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Evolve Skateboards DE

Elektroskateboards werden legal in Deutschland!

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Leute, die Kommentare und Posts... made my day :)))

 

Da formiert sich eine Lobby, die eng gestrickt um eine Gesellschaft ist, die ihren Namen tanzt und Bäume umarmt aber mit dem 2tonnen SUV zum Biomarkt fährt, um was für die Umwelt zu tun...

 

Die Argumente sind teilweise unter der Gürtellinie, größtenteils falsch recherchiert oder ausgedacht. Was tun? Denn leider ist nun mal so, dass die gewinnen, die die größte Klappe haben. Und sind die FUSS Leute im Augenblick ganz weit vorne. Das hat auch damit zu tun, dass sie als erste und einzige tatsächlich bemerkt werden und ein wenig abstrus wirken. Das macht die Medien aufmerksam und die blasen dann ungeprüft ins gleiche Horn.

 

Stellungnahme und offener Brief der von allen Herstellern, Importeuren udn der Community unterzeichnet wird, macht Sinn, bevor diese Lobby uns niederreitet. Oder aber 10 Jahre warten, dann ist die Fuss e.V. schon da wo wir alle mal hinkommen.... ähhh mallorca

 

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Also ich bin der Meinung das frei Meinungsäußerung abgeschafft werden muss.

Ich bin dagegen das jeder einfach Schreiben darf was er will - wo komme mer denn da hin? 😉
 

Hippster erklär Video:


Und erst wenn keiner mehr eine Meinung hat dann ist das Meinugsfreiheit.

 

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Anbei die Antwort auf meine letzte Mail in der ich mich über die "einseitige Gehweg Debatte" von Seiten des Tagesspiegel beschwert habe und dem Redakteur eine Probefahrt angeboten habe:

 

Zitat:

Erst einmal meine persönliche Meinung: Ich halte Ekfz (zumindest die Roller) für durchaus sinnvoll, wenn sie auf Radwegen gefahren werden. Die Tatsache, dass ich u.U. sogar selbst einen Roller nutzen würde, will ich gar nicht abstreiten. Ich kann mir auch vorstellen, dass das großen Spaß macht.

Das aber ist für die von Ihnen angeführten Artikel nicht von Belang. In den Artikeln geht es aber nicht um den Fahrspaß, um den Beitrag zur letzten Meile oder um die Klimaverträglichkeit von Ekfz. Es geht um eine andere Thematik: um die Suche nach der geeigneten Verkehrsfläche. Und hier ganz speziell darum, ob der Gehweg dazugehört. Während inzwischen weitgehend Konsens darüber besteht, dass Ekfz für den Radweg geeignet sind, gibt es weiterhin große Vorbehalte gegen die gelante Zulassung auf dem Gehweg.

Die Kritik an der angedachten Lösung bezieht sich darauf, dass nicht "pauschal alle" sondern überhaupt irgendwelche Ekfz auf dem Gehweg fahren dürfen sollen. Dies würde die erstmalige Zulassung von Kraftfahrzeugen für den Fußweg bedeuten. Davor warnen Kritiker wie Herr Brockmann, weil er sagt, dass man hier nicht mehr kontrollieren könne, wer rechtmäßig den Gehweg benutze und wer nicht. Nicht ohne Grund bleibt Herr Scheuer hier weiter indifferent.

Das BMVI plant offenbar eine Regelung, die den Nutzen von Ekfz durch eine Gefährdung von Fußgängern konterkarieren dürfte. Das thematisiere ich. Insofern kann ich Ihre Kritik an der "einseitigen" Berichterstattung auch nicht nachvollziehen, denn diese Regelung wird ja auch von Ihnen nicht befürwortet.

Ich muss aber gestehen, dass ich Ihre Position hier immer noch nicht nachvollziehen kann. Wenn - wie Sie in der Vergangenheit des öfteren angeführt haben - Sie gar nicht auf den Gehweg wollen, müssten Sie doch eigentlich zumindest mit der Position von Herrn Brockmann übereinstimmen, der Ekfz komplett auf Radwegen fordert. Ich hatte Sie ja auch gefragt, warum denn eine gemeinsam Position mit Fuss e.V. nicht zustande gekommen ist.

Deswegen noch einmal die konkrete Frage: Sind Sie für oder gegen eine Nutzung von Ekfz auf dem Gehweg?

 

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Nur mal nebenbei: Ich sehe hier in der Innenstadt sehr sehr viele Radfahrer die auf Gehwegen fahren und das teils nicht gerade langsam, dicht an Fußgängern vorbei. Das ist Alltag hier. Ich finde es zum Teil echt grenzwertig wie flott einige Biker an Passanten von hinten vorbei düsen ohne sich bemerkbar zu machen. Offenbar kommt es kaum zu Unfällen.

Jetzt wird "neu" über die Ekfz diskutiert und als eine grosse, grosse Gefahr eingestuft?

Achtsamkeit ist hier gefragt beim Fahren, egal womit man fährt. Prinzipiell sollte jeder fast überall fahren dürfen, aufpassen sollte halt jeder und auch wissen wo man schnell fahren kann. 

Ich rolle mit Schrittgeschwindigkeit durch Menschenmengen hindurch und fahre in leeren Seitenstraßen mit mehr Speed.

Jeder lernt doch wie er sich im Stadtverkehr zu bewegen hat und nicht blind durch die Gegend eiert oder?

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Ich würde auch gerne noch einmal die genaue Gesetzsformulierung aufnehmen. Ich sehe ebenfalls keine Unterschiedung zwischen Hoverboards und e-skateboard. Dh. grundsätzlich würde ich zunächst von 20kmh für alle EKFs ausgehen. 
 

ALLERDINGS: 

 

Die Formulierung nutzt den Begriff "bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit". Dh. wenn das Gerät grundsätzlich schneller fahren kann, wird es nicht zugelassen. Einzig eine Drosselung kann hier weiterhelfen. Die müsste aber nur erheblichem Aufwand (>0.5 Tag Arbeitsaufwand) wieder zu entfernen sein, sodass sie als Drosselung im Sinne eine bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit anerkannt wird. Eine einfache Drosselung per App wäre somit auch nicht ausreichend. 

 

Das führt mE zum Ergebnis, dass ein Großteil der heute existierenden E-Skateboards und Hoverboards weiterhin illegal bleiben. Sie wären für eine Versicherung nicht zulässig, sodass man erneut, wie auch jetzt, gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen sollte. Bitte korrigiert mich, wenn ich das falsche sehe. 

 

Für mich bedeutet das im Fazit, dass wir für 80% der heutigen E-Skateboarder keinen Schritt weiter sind als vorher. Abhilfe kann nur eine für den deutschen Markt spezifische Firmware sein, die die Höchstgeschwindigkeit nachhaltig reduziert. 

 

Ich lasse mich bei Bedarf aber gerne vom Gegenteil überzeugen :)

 

 
On 2/14/2019 at 3:41 PM, hardy_harzer said:

 

ich versuche das grad in der EKFV nachzuvollziehen? Entweder bin ich blind oder explizit steht das alles so nicht drin?

 

gehweg.jpg

gehweg5.jpg

gehweg4.jpg

gehweg3.jpg

gehweg2.jpg

 

 

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In der Tretrollerklasse wird man nichts zur neuer Elektroskateboardsklasse und zur Hoverboardklasse finden.
Denn das sind neue Unterlkasse, die nicht in der Tretrollerklasse drinstehen.
Ist weiterhin so, dass die ohne Lenkstangenklasse dazukommt:
20km/h für Elektroskateboards und andere fahrstabilere Sachen und 12km/h auf Gehwegen für langsame hoverboards, die schneller instabil werden.

 

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5 minutes ago, Evolve Skateboards DE said:

In der Tretrollerklasse wird man nichts zur neuer Elektroskateboardsklasse und zur Hoverboardklasse finden.
Denn das sind neue Unterlkasse, die nicht in der Tretrollerklasse drinstehen.
Ist weiterhin so, dass die ohne Lenkstangenklasse dazukommt:
20km/h für Elektroskateboards und andere fahrstabilere Sachen und 12km/h auf Gehwegen für langsame hoverboards, die schneller instabil werden.

 

 

ich finde die Aussage weder für das Onewheel noch für das Monowheel als zutreffend an. bis 20kmh sind beide boards sehr stabil. 

 

Kannst Du Deine Aussage durch irgendetwas stützen? Ich sehe das bisher nirgends geschrieben oder diskutiert. 

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@Evolve Skateboards DE Ich habe gerade einen Selbstbau mit einem 280kv 6s Motor mit einem Übersetzungsverhältnis von 2,4:1 in Arbeit. Der Rechner spuckt mir theoretische 39 km/h unbeladen und beladen 33 aus. Wiege übrigens 67 kg. Jetzt weiß ich selbst einmal nicht, welche tatsächliche Geschwindigkeit erreiche. Jetzt wäre meine Frage, ob ich tatsächlich maximal 20 erreiche.

3 minutes ago, supernils said:

 

ich finde die Aussage weder für das Onewheel noch für das Monowheel als zutreffend an. bis 20kmh sind beide boards sehr stabil. 

 

Kannst Du Deine Aussage durch irgendetwas stützen? Ich sehe das bisher nirgends geschrieben oder diskutiert. 

Gehe einfach an den Anfang dieses Threads zurück, dann findest du deine Antwort.

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Hi supernils,

ich hatte in meinen Stellungnahmen auch einen großen Unterschied zwischen Onewheel, monowheel, die fahrstabiler sind und dem hoverboard, die fahrinstabiler werden bei schnellerer Fahr dargestellt. Genaue Infos hab ich zu verschiedenen Self Balancing Fahrzeugen nicht.
Nur, dass die fahrinstabilen hoverboards, also ein Rad links und rechts vom Fuß mit 12km/h auf dem gehweg langsam fahren sollen.

Es ist genau wie bei der Tretrollerklasse bevor der erste Referentenentwurf rauskam. Es gab da ewig auch nichts schriftliches.
Jetzt gab es 2 Entwürfe für die Tretrollerklasse mit Lenkstange, und noch keinen Entwurf für die Lenkstangenlose Klasse.

Man kann nichts aus der Lenkstangenklasse für die Nicht-Lenkstangenklassen ableiten, die kommt komplett neu erarbeitet.

Renchtaler, keine Ahnung, da müsstest Du am esten testfahre, ob Dein Board 20 fährt. Du musst halt den Top Speed begrenzen.

 

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vor 5 Stunden schrieb Panic Brothers:

Moin,

ich finde es wirklich bedauerlich, dass die Vereine wie "Fuss e.v" oder auch Unfallforschung der Versicherer Herr s.brockmann@gdv.de ein Vokabular eines 16 jährigen pupertierenden haben.

Sie nehmen es für sich heraus Wörter wie:

-Spielzeuge

-Gehfaule Hippster

- und andere unpassende, ja gar Beleidigungen, zu benutzen.

 

Man muss über sinnvollem Fortschritt, dem Gedanken der Energiewende und auch über den gesunden Menschenverstand diskutieren.

Herr Brockmann ist 60 Jahre alt und fährt vermutlich nicht einmal mehr auf seinem Holland Rad wirklich sicher. Das was er sagt sind Flokeln von Menschen die einfach nur in ein Thema hineinbrüllen aber nicht wirklich etwas zum Thema beitragen.

Der gesamte Vorstand von Fuss e.v hat zwischen 4 und 8 Kinder interessiern sich für Kunst und Fotografie und die andere hälfte hat in Ihrem ganzen Leben nie ein Auto besessen.

Da sind wir ganz Dicht an predigenden Aktivisten, die in einer Komune bei den Waldörflern wohnen.

Diese Menschen sind an keinem Kompromiss interessiert oder haben interesse sich etwas neues anzuhören. Was die nicht kennen wollen die nicht und Veränderungen schon einmal gar nicht.

Es sind die, die Atomkraft nein Danke auf der Jacke haben aber den Heizlüfter unter ihr Sofa stellen, weil sie ständig kalte Füsse haben.

 

Ein Elektroskatboard ist kein Spielzeug, es ist eine echte Alternative für die kurzen (letzte Meile) Wege. Ich nutze es am Sonntag zum Brötchen holen oder am Abend wenn ein kleiner Einkauf vergessen wurde, die Fahrt zum Briefkasten oder auch abends einmal Freunde besuchen.

Fast jeder Student ist daran interessiert, weil er es bei Regen auch fix mit in die Strassenbahn nehmen kann und egal wie gross der Campus ist, ganz fix einmal von A nach B kommt und das sogar leise.

 

Eine Schande, dass diese Saatgutesser und Dinkelfans so furchtbar penetrant sind.

 

Gruss

Panic Brothers

 

 

 

 

Ich verstehe Deine Gedanken und habe die gleichen Interessen, wie Du. Allerdings denke ich, dass pauschalisierende Wertungsaussagen (Waldörfler, Saatgutesser, ... ) in etwa so sehr Mauern hochziehen, wie "der Russe" oder "der Amerikaner" ... also Feindbilder schaffen. Das finde ich - in aller Freundschaft - nicht gut. Es gibt genug sachliche Themen, bei denen man schon getrennter Meinung sein kann, selbst wenn sich alle einig sind, dass das "Endziel" das Richtige ist. Zum Beispiel saubere Luft in den Städten.

 

Da reden dann welche davon, wieviel Umweltbelastung die Erzeugung der Energie für Elektrofahrzeuge darstellt, andere diskutieren über Dieselfahrverbot, ohne natürlich den Nutzfahrzeugverkehr antasten zu wollen und alle übersehen, dass die Luftverschmutzung vor den Haustüren vermutlich am effektivsten und kostengünstigsten durch Elektrokleinstfahrzeuge bekämpft werden kann ... weil sie nicht mehr willens oder in der Lage sind, auf einem Roller zu balancieren oder gar einem Teufelsbrett ... aber mit der Familienkustsche schnell mal 200m zum Getränkediscount, weil die Bierkiste so schwer ist.

 

Wie Du siehst, genau so derbe kontrovers, ohne direkte Feindbilder oder zu pauschalisieren. 🙂 ... Spiegel vorhalten ... und dennoch wird sich die Menscheit immer erst bewegen, wenn sie am Abgrund steht, wenn der Leidensdruck groß genug ist, um auch die Behäbigen dazu zu bringen, sich zu bewegen. Die Intelligenten, beweglichen sind nicht das Problem.

 

Das Problem ist, wenn ich auch mal pauschalisieren darf, der durchschnittliche RTL-Zuschauer.

 

Und nun zum Abschluss entschuldige ich mich bei allen RTL-Zuschauern hier im Forum ... die anderen da draußen sind natürlich gemeint; und ich hab Euch alle lieb.

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Zum Punkt, dass mit Hoverboards erstmals Kraftfahrzeuge auf dem Gehweg erlaubt werden, das klingt schlimmer als es ist. Das Problem ist, dass Hoverboards und Co. wegen veraltetet Gesetze überhaupt als Kraftfahrzeuge gelten.

Rechtlich nach STVO sind Hoverboards PKW und diesen Schwachsinn greift der FUSS eV auf, um dagegen zu argumentieren, ernsthaft?
Also ob diese Einordnung Irgendwas mit der Gefährlichkeit zu tun hat, ich hab noch keinen Bericht gesehen wo Jemand mit einem Hoverboard totgefahren wurde, auch nicht aus dem Ausland wo viele Kinder ohne Führerschein, ohne Nummernschild, Blinker, Warndreick, Verbandskasten und ohne Gurt ständig zwischen Fussgängern damit rumfahren.

Das Problem lässt sich ganz einfach lösen, indem die Boards als Fahrräder und nicht als KFZ eingeordnet werden so wie in anderern Ländern auch und fertig ist, warum ist das denn so schwer?

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vor 3 Minuten schrieb Falke:

Zum Punkt, dass mit Hoverboards erstmals Kraftfahrzeuge auf dem Gehweg erlaubt werden, das klingt schlimmer als es ist. Das Problem ist, dass Hoverboards und Co. wegen veraltetet Gesetze überhaupt als Kraftfahrzeuge gelten.

Rechtlich nach STVO sind Hoverboards PKW und diesen Schwachsinn greift der FUSS eV auf, um dagegen zu argumentieren, ernsthaft?
Also ob diese Einordnung Irgendwas mit der Gefährlichkeit zu tun hat, ich hab noch keinen Bericht gesehen wo Jemand mit einem Hoverboard totgefahren wurde, auch nicht aus dem Ausland wo viele Kinder ohne Führerschein, ohne Nummernschild, Blinker, Warndreick, Verbandskasten und ohne Gurt ständig zwischen Fussgängern damit rumfahren.

Das Problem lässt sich ganz einfach lösen, indem die Boards als Fahrräder und nicht als KFZ eingeordnet werden so wie in anderern Ländern auch und fertig ist, warum ist das denn so schwer?

Na ja, nicht alle, die damit fahren können auch damit umgehen. Mein Nachbar vertraut mir reglemäßig seinen 6-jährigen Sohn an, der begeisterter Fahradfahranfänger ist, Nachbar Senior hingegen nicht so der Zweiradfahrer. Also kurve ich mit Junior immer so rund 9 km in einer Stunde bei uns in der Gegend rum. Und der wackelt auf seinem zu großen Fahrrad noch gewaltig rum beim Treten und das gezielte Geradeausfahren ist auch noch zu üben. In der Nähe der Bordsteinkante gleitet das Vorderrad schon mal daran entlang, was zum Sturz führt. Nix Schlimmes. Aber bei den engen Straßen und dann Gegenverkehr im Feierabendverkehr schwitze ich immer Blut und Wasser. Der kann bei einem Sturz leicht unter die Räder geraten, wenn ich nicht mit dem Board auf der Straße mitrollen würde und ihn dagegen abschirme. So etwa kann das auch bei einem Hoverboard passieren, wenn das jmd nicht im Griff hat. Für Kinder gibt's da immerhin irwann den Fahrradführerschein ...

 

Also ganz von der Hand weisen lassen sich Risikoeinschätzungen, die nicht so optimistisch sind wie die eines erfahrenen Skaters auf seinem Board nicht.

 

Gute Argumentation ist gefragt. Warum nicht einen nicht gesetzlich vorgeschriebenen und von Ehrenamtlichen aus der Community angebotenen "Hoverboardführerschein" ins gespräch bringen. Solange der genauso freiwillig ist, wie der Fahrradführerschein für Kinder und genau so sinnvoll, wird das evtl. ein rasch akzeptiertes Modell

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vor 4 Minuten schrieb Falke:

Das Problem lässt sich ganz einfach lösen, indem die Boards als Fahrräder und nicht als KFZ eingeordnet werden so wie in anderern Ländern auch und fertig ist, warum ist das denn so schwer?

 

Da haste selbstverfreilich recht, aber die Definition eines Kraftfahrzeugs - die besteht unverändert seit Kaisers Zeiten anno 1909 - ist für's BMVI eine heilige Kuh. Nur vergleichbar mit der freien Fahrt auf Autobahnen mit ohne Tempolimit.

 

Mir wurde vor einiger Zeit der neue und alternative Entwurf zu dieser antiquierten Definition vorgestellt [er basierte im Wesentlichen darauf, dass die Fahrzeuge, die großen Schaden anrichten können, streng reguliert werden und die harmlosen Fahrzeuge weniger streng], den haben die Befürworter der eMobilität versucht durchzubekommen. Eher geht ein Kamel durch's Nadelöhr!

 

Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Franzosen und Belgier haben sich überhaupt nicht die Mühe gemacht, sich mit so einem Tinnef wie EKF- Zulassung zu befassen. Höchstgeschwindigkeit erlassen, wer schneller fährt kriegt Ärger. Wer sich dran hält und sich verkehrskonform aufführt: Viel Spaß!  Kaum ein paar Meter weiter, auf unserer Seite der Grenze: Strafanzeige(n)!

 

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"Gute Argumentation ist gefragt. Warum nicht einen nicht gesetzlich vorgeschriebenen und von Ehrenamtlichen aus der Community angebotenen "Hoverboardführerschein" ins gespräch bringen. Solange der genauso freiwillig ist, wie der Fahrradführerschein für Kinder und genau so sinnvoll, wird das evtl. ein rasch akzeptiertes Modell"

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Über diesen Punkt habe ich mir auch schon Gedanken gemacht: ähnlich wie manche Skateboard-Läden / Vereine sowas anbieten, wäre es klasse, wenn von uns regional 'Kurse' für Kinder und Erwachsene angeboten werden könnten, zur sicheren Beherrschung der Gefährte und um über das Verhalten im Strassenverkehr aufzuklären. Auf abgesperrten Flächen, quasi wie damals, als man erstmal in Ruhe Fahrradfahren gelernt hat, bevor man gleich zur Rushhour in die Innenstadt aufgebrochen ist. Wäre sehr sinnvoll, wenn man vermeiden will, dass die 2jährige Testphase der Ausnahmeverordnung mit einem Verbot endet.

 

Hat jemand von Euch Erfahrung damit, solche Kurse zu veranstalten?

 

Nordlicht

 

 

 

 

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vor 32 Minuten schrieb Nordlicht:

Über diesen Punkt habe ich mir auch schon Gedanken gemacht: ähnlich wie manche Skateboard-Läden / Vereine sowas anbieten, wäre es klasse, wenn von uns regional 'Kurse' für Kinder und Erwachsene angeboten werden könnten, zur sicheren Beherrschung der Gefährte und um über das Verhalten im Strassenverkehr aufzuklären. Auf abgesperrten Flächen, quasi wie damals, als man erstmal in Ruhe Fahrradfahren gelernt hat, bevor man gleich zur Rushhour in die Innenstadt aufgebrochen ist. Wäre sehr sinnvoll, wenn man vermeiden will, dass die 2jährige Testphase der Ausnahmeverordnung mit einem Verbot endet.

Hat jemand von Euch Erfahrung damit, solche Kurse zu veranstalten?

 

wir haben am WE mit den Planungen begonnen. Halte ich für eine sinnvolle Idee, Nutzer die zum ersten mal mit einem EKF Kontakt haben ein paar Basics zu erklären. jeder nähert sich neuen Dingen anders. Da ist es sicherlich gut wenn es ein "Fahrerlager" gibt wo man seine Fragen stellen kann und gleich eine Antwort erhält.

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Gibt es jetzt eigentlich bereits schon irgendeine Versicherung die eine Haftpflicht anbietet? Ich möchte ab Stunde 0 legal fahren dürfen. 

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vor 9 Stunden schrieb hardy_harzer:

Deswegen noch einmal die konkrete Frage: Sind Sie für oder gegen eine Nutzung von Ekfz auf dem Gehweg?

Hast du dem Tagesspiegel daraufhin schon eine für themenfremde verständliche Antwort geschrieben?

Oder wenigstens eine kurz und knappe aber dafür um so mehr Aufmerksamkeitsreiserische?

Die langweilige vernünftige Antwort ist ohne große geistiger Leistung das man zwischen den auf dem Markt erhältlichen und in der Bevölkerung beliebten Elektrokleinstfahzeugen nach Bauart und damit verbundener Fahreigenschaften genau differenzieren muss. Bauformen, Eigengewicht, Größe, Geschwindigkeiten etc. müssen in Einklang mit Mindestalter, Führerschein / StVO Eignung, Helmpflicht, Versicherung und den dafür am besten geeigneten Wegen ... gebracht werden.

Viel Medienwirksamer wäre einer provokanter Antwort wie ja, auch Bürgersteige sollen von allen Bürgern und nicht nur Fußgängern benutzt werden dürfen. 

FUSS == schwarzmalende Mobilitätsverweiger ...

Also das wäre das was für Auflage sorgen würde und der Tagespresse mehr zuvorkommen würde.

Investigativer, zeitaufwendiger und somit oft nicht refinanzierbaren Journalismus gegen kostenfrei (schriftlich) gelieferten Schlagabtausch von gegnerischen Lagern und dabei sogar selbst fachlich unangreifbar da ja nur berichtende Instanz... place you bets 😉
Weist was ich meine oder? Wenn wir es schaffen die gleiche Aufmerksamkeit mit vernünftiger toleranter logischer plausibler Argumentation zu erreichen dann nur mit viel Mühe und Anstrengung.

 

Meiner Meinung nach die Aufgabe der Verursacher des Ganzen. Dem BMVI, nicht wir!

 

Die Tatsache weshalb in Deutschland EKVs zwischen mit Stange und ohne Stange unterschieden werden ist die dilettantisch durchgeführte Studie des BASt sowie der daraus resultierende dilettantische Referentenentwurf. 

Das ist Fakt, keine Vorwurf an Personen, Parteien oder Instutitionen. Es muss aber reflektiert und Gegenmaßnahmen erarbeitet werden. Was hoffentlich ohne weitere Begründung in Erwägung gezogen werden kann.

 

Also eigentlich gibt es ja keinen Grund sich untereinander anzugreifen. Keiner von uns will für Fussgänger eine Gefahr auf Gehwegen sein noch ein Hindernis für Radfahrer auf Radwegen geschweige denn für Autos auf Straßen sein.

 

Es ist nicht unsere Aufgabe die komplexe Lösung dafür kostenlos zur erarbeiten. Es ist nicht einfach und erfordert die Berücksichtigung vieler Punkte die von allen Seiten betrachtet und bewertet werden müssen. Ja es ist wieder mal eine große verantwortungsvolle Aufgabe die nur mit Sorgfalt und Verstand bewältigt werden kann.

Dafür haben wir unsere Regierung gewählt, welche für die Erfüllung ihrer Aufgaben angemessen entlohnt wird. Der gleiche Auffassung zelebriert und verfechtet die Regierung übrigens selbst indem sie Unterstützung aus Fachkreisen ablehnt, hinter verschlossenen Türen unsinnige Anforderungen schmiedet und scheinbar auch kein Interesse daran hat die grundlegende Problematik an dem ganzen Versagen lösungsorientiert zu reflektieren - warum auch immer. Die eigentliche Lösung ist nicht dem BMVI zu erklären das mit und ohne Stange keine logische Kategorisierung der EKF darstellt sondern die Analyse und Optimierung der Verfahren um effizienter schneller regieren zu können. Wie kann es sein das eine Studie so lange dauert, dann mit längst veralteten Fahrzeugen von unerfahrenen Probanden ohne Hinterfragen für eine so wichtige mobilitätsrevolutinärende Verordnung als Grundlage genommen wird, ohne sie im Vorfeld weder im Bundestag, den dafür geschaffenen Ausschüssen noch der Öffentlichkeit offenzuliegen? 

Mir geht es nicht darum mit dem Finger auf Fehler anderer zu zeigen. Ich wünsche mir nur das die gewählten Volksvertreter, regierende oder in der opposition Befindliche mehr Idealismus im Sinne des Fortschritts und dem Wohle des Volkes als eigennütziges parteipolischtes Interesse an den Tag legen.


Enter und raus. 🙂

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Moin

Da das BMVI auf Twitter geantwortet hat.

Und diese Woche nach deren meinung es abgeschlossen werden soll die Verordnung ,und dann vorgelegt werden soll.

wird es glaube zeit alle Hersteller von von Single bis dual ESC Controller zu nerven .

das man an die Firmware oder an ein SettingsTool ran kommen tut um leider sein Board zu Drosseln ,das man es auch in Deutschland  bewegen  darf dann.

Und nicht seine Board´s in die Tonne tretten kann  weil  ja die Endgeschwindigkeit die man wegen denn  meisten desulaten Wege eh nicht erreichen tut 😉 

 

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vor 14 Stunden schrieb oldtrapper:

Ich verstehe Deine Gedanken und habe die gleichen Interessen, wie Du. Allerdings denke ich, dass pauschalisierende Wertungsaussagen (Waldörfler, Saatgutesser, ... ) in etwa so sehr Mauern hochziehen, wie "der Russe" oder "der Amerikaner"

Es ist auch genauso wie Du sagst.

Muss an meinem Alter liegen. Mit 20 habe ich auch noch daran geglaubt, dass einfach jeder bereitwillig dazulernen möchte und ein offenes Herz für neue Ideen und Interessen hat.

Mit der Zeit lernte ich aber einfach, dass es eine Menschengattung gibt die immer Recht haben müssen und dann sah ich auch noch, das der Spruch: "Gleiches gesellt sich zu gleichem" auch passt.

 

Unser Thema hier wird auch immer eines sein, wo ein Lager gegen das andere argumentiert und das Lager derer, die am Ende etwas entscheiden sind die, die heute so sagen und morgen so. Das nennt sich dann Politiker.

 

Es gibt eben jene, die alles nur bequatschen und alles und jedes immer aus einem anderen Blickwinkel noch beleuchten und nie etwas entscheiden. Das können sie auch gar nicht, weil sie dann dafür Verantwortung übernehmen müssten und wenn die Entscheidung falsch war auch dazu stehen.

Das liegt meines erachtens daran, dass die Menschen immer ängstlicher werden und sogar beim spazieren gehen mit dem Hund Ihren Kindern einen Helm irgendwann aufsetzen.

Anti Fingerklemm Vorichtungen an alles und jedes zu machen, damit der Nachwuchs sich auch bloss nicht weh tut.

Sie leben kein eigenes Leben, sie leben es um Ihre Kinder und andere zu bevormunden und zu überlagern. Sie klammern und sind einfach nur nervig 😄 😄 😄

 

Das ist das Lager derer die mir sagen, das ich ein gehfauler Hipster bin oder nur gerne mit meinem Spielzeug durch einen Menschenmege brettern möchte.

 

Aber recht hast Du...es baut Mauern auf. Nun ist das Thema aber nicht so wichtig als das man sich da reinsteigern sollte. Egal was bei raus kommt es wird die E-Boards eben immer geben.

 

Gruss

Panic Brothers

 

 

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Leute, ganz echt ... diese Endlos Diskussion und der hat null Ahnung von dem und jenem ... bringen doch alles gar nix !!!! Wir brauchen einen ersten offiziellen Wurf der legalisiert und Versicherungsschutz da ist. Alles andere zeigt die Praxis und da sollten alle aktiv dran bleiben die sich mit EKFZ fortbewegen wollen... damit das mal ne „runde“ Sache wird. 

 

Hab grad mit der DEVK Muc telefoniert.... der Sachbearbeiter will selbst mit so nem Teil fahren und die warten nur auf eine endgültige Fassung. Und lange wird’s jetzt ja wohl nicht mehr dauern .... 

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vor 7 Stunden schrieb chaserof:

Moin

Da das BMVI auf Twitter geantwortet hat.

Und diese Woche nach deren meinung es abgeschlossen werden soll die Verordnung ,und dann vorgelegt werden soll.

wird es glaube zeit alle Hersteller von von Single bis dual ESC Controller zu nerven .

das man an die Firmware oder an ein SettingsTool ran kommen tut um leider sein Board zu Drosseln ,das man es auch in Deutschland  bewegen  darf dann.

Und nicht seine Board´s in die Tonne tretten kann  weil  ja die Endgeschwindigkeit die man wegen denn  meisten desulaten Wege eh nicht erreichen tut 😉 

 

 

Also solang da noch nichts in Stein gemeiselt ist, brauchst Du noch nicht an die Hersteller rantreten...die

warte alle auf die endgüldige "fertige" Fassung.

 

Bis sowieso gespannt wie das die Hersteller umsetzen, neuer Controller, Prüfverfahren, usw... und ob überhaupt für

die verkauften Bords es Anpassungen geben wird, da ja auch das Board nach zwei Jahren keine Garantie mehr hat

....wird denke ich das nächst größere Problem sein

 

 

Grüße

Gerhard

 

Edited by gerdkr

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Nabend 

Ja stimmt ist noch nicht In Stein gemeiselt .

Aber wäre nicht schlecht sowas schon da zu haben, nicht das man später  nacher erfolglos  erstmal sucht.

Dann hatt man wenigstens schon mal die lösung parrat liegen.

Also ich werde am Wochenende mir die Hersteller vornehmen 😉 .

Alle mail Adressen raus suchen und anschreiben .

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Habe diesen Kommentar auf Heise.de gefunden unter dem Link zur Legalisierung von "E-Tretrollern". Das ist klasse geschrieben und daher teile ich das mal hier

Quote

Was mich besonders hier im Forum, aber auch anderswo, immer wieder erstaunt bzw. erschreckt, ist die Inbrunst, fast schon Fanatismus, mit dem die Nutzer der verschiedenen Verkehrsmittel sich gegenseitig bekämpfen und beschimpfen.

Kaum tritt ein potenzielles neues Verkehrsmittel auf den Plan, wie in diesem Fall die E-Tretroller, sind sich alle zumindest soweit einig, dass sie befürchten, dass ihnen ihr ganz persönlicher Platz auf der Straße, dem Radweg oder dem Gehweg streitig gemacht wird, oder sie gar ihre Geschwindigkeit an die neuen Verkehrsteilnehmer anpassen müssten. DAS geht nun wirklich nicht. Abgesehen davon, wird aber munter weiter gegeneinander gekeilt... SUV-Fahrer gegen Kleinwagenfahrer, Radfahrer gegen Autofahrer, Fußgänger gegen Radfahrer, ÖPNV-Fahrer gegen... bitte nach belieben fortsetzen.

Dabei sitzen wir doch alle im selben Boot... wir alle sind Systemsklaven, die im Rahmen ihrer individuellen Lebensumstände versuchen, mit so wenig Unannehmlichkeiten wie möglich irgendwie zu ihrem Arbeitsplatz und wieder nach Hause zu gelangen, um uns unsere Krümel zum Leben zu verdienen, die die Kapitaleigentümer für uns fallen lassen.

Hinzu kommt noch, dass wohl die wenigsten an ihr bevorzugtes Verkehrsmittel, sei es nun der PKW, das Rad, der ÖPNV oder der Roller, festgenagelt sind. Ich für meinen Teil bin jedenfalls sowohl Autofahrer, als auch Radfahrer, als auch Fußgänger, als auch (ehem.) ÖPNV-Fahrer und kenne die Situation aus allen erdenklichen Blickwinkeln. Wenn ich mit Verkehrsmittel X unterwegs bin und mal wieder im Begriff bin, mich über Nutzer von Verkehrsmittel Y aufzuregen, halte ich kurz inne, und überlege mir, ob die Situation nicht 1:1 genau so unter umgekehrten Vorzeichen hätte auftreten können.

Meist wird mir dann schnell klar, dass wir keine Feinde sind, sondern uns nur zufällig gerade in genau der Konstellation in genau der Situation befinden.

Etwas mehr gegenseitige Rücksichtnahme und Solidarität würde uns allen gut zu Gesicht stehen.

 

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Sehr schöner Kommentar und leider sehr war. Selbst in diesem Forum benehmen wir uns auch ab und an mal so (sehr selten zum Glück). Obwohl wir im Gegensatz zu anderen "Randgruppen" meiner Meinung nach gar nicht so radikal sind. 🙂

 

Ich frage mich oft welcher Hass die Leute treibt. Wenn man sich die Sprache der FUSS Leute ansieht, merkt man sehr schnell, dass sich das nicht sehr von dem Sprachgebrauch der AFD, Reichsbürgern und anderen radikalen Gruppen unterscheidet. Krasse Typen! Die scheinen alle irgendein übles psychisches Problem zu haben. Die sollten öfters mal gechillt ne Runde mit dem eBoard cruisen. Das entspannt und macht den Blick frei auf die wesentlichen Dinge des Lebens!

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vor 9 Stunden schrieb chaserof:

Nabend 

Ja stimmt ist noch nicht In Stein gemeiselt .

Aber wäre nicht schlecht sowas schon da zu haben, nicht das man später  nacher erfolglos  erstmal sucht.

Dann hatt man wenigstens schon mal die lösung parrat liegen.

Also ich werde am Wochenende mir die Hersteller vornehmen 😉 .

Alle mail Adressen raus suchen und anschreiben .

Also mo-bo habe ich gestern mal kontaktiert.

Das Gespräch war sehr angenehm, aber leider habe die noch nichts was man kaufen könnte...

 

Da ich slbst zwei mo-mo Boards habe, beide schneller als 20 kmh....bin ich da natürlich sehr gespannt, und aber auch enttäuscht -

da es leider noch nichts gibt.

 

Grüße

Gerhard

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Als Redakteur eines Longboard/Elektroskateboard/Skateboardmagazins widerfahren einem die lustigsten Dinge.  Mir sind heute morgen Unterlagen angeboten für rund 500 euro. 60 Seiten ... Diese beinhalten den gesamten Schriftverkehr einer bemerkenswerten Aktion, die zeigt wie man sich gegen die Autolobby wehren kann, sie zeigt aber auch - genauer betrachtet - welche Macht die Autolobby und andere haben.

 

Es war 1978 als die Kommission für Produktsicherheit (Regierung) beschloß, den Verkauf von Skateboards zu verbieten. Die Petition CP 79-3 sah das Verbot vor und es gibt eine internes Memorandum, das die Hexenjagd eröffnen sollte. Hierbei wurden alle wichtigen Ministerien im Vorfeld (hatte erst Vorgeld geschrieben hihi - Freudscher Fehler) gebrieft incl. dem "Office of Strategic Planning"

 

Der Plan war einfach. Über 500 Computer sollten in Krankenhäusern installiert werden, um alle Verletzungen zu dokumentieren, die durch das Skateboarding auftraten. Das Problem war, dass Mitte der 70er Jahre, das Skateboarding extrem beliebt war. Stellt euch vor. Es gab eine Skateboardzeitung die wöchtentlich rauskam und eine Auflage von 700.000 (!) hatte.

Also entsprechend viele Skateboards auf den Straßen, mit entsprechend vielen Verletzungen. Da reden wir von Millionen von Boards.

 

Wie es ausgegangen ist? Das Verbot konnte umgangen werden, weil der Präsident der ISA (Skateboardverband) den Staranwalt der Fahrradindustrie beauftragte das Verfahren abzubiegen. Der Fahrradindustrie....

 

Was dann passierte, ist einigen bekannt und solllte zu denken geben. Da auch die Unfälle in den Skateparks registriert wurden, schaffte es die Lobby zumindestens, die Versicherungen so zu beeinflussen, das die Prämien für Skateparks unbezahlbar wurden. Dies war der Grund dafür, dass die ganze Skateboardbranche wankte. Soll heißen, Magazine dicht, Skateparks dicht, wichtige Brands dicht. Es dauerte Jahre bis sich der Sport erholt hatte und dann mit der Herausgabe des Thrasher Magazin wieder Fahrt aufnahm. Diesmal wurde aus dem Breitensport purer Punk. Fuck law etc. Deshalb ist die Kultur des Skateboardings traditionell aufsässig den Behörden gegenüber.

 

ja so war das damals....

 

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