskennen und an den Gesetzen mitarbeiten.
Selbst in der CDU gibts es Leute wie z.B: Carsten Ovens den man hätte einbeziehen können.

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Ich finde es sowieso schwachsinnig das ein Brett mit 4 Rädern, einem Akku ohne Lenker und richtige Bremsen als KFZ eingestuft werden soll und dann noch mit TÜV - Prüfung?? Das ist mehr als lächerlich. Welcher Polizist soll denn bitte später feststellen ob man anstatt der erlaubten 20 km/h 28 km/h fährt?? Neue Blitzer für E-Skater?

Was passiert denn wenn ein Fahrradfahrer einen Unfall verursacht? Die normalen Fahrräder haben ja auch keine KFZ - Haftpflichversicherung und können locker 30 km/h und mehr fahren.

Wenn im Frühjahr nichts passiert, wovon ich stark von ausgehe, dann muss die nächste Demo im größerem Ausmaß her.. ich wäre auch dabei.

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On 1/14/2019 at 3:49 PM, Geohh said:

......... Wenn der Beitrag der Elektrokleinstfahrzeuge zur Verkehrswende voll zum Tragen kommen soll, müssen wir die Voraussetzungen schaffen. In den Städten bedeutet dies konkret: Neben Fahrrädern und Lastenrädern konkurrieren auch E-Kleinstafhrzeuge um den knappen Raum. Wir brauchen eine Verkehrspolitik, die den Raum neu aufteilt. Das heißt nach 60 Jahren Autovorrangpolitik in Deutschland, dass wir die Koexistenz der neuen Mobilitätsformen auf Straßen des Kfz-Verkehrs ermöglichen. Diese Neuaufteilung ist eine Bedingung der Verkehrswende: Nur so können Fahrräder wie Elektrokleinstfahrzeuge ihre Möglichkeiten entfalten.

 

Na ich hoffe doch nicht, daß noch mehr zwei spurige Strassen auf eine Spur umgebaut werden zwecks Bus - Rad. Ich freue mich auch über die vielen Radwege in der Hauptstadt aber den Straßenverkehr lahmlegen durch schlechte Ampelphasen, kleinere Straßen ist hier auch fehl am Platz. Berlin ist weitestgehend ein Fahrrad Paradies (für mich als Longboarder ebenso). Die Radfahrer ect. müssten hier auch mal besser aufpassen und nicht teilweise blind durch die Gegend fahren. Das gilt aber auch für die Autofahrer, besonders die mit neueren Autos unterwegs sind und nur noch abgelenkt beim Fahren von Touchscreens, Intertainment, Handys und 20.000 beleuchteten Knöpfen die sich in so manchem neuen Auto befinden.  Ein wenig gegenseitige Rücksichtnahme, vorausschauendes Fahren würde viel Ärger und Stau ersparen.

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Hat hier eigentlich schon jemand Informationen parat welche Versicherer die Plakette bereitstellen werden? Da wäre es vielleicht nicht schlecht von ein paar Seiten zu signalisieren, dass es genug EKF En­thu­si­asten gibt, die praktisch ab Tag 1 der Zulassung auf der Matte stehen werden. Ich hab Angst das die Abteilungen selbst erst in der Zulassungswoche behäbig ihr Photoshop anschmeißen, um so 'ne dösige Plakette zu bauen und in den Druck zu schicken.

 

Ich hab in der vergangenen Woche bei verschiedenen großen Versicherern angefragt und wurde auch immer freundlich an die zuständige Abteilung bzw. "Produktmanager" weitergeleitet. Die hatten aber wirklich alle nur ein durchs Telefon wahrnehmbares Achselzucken parat und wussten wirklich von gar nichts, weder E-Roller noch Board.

Edited by gorkamorka

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3 hours ago, Chrizz said:

Berlin ist weitestgehend ein Fahrrad Paradies

ähm, hast du dir mal die anderen europäischen Großstädte und Radinfrastruktur angesehen, 3m breite Radwege, baulich getrennt von den PKW, grüne Welle, geräumt im Winter, etc., das wäre ein Paradies auch E-Boarder.
Da kannst du in Berlin und jeder anderen deutschen Großstadt noch Jahrzehnte von träumen, ich hoffe sehr, dass durch die E-Roller und E-Boarder auch die Infrastruktur auf das 21.Jahrhundert angepasst wird.
Warum sollten Autos 8m breite Straßen + 3m Parkspur haben und Radfahrer, Plevs und Fussgänder müssen sich die restlichen 3m teilen, das ist nicht fair

Was die Versicherungen angeht, die erste Versicherung die das unbürokratisch auf die Reihe kommt, wird eine Menge neuer Kunden haben. Wenn die hier pennen, sind sie selber Schuld, ich werde die erst beste nehmen wo geht.

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vor 20 Minuten schrieb Falke:

ähm, hast du dir mal die anderen europäischen Großstädte und Radinfrastruktur angesehen, 3m breite Radwege, baulich getrennt von den PKW, grüne Welle, geräumt im Winter, etc., das wäre ein Paradies auch E-Boarder.
Da kannst du in Berlin und jeder anderen deutschen Großstadt noch Jahrzehnte von träumen, ich hoffe sehr, dass durch die E-Roller und E-Boarder auch die Infrastruktur auf das 21.Jahrhundert angepasst wird.
Warum sollten Autos 8m breite Straßen + 3m Parkspur haben und Radfahrer, Plevs und Fussgänder müssen sich die restlichen 3m teilen, das ist nicht fair

Was die Versicherungen angeht, die erste Versicherung die das unbürokratisch auf die Reihe kommt, wird eine Menge neuer Kunden haben. Wenn die hier pennen, sind sie selber Schuld, ich werde die erst beste nehmen wo geht.

 

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Weil Autos vielleicht 2m breit sind? Ist logisch das Autos mehr Platz brauchen oder nicht?

Ich würde sagen das Deutschland mit den Radwegen im oberen Mittelfeld liegt. In vielen südlichen europäischen Ländern gibt es überhaupt keine Radwege. Da sind selbst die Fußwege schmaler als unsere Radwege.

Man sollte nicht die Autofahrer verteufeln nur weil man lieber mit dem Fahrrad oder Skateboard unterwegs ist. Ich bin auch selbst Autofahrer und sage ja auch nicht was haben die Radfahrer und die Skateboarder denn auf der Straße zu suchen? Zahlen die, bezogen auf ihr Fortbewegungsmittel eine Steuer um die Radwege instand zu halten und auszubauen? Ich glaube nicht.

Einfach leben und leben lassen. Man muss halt mit der vorhandenen Infrastruktur leben. Man kann ja schlecht Gebäude weg reißen um die Straßen breiter zu machen.

Bevor man sich auf der Suche nach einer Versicherung macht, sollten wir abwarten ob die überhaupt mal zugelassen werden. Wenn sich die ganzen Parteien streiten und Bedingungen stellen das die erst zugelassen werden, wenn die Radwege breiter werden, dann werden die E-Boards nie zugelassen.

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Auch in einigen südlichen Ländern werden Teile der Innenstädte komplett für Autos gesperrt Spanien, Italien, Frankreich, in Deutschland bisher undenkbar (noch)

Ich will Autos nicht verteufeln, ich fahr moment auch mehr Auto als Skateboard dennoch ist gerade der Platzbedarf von Autos genau das Problem in den engen Städten, es kann dort nunmal nicht jeder mit einer Tonne Blech zum Bäcker fahren und seine Kids mit dem SUV in die Schule. PLEVs wären hier eine super Lösung und dafür braucht es bessere Radwege.

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Deswegen habe ich mir auch ein E-Board bestellt. Ich wohne gut zentral in Hamburg und fahre meist kurze Strecken z.B. zur Arbeit die nur 4 km von mir entfernt ist. Da wäre so ein E-Board perfekt um mal öfters das Auto stehen zu lassen. In einigen Ländern sind die zusätzlich auf Gehwegen mit begrenzter Geschwindigkeit zugelassen.

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2 hours ago, Falke said:

Auch in einigen südlichen Ländern werden Teile der Innenstädte komplett für Autos gesperrt Spanien, Italien, Frankreich, in Deutschland bisher undenkbar (noch)

Ich will Autos nicht verteufeln, ich fahr moment auch mehr Auto als Skateboard dennoch ist gerade der Platzbedarf von Autos genau das Problem in den engen Städten, es kann dort nunmal nicht jeder mit einer Tonne Blech zum Bäcker fahren und seine Kids mit dem SUV in die Schule. PLEVs wären hier eine super Lösung und dafür braucht es bessere Radwege.

Jo, zum Bäcker mit dem SUV, ich sehe hier schon zu viele SUV's, bis zu 2,5 Tonnen schwer die Teile und eine Person sitzt drin, mein Kleinwagen wiegt 1 Tonne.

Jo Autos brauchen mehr Platz, ich denke es gibt genug für alle Verkehrsteilnehmer. Das Problem ist, fast jeder muss ein Auto fahren in der Stadt, die Öffentlichen Verkehrsmittel sind oftmals sehr gut und Car sharing ist auch noch eine klasse Idee. Jetzt schweifen wir vom Thema ab. Gute große Radwegen für Bikes und kleine Elektromobile wäre schon was feines, ich nutze selbst Radwege, (Straßen) und Busspuren für mein Longboard. So kommt man auch gut voran.

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On 12/23/2018 at 10:06 PM, Kai said:

Momentmal feiern wir hier gerade 20km/h maximal Geschwindigkeit 🤣

 

Also dann viel Spass wenn du von einem 75 jährigen Pedelec Fahrer von hinten über den Haufen gefahren wirst.

Es gab mal diesen Artikel im heise-ticker. Danach sind die e-Fahrräder oft etwas getunt, mehr oder weniger. Auffallen tut das kaum, und kaum ein Polizist fordert ein Radfahrer auf, ihn mal fahren zu lassen um das zu probieren. Eben nicht gerade voll aufdrehen wenn die Rennleitung vor dir steht.

 

Eventuell wird das mit den Tretrollern und Skateboard auch so laufen. Hoffentlich nicht zu exzessiv. Das Tempolimit ist ein software-feature und als solches sicher UNMÖGLICH zu verändern!

 

Erstmal hoffen wir das es so kommt wie angedacht. 20mk/h ist schon viel schneller als Gehtempo von 6km/h, was übrigens auch das Tempolimit für normale Longboards auf Gehwegen ist. (oh, war ich heute schneller? Mist)

 

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WWW.HEISE.DE

Mit dem Tuning von E-Bikes lassen sich die meist auf Tempo 25 gedrosselten Elektromotoren überlisten und das Rad fährt flotter. Experten warnen vor den Gefahren. Aber kann die Polizei frisierte E-Bikes bereits...

 

 

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Habe heute eine neue email bekommen...

 

Sehr geehrter Herr ..., 

vielen Dank für Ihre Mail.  Die geplante Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am öffentlichen Straßenverkehr beinhaltet zulassungs-, fahrerlaubnis-, genehmigungs- und verhaltensrechtliche Aspekte. Verhaltensrechtlich ist geplant, die Fahrzeuge nah am Fahrrad zu positionieren.

Die Elektrokleinstfahrzeuge sollen zukünftig unter bestimmten Voraussetzungen im öffentlichen Verkehr bewegt werden dürfen. An erster Stelle steht hierbei die Gewährleistung der Verkehrssicherheit. Es sollen Elektrokleinstfahrzeuge am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen dürfen, die auch sicher bewegt werden können. Die dazu geplante Verordnung sieht vor, dass Elektrokleinstfahrzeuge am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen dürfen, die folgende Merkmale aufweisen: Lenk- oder Haltestange, bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h, Leistungsbegrenzung auf 500 Watt (1200 Watt bei selbstbalancierenden Fahrzeugen), Erfüllung fahrdynamischer Mindestanforderungen. 

Die im Rahmen der Länder- und Verbändeanhörung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingegangenen Rückmeldungen zeigen, dass die Hersteller die Erfüllbarkeit der Anforderungen für grundsätzlich möglich halten.

Es ist geplant, Elektrokleinstfahrzeuge überwiegend auf Radwegen fahren zu lassen. Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit zwischen 12 km/h und 20 km/h hat den Zweck, die Differenzgeschwindigkeit zu Fahrrädern möglichst gering zu halten.

Im Sinne einer einfachen Gestaltung der Vorschrift und zur Gewährleistung eines funktionierenden Verwaltungsvollzugs bzw. der Überwachbarkeit der Vorschrift ist eine Differenzierung nach verschiedenen bauartbedingten Höchstgeschwindigkeiten nicht vorgesehen.

Zusätzlich wird im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur derzeit mit Blick auf die Mikromobilität eine Möglichkeit erarbeitet, damit zukünftig auch Elektrokleinstfahrzeuge ohne Lenkstange im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden können.

Die Länder- und Verbändeanhörung wurde am 12.10.2018 abgeschlossen. Die Rückmeldungen werden derzeit ausgewertet. Anschließend erfolgt die erforderliche Notifizierung des geplanten Verordnungsvorhabens bei der Europäischen Kommission mit einer Stillhaltefrist von 3 Monaten. Nach der sich anschließenden Behandlung im Bundesrat steht der finale Text der Verordnung fest. Das Inkrafttreten der Verordnung zur Genehmigung von Elektrokleinstfahrzeugen ist im Frühjahr 2019 geplant.

Mit freundlichen Grüßen 
Ihr Bürgerservice

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Referat L 24 - Bürgerservice, Besucherdienst
Invalidenstraße 44
10115 Berlin
Edited by Geohh

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Werden nun E-Skateboards legal oder nicht? 

 

Ich hatte mich schon so gefreut gestern und den ganzen Thread durchgelesen und jetzt scheint es doch wieder unklar zu sein. 

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vor 8 Stunden schrieb muc:

Werden nun E-Skateboards legal oder nicht? 

 

Ich hatte mich schon so gefreut gestern und den ganzen Thread durchgelesen und jetzt scheint es doch wieder unklar zu sein. 

 

Der Status ist immer noch der gleiche. Es hat sich nichts geändert.

 

Wie ich schon vor einigen Wochen geschrieben habe.

Es hat keinen Sinn irgendwelche Mutmaßungen anzustellen oder an dieser Stelle fragen zur Versicherung, Höchstgeschwindigkeit etc. zu stellen.

 

Der Gesetzentwurf wird verabschiedet und freigegeben. DANN kommt parallel zu diesem die Ausnahmeregelung für uns. Das wird im Zeitraum Mitte April bis Mitte Mai geschehen.

Das BMVI hält sich bis dahin mit Informationen bedeckt, wie sie es auch im Dezember gesagt haben. Die meisten Hersteller stehen bereit um eventuelle Modifikationen durchzuführen. Die Versicherungen ebenfalls. Bis dahin bleibt uns nur dieser Thread hier. ALLES andere ist Spekulation, Gerücht oder Wunschdenken. Leider.

 

Kann aber genau sein, dass die uns alle auf die Schippe nehmen und am 15. April verkünden "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen" eee... "Leider haben die Länder gegen die Ausnahmeregelung gestimmt"  Dann haben sie für kurze Zeit einen Aufschrei an der Backe, ein paar Demos und Mails und können sich dann wieder ihren Gutachten widmen.

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Moin zusammen,

in meinen Gesprächen der letzten Wochen ob mit Politik oder z.B. Rollerverleih war klar zu erkennen, dass es allen so geht wie uns! Keiner kennt die aktuelle EKFV vom Dez2018 oder auch die angekündigte Ausnahmeverordnung für uns. Aktuell schraubt man beim BMVI entgegen der Aussage an unserem Termin vom 13.12 weiterhin an der Verordnung bis Ende Januar 2019 weiter. Somit rechne ich persönlich nicht vor Mai2019 mit einer Freigabe etc. Dies wurde auch Hr.Dr.Jung auf Nachfrage im Bundestag bestätigt ->  Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 73. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 16. Januar 2019, Frage 66 Zitat „Die Ausnahmeverordnung zur Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen ohne Lenkstange am Straßenverkehr wird derzeit erarbeitet.“ Zitatende

Auch ist der aktuelle Informationsfluss vom BMVI nach außen stark eingeschränkt bzw. komplett eingestellt worden. Anfragen an STv24 zur aktuellen Situation werden ignoriert bzw. auch wird der aktuelle Entwurf der EKFV an z.B. Parteien wie Grüne und Die Linke nicht verteilt. Jedenfalls hatten meine Gesprächspartner den aktuellen Entwurf nicht vorliegen! 

Somit sind Fragen zur ABE, Versicherung und Klassifizierung der einzelnen Fahrzeuge ein reines beobachten der berühmten "Glaskugel". Auch konnte mir bisher niemand sagen wie der angekündigte Versicherungsaufkleber aussieht und von wem er ausgegeben wird!? z.B. wird in Wien aktuell ein Elektrostehroller bevor er in den Verkehr geht von einem Mitarbeiter der Stadt kontrolliert und bekommt danach seinen Aufkleber ähnlich wie bei uns mit den Infos "bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit, Genehmigungsnummer der Allgemeinen Betriebserlaubnis oder der Einzelbetriebserlaubnis."

Das man sich mit dem Thema irgendwie und irgendwo z.B. VHV Versicherung beschäftigt ist schön zu lesen, aber niemand kommt mit neuen frischen Informationen rüber! Verrückterweise hab ich noch nicht mal eine Bestätigung zu Jens seiner Folie vom Dezember erhalten!? Fakt ist jedenfalls das auch die EKFV 2018-12-21_RefE_eKFV_txt.pdf nur Elektrostehroller behandelt und an der ABE weiter festgehalten wird. Somit wird vermutlich bzw. muss alles weitere in der angekündigten Ausnahmeverordnung geregelt werden/sein.  

Also genaues weiß man nicht! Bis demnächst 🙂

Gruss Lars

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vor 40 Minuten schrieb hardy_harzer:

Auch konnte mir bisher niemand sagen wie der angekündigte Versicherungsaufkleber aussieht

 

Ich habe da mal die Beschreibungen über den Aufkleber aus dem Entwurf interpretiert was gebastelt:

 

ekfv-plakette_2019.thumb.png.2f4db8b795f29fd6ace017516802e093.png

 

 

 

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