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  1. 6 points
    Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, hatten wir die Möglichkeit als Verband am geplanten virtuellen Expertenworkshop (FE 77.0522/2019 „Wissenschaftliche Begleitung der Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr“) der BAST/VUFO Dresden teilzunehmen. Übersicht der Teilnehmer: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbHAIT – Austrian Institute of Technology GmbHCIVEY – Markt- und Meinungsforschungcivity – Management Consultants GmbH & Co.KGTU BerlinBMVI StV24 und BMVI HamburgDStGB – Deutscher Städte‑ und GemeindebundDeutscher StädtetagLandeshauptstadt München KreisverwaltungsreferatMinisterium für Verkehr des Landes Nordrhein-WestfalenBayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und VerkehrSUVK – Berliner Senatsverwaltung für Umwelt Verkehr und KlimaHessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und WohnenSächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und VerkehrBlinden- & Sehbehindertenverband Sachsen e.V.Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V.FUSS e.V.ADFC e.V.Bund Deutscher Radfahrer e. V.Unfallforschung der VersichererGesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.DVR – Deutscher VerkehrssicherheitsratDVW – Deutscher Verein für VermessungswesenForschungsgesellschaft für Straßen- und VerkehrswesenTIERVOILIMEund wir als „Bundesverband eKF“Im ersten Teil des sechsstündigen Workshops hat sich die VUFO Dresden selbst und das Projekt erst einmal vorgestellt. Die Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH sammelt Daten aus Unfallgeschehen und rekonstruiert daraus Wahrscheinlichkeiten für zukünftige Unfälle in vergleichbaren Situationen. Ziele Das Projektziel ist es die Gefahren der Nutzung von Elektro-Tretrollern zu quantifizieren, die Berührungspunkte zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern zu dokumentieren und das Nutzerverhalten der E-Tretroller zu erfassen. Ich schreibe hier bewusst von „E-Tretrollern“, weil zwar offiziell immer von eKF gesprochen wird, aber defacto nur Nutzer von E-Tretrollern im Forschungsaufbau bedacht werden. Wo Geforscht wird in den zwei Großstädten Dresden und Berlin. Es wurde extra darauf hingewiesen, dass nur die Auswirkungen der eKF Verordnung auf das geänderte Unfallgeschehen und die Nutzung der eKF im öffentlichen Straßenraum exemplarisch in diesen zwei Städten erforscht werden. Die von vielen von uns gefahrenen freilenkenden Fahrzeuge und der weitgehend unbekannte Privatverkehr von E-Tretrollern im ländlichen Raum ist nicht Bestandteil des Projektes! Vorträge Im Anschluss der Projektvorstellung präsentierte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. den ersten Vortrag, dessen Inhalt sich zu 50 % der Redezeit und 90 % des Inhalts auf uns, also freilenkende Mikromobile bezog. Da es sich nach Auffassung des GDV bei „Fahrzeugen ohne Lenkstange“ um Spielzeuge handelt, haben diese Geräte nichts im öffentlichen Straßenverkehr zu suchen. Anmerkung Lars Zemke: „Die Berliner Polizei versucht aktuell ihren in der Ausbildung befindlichen Polizeischülern genau das Gegenteil zu vermitteln, denn nach Ansicht der verantwortlichen Beamten handelt es sich eben nicht um „Spielzeug“ sondern um ein Kraftfahrzeug welches unreguliert im Straßenverkehr unterwegs ist. keine gültige Versicherung Auch wurde über die Versicherungspflicht für KFZ und den daraus resultierenden Straftatbestand für nicht versicherte KFZ gesprochen. Die Tatsache das es aktuell versicherte freilenkende KFZ wie z.B. MonoWheels oder E-Boards gibt, ist nicht im Sinne des GDV. Diese Versicherungen wurden nur durch falsche Angaben im Versicherungsantrag erreicht und der GDV geht aktuell verstärkt dagegen vor, weil der Versicherungsvertrag „dolorös“ zustande gekommen ist. Ob der Vertreter des GDV nun einen Leistungsverzicht der Pflichtversicherung oder nur eine Kündigung meinte, wurde nicht weiter spezifiziert. Abschliessend wurde kurz auf das noch nicht rechtskräftige Urteil des AG München „Allianz/Lars Zemke“ eingegangen, was final dann auch die Meinung des GDV zu diesen Fahrzeugen richterlich bestätigen würde. Berlin Nach der ersten Pause präsentierte die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt Verkehr und Klima einen Vortrag über die gesamten städtischen Probleme mit Sharing-Rollern. Diverse Berliner Lösungsansätze wurden vorgestellt wie z.B.: ausgewiesene Parkzonen für eKF auf der Fahrbahn, Parkverbot auf Gehwegen, die nicht eine gewisse Mindestbreite haben, Parkverbote im Eingangsbereich von U-, S- oder Fern-Bahnhöfen oder an Bushaltestellen – sowie in ausgewiesenen Bereichen vor Sehenswürdigkeiten. Das Thema „Radwege und Infrastruktur“ sei bekannt und wurde in Berlin durch Popup-Radwege auf den Weg gebracht. Popup-Radwege sind Fahrstreifen auf mehrspurigen Straßen, die durch Baustellenmarkierungen und Fahrbahnbemalung zu Fahrradwegen umgenutzt werden. Kameras Im Anschluss stellte dann das VUFO die Verkehrsbeobachtung und Unfallanalyse vor. Im Wesentlichen werden an bestimmten Orten Verkehrszählungen mit Kameras in den beiden Städten Dresden und Berlin durchgeführt. Bei der Unfallanalyse wertet man im ersten Ansatz die Daten der aufnehmenden Polizei aus, da diese jetzt eKF Unfälle bundesweit gesondert erfassen. Um sich ein Bild über die Verletzungsmuster zu machen, arbeitet die VUFO auch mit den Krankenhäusern zusammen und wertet deren Daten aus. Natürlich alles unter Berücksichtigung des Datenschutzes. Im Westen nichts Neues Nach der Mittagspause folgte ein Vortrag des BMVI zur ekF Verordnung, der aber (aus meiner persönlichen Sicht) nichts Neues brachte. In der Ankündigung wurde zwar von Ausblicken zur eKF Verordnung gesprochen, aber es war eher ein Rückblick und der Ausblick war, dass man die zukünftige Entwicklung durch dieses Forschungsprojekt in die „richtigen Bahnen“ lenkt. Über uns (freilenkende Mikromobile) wurde, wie immer von Seiten des BMVI, kein Wort verloren. Dunkelziffer Beim Tagesordnungspunkt 7 wurde es aber richtig spannend. Dabei ging es um die vertiefte Unfallanalyse, also wie und welche Daten zu einem Bild zusammengesetzt werden. Dabei hat man auch „Fahrzeuge ohne Lenkstange“ im Blick und erklärt wie man die Dunkelziffer der nicht erfassten Fahrzeuge und Unfälle hochrechnen kann. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird aus den Verkehrsbeobachtungen der Fahrzeugbestand von Sharing- und Privatfahrzeugen in einem Gebiet bestimmt. Jetzt vergleicht man die Unfallaufnahmen der Polizei mit Personenschäden in diesem Gebiet auf Basis der Krankenhausdaten. Aus der Differenz wird dann auf die Dunkelziffer der nicht erfassten Unfälle geschlossen. Da das Datenvolumen der Krankenhäuser nicht so groß ist, kann man diese genau prüfen. Wenn dort Angaben gemacht wurden, wie z.B.: Skateboard, Einrad oder OneWheel werden auch diese Daten mit den Polizeiaufnahmen verglichen. Aus dieser Datengemenge hofft die VUFO sich auch ein Bild über die „illegalen“ Fahrzeuge zu verschaffen. Sicherheit Nach einer weiteren Pause ging es um die technische Ausstattung der Fahrzeuge und die Ausrüstung der Fahrenden. Sinnhaftigkeit von Helmen und Fahrtrichtungsanzeiger. Die Autoaffinen möchten natürlich einen Blinker am Roller, die Mitarbeiter vom AIT waren der Meinung der Blinker sitzt am Tretroller zu tief und wird vom Auto/Lkw nicht gesehen. Eine ausgestreckte Hand würde weiterhin viel besser erkannt. Das Thema Helm wird von den Sharinganbietern nicht weiter aktiv verfolgt, sondern nur mit den Worten kommentiert, dass das Angebot bei verschiedenen Anbietern bereits existiert. Vorurteile Über den ganzen Workshop verteilt wurden immer wieder „Online-Umfragen“ zu bestimmten Themen gestartet. Hier wurde, obwohl wir nicht Forschungsthema sind, z.B. folgende Frage zu „Fahrzeugen ohne Lenkstange“ gestellt: Stimmen Sie einer Zulassung zu ? Mögliche Antworten: für eine Evaluierung-/Probebetrieb dieser eKFich bin dagegenEnthaltungÜber die Hälfte der Teilnehmenden hat sich vermutlich nie mit den betroffenen Fahrzeugen auseiandergesetzt. Trotzdem sprach sich die Mehrheit dagegen aus und bildete sich vermutlich vorschnell eine Meinung, welche auf Vorurteilen beruht mit der man sich viele ihre „kleine heile Verkehrswelt“ strukturieren. Ohne den Aufwand einer Studie oder der direkten Auseinandersetzung mit der Zielgruppe, ist es leichtfertig sich vorschnell dagegen zu entscheiden! Aber es macht das Leben soviel leichter, nur für die nicht, über die das schnelle Vorurteil gefällt wird. Denn wie immer sind diese Vorurteile zu Geräten ohne Lenkstange negativ! Die anderen Fragen hatten mit uns dann nichts mehr zu tun. Man hat eher versucht, Wissen und Stimmung der Teilnehmer abzufragen um in zwei Jahren die Änderungen der öffentlichen oder fachlichen Wahrnehmung zu beurteilen. Da Fahrzeuge ohne Lenkstange in diesem Workshop nicht offiziell Thema waren, wollten wir zumindest den Fokus auf die Gefahren durch die anderen Verkehrsteilnehmenden hinweisen. Ein stehend gefahrenes Fahrzeug wird von anderen Verkehrsteilnehmenden als Stehend wahrgenommen und nicht als Fahrend. Leider wurde dieses Beispiel als Einzelfall abgetan. Sollte wiedererwarten in einer zukünftigen Sicherheitsdebatte von Verkehrsexperten doch dieser Aspekt ein Thema werden, dann hat sich wenigstens aus Gründen der Verkehrssicherheit die Veranstaltung für eKF Nutzende gelohnt. Fazit: Von Politik und BaSt dürfen wir auch nach diesem „Workshop“ sicherlich weiterhin die nächsten Jahre wenig Konstruktives für freilenkende Mikromobile erwarten. Trotzdem sind wir natürlich sehr gespannt auf die Ergebnisse der Studie und wie sich diese mit den praktischen Erfahrungen anderer EU Länder in den nächsten Jahren decken, die auch mit Fahrzeugen ohne Lenkstange bereits aktiv im Straßenverkehr umgehen. Vielen Dank für die Einladung zum Workshop und auch ein herzliches DANKESCHÖN an Axel der mich während meines Urlaubs dort virtuell bestens vertreten hat. Der Beitrag Neue Studie „ohne“ uns! erschien zuerst auf Electric Empire. Gesamten Artikel anzeigen
  2. 2 points
    Hallo zusammen, ich bin Stefan, 22 und neu hier auf diesem Forum. Habe noch wenig Erfahrungen mit dem Skaten. Freue mich aber sehr über den Austausch hier und kann so einiges lernen. Viele Grüße
  3. 2 points
    Sehe ich ähnlich! Unser Hobby und unser Interesse ist nur einem sehr kleinen Nischenmarkt bekannt bzw. wird von diesem geschätzt. Wir müssen mit professionellen Marketing- und PR-Kampagnen bereits bestehende Produkte und Ideen unserer Leidenschaft bekannter machen und unter die Leute bringen. Unser Ziel sollte es sein eSkateboards und alle verwandten Ableger sichtbarer zu machen und diese unter die Leute zu bringen. Nur so haben wir eine Chance und als Trendprodukt bzw. Trendsport zu etablieren und nachhaltig zu wachsen. Leider fehlt hierfür oftmals das Kapital. So auch in meinem Fall.
  4. 2 points
    ok, fällt unter "Lobbyarbeit" aber bis wir jmd gefunden haben machen wir was? Ich finde sehr wohl das diese Art von Basisarbeit einen Erfolg hat. Denn bei der letzten Studie der Bast waren wir oder ein Vertreter von uns nicht mal eingeladen. Auch wurde sehr wohl auch eine Sichtbarkeit erzeugt in den letzten 1,5 Jahren. Ich finde es immer sehr schade das es immer mehr Leute am Rand des Spielfelds gibt die genau wissen was nicht geht und was keinen Erfolg bringt als Leute die wirklich etwas bewegen oder ändern wollen.
  5. 2 points
    Hagel, Sonne und Regen alles dabei auf 10km.
  6. 2 points
    Auch von mir vielen Dank für den ausführlichen Bericht, wenn man eingrenzen kann wo es genau scheitert bringt uns das auch weiter, weil wir gezielter vorgehen können. Die pauschale Auffassung "eKF - das sind doch diese Leihroller" ist leider inzwischen weit verbreitet und wird ja durch die vorhandene Verordnung auch unterstützt. Eine entsprechende Aufklärung der breiten Masse über die Missstände die sich daraus ergeben wäre meines Erachtens auf jeden Fall erstrebenswert. Ich werde natürlich weiterhin in meinem Umfeld zur Aufklärung beitragen, aber wie bereits angemerkt bräuchten wir jemanden mit großem Budget und/oder großer Reichweite, der sich für uns einsetzt.
  7. 2 points
    Hi Lars, auch von mir wiedereinmal: Dankeschön! Bitter wie wenig dort über den Tellerrand geschaut wird, zumal andere Länder wie Frankreich Regelungen gefunden haben die tragbar sind..... Wohl wieder ein Fall von typisch Deutsch. 🤨
  8. 2 points
    Danke für dein Engagement Lars, muss ganz schön frustrierend sein 😞 Finde toll dass du immer weiter machst 🙂
  9. 2 points
  10. 2 points
    Ich habe es so satt die Teile quasi nirgendwo benutzen zu dürfen, wird Zeit dass das endlich legalisiert wird.
  11. 2 points
    Unser fleissiger Landesverband Bayern lädt zu einem Tag der E-Scooter und Elektrokleinstfahrzeuge auf die Theresienwiese ein. Die E-Scooter Sharing Anbieter, BIRD, DOTT, Lime, TIER und VOI weisen in die E-Scooter-Spezifischen, verkehrsrechtlichen Rahmenbedingungen ein. Auf Testparcours können Besucher an einer Fahrsicherheitsunterweisung teilnehmen und sich mit dem E-Scooter vertraut machen. Wann: 4.10.2020 von 11:00 bis 17:00 Uhr Wo: Theresienwiese, Bavariaring Ecke Hans-Fischer-Straße „München unterwegs“, die Mobilitätsmarke der Landeshauptstadt München, ist mit einem kostenlosen Radl-Sicherheitscheck vor Ort und lasst Fahrrad oder Pedelec auf seine Verkehrstauglichkeit durch erfahrene Radl-Checker*innen überprüfen. Kleinere Mängel werden vor Ort behoben – für die größeren Arbeiten gibt es vor Ort Informationen, wo diese am Besten zu richten lassen sind. Zusätzlich können Sie bei einem Verkehrsquiz spielerisch Ihr Wissen testen und natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen! Verpassen Sie nicht am Stand von „Melon Helmets“ vorbeizuschauen. Helme mal ganz anders – innovativ, witzig, kreativ. Electric Empire bietet Ihnen, neben einem Informationsstand, die Möglichkeit sich über Elektrische Kleinstfahrzeuge (eKF) zu informieren und diese auch einmal auszuprobieren. Elektrische Kleinstfahrzeuge (EKF) sind seit ca. 10 Jahren auf dem Markt und gehören in vielen Ländern bereits zum gewohnten Stadtbild. Zu den Elektrischen Kleinstfahrzeuge gehören E-Einräder (EletricUniCycle), E-Longboards, Onewheele, E-Scooter, Hoverboards, Hovershoes, zweirädrige selbstbalancierende Fahrzeuge ohne Lenkstange. Diese Fahrzeuge sind im Alltag vielfältig einsetzbar: Für die Fahrt zur Arbeit, für kleine Einkäufe, Treffen mit Freunden, intermodal mit dem ÖPNV, der Bahn, dem Fernbus, dem Car-Sharing-Auto und dem eigenen Auto. Electric Empire setzt sich für die Legalisierung dieser Fahrzeuge in Deutschland ein. Zurzeit dürfen diese Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen und Wegen nicht gefahren werden. Was Sie alles erwartet: • Nehmen Sie an einem E-Scooter-Sicherheitstraining teil und erlernen Sie den sicheren Umgang mit diesen Fahrzeugen auf einem Testparcours von BIRD, DOTT, Lime, TIER und VOI. • Leihen Sie sich einen Helm am Stand von „Melon Helmets“ für die Teilnahme an einem Sicherheitstraining. • Kostenloser Radl-Sicherheitscheck und spielerisches Verkehrsquiz von „München unterwegs“ und mehr. • Electric Empire stellt Elektrische Kleinstfahrzeuge vor. Trauen Sie sich! Steigen Sie auf und probieren Sie das Fahrzeug Ihrer Wahl selber aus und erleben Sie ein völlig neues Fahrgefühl. Wir hoffen auf gutes Wetter und freuen uns sehr über die Entscheidung der Stadt München, auch die noch unregulierten Fahrzeuge wie z.B. Monowheels zu zeigen. Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der Stadt München, dass nun Bayern als eines der ersten Bundesländer zaghafte Versuche im Bereich der Mikromobilität unternimmt und zeigt, dass es anders gehen kann. Gerade diesen Mut lässt man leider weiterhin von Seiten des Verkehrsministerium vermissen. VIELEN DANK an unseren Landesverband Bayern für die tolle Organisation! Der Beitrag eKF in München erleben! erschien zuerst auf Electric Empire. Gesamten Artikel anzeigen
  12. 2 points
    Einmal ist die Sachlage natürlich blöd, aber mich ärgert auch, dass man solche Artikel immer von Legasthenikern schreiben lässt und von möglichst Sachunkundigen, damit alles schön wichtig und besonders drastisch klingt ... " ... Zeugen hatten beobachtet ..." . Ich dacht, das mit der Blockwartmentalität wäre hierzulande langsam mal Geschichte. Solche Menschen mag doch wirklich keiner.
  13. 1 point
    https://umfragen.psych.tu-dresden.de/limesurvey/index.php/76253?lang=de Wir interessieren uns bei unserer Befragung insbesondere auch für die Meinung von E-Scooter-Fahrenden. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn Personen, die bereits mehr Erfahrungen mit Elektrokleinstfahrzeugen haben, daran teilnehmen. Die Umfrage dauert ca. 15-20 Minuten und es werden drei Gutscheine im Wert von je 20 Euro für bike24.de unter allen Teilnehmenden verlost. Gern können Sie den Link in Ihrem Netzwerk verteilen und an Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder weitergeben. Wir wünschen Ihnen einen guten Start in die Woche und bedanken uns für Ihre Unterstützung!
  14. 1 point
    Moin, meinem Neffen hab ich das EUC fahren nun auch beigebracht, und zum Geburtstag bekam er von mir ein gebrauchtes Ninebot One C+ mit gerade mal 80km drauf. Hier ein Handy-Video von einer unserer ersten Ausfahrten:
  15. 1 point
    Das ist alles richtig, aber wir müssen aufpassen wie wir wahrgenommen werden wollen. Ich möchte ehrlich gesagt nicht, dass Esk8 als Sport angesehen wird, sondern als ernsthaftes Fortbewegungsmittel. Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen Pferde auf Straßen zu erlauben, nur weil es Reitsport gibt. Dennoch ist jede Möglichkeit der medialen Präsenz in unserem Stadium als Vorteil anzusehen.
  16. 1 point
    Das ist wie mit dem Backup in der IT: Es gibt Menschen die haben eines, und dann gibt es Menschen die bereuen keines gehabt zu haben. Es geht genau so lange gut bis es nicht mehr gut geht. Die Frage ist wann was passiert, nicht ob. Helmfrisur ist mir deutlich lieber als ein selbst verschuldetes Leben in Rollstuhl.
  17. 1 point
    Meine Gedanken: Einen Promi für eine Aktion zu finden wäre nice to have.. aber diese Person wird leichter zu finden sein, wenn wir bereits eine relevante Sichtbarkeit haben. Wir sollten also einfach weitermachen und an unserer Präsenz arbeiten. Zum Thema studien fände ich den Gedanken einer dauerhaften Teststrecke zu Studienzwecken sehr charmant... wäre so etwas nicht machbar? Einen Landkreis finden, der so etwas unterstützen würde...? Beim Thema Lobbyarbeit sollten die Hersteller (die in DE verkaufen wollen) in erster Reihe stehen. Wenn alle ein klein wenig $$$ in den Topf legen könnte man das Problem einer größeren Personenzahl kommunizieren. Da das Thema recht speziell ist, würde sich ein bezahltes Werbevideo bei YT evt lohnen.
  18. 1 point
    Hier nochmal die Infos zur Demo in Hamburg: https://facebook.com/events/s/abgasfrei-in-deutschland/1029314550835959/?ti=as Falls der Link nicht zu öffnen ist: Versammlungsplatz ist hinter dem Hauptbahnhof der Hachmannplatz. Treffen 15h, Abfahrt ca. 15h30. Mundschutz ist am Treffpunkt erforderlich, während der Fahrt nicht. Streckenverlauf (ca. 10km): Steintorwall, Klosterwall, Deichtorplatz, Willy-Brandt-Str., Ludwig-Erhard-Str., Millerntorplatz, Reeperbahn, Ring 2, Scheplerstr., Paul-Roosen-Str., Clemens-Schultz-Str., Budapester Str., Glacischaussee, Sievekingplatz, Dragonerstall, Vallentinskamp, Gänsemarkt, Jungfernstieg, Ballindamm, Glockengießerwall, Steintorwall. Wir sehen uns in Hamburg. Phönix
  19. 1 point
    Löbliche Vorgehensweise aber jedem ist bekannt dass diese Basisarbeit keinen Erfolg haben wird. Damit das Thema in die Berlin auf die Karte kommt braucht es jemanden mit Geld und (und viel wichtiger) Einfluss der aus persönlichem Interesse die Sache voranbringen möchte. Solange sich dieser nicht findet wird es auch keinen legalen Weg geben.
  20. 1 point
    Danke Dir! Wir sind aktuell, auch wenn es für viele nicht so aussieht, zu weit gekommen als jetzt die Flinte ins Korn zu werfen.
  21. 1 point
    Hey, ich bin am 12.7.20 mit einem Bekannten Abseits von Bremen mit dem E-Longboard unterwegs gewesen(2 Bamboo GTR). Uns kam die Polzei entgegen als wir gemütlich mit 15 km/h am carven waren, die Polizei war alles andere als freundlich uns Gegenüber. Naja was soll ich sagen: Boards wurden beschlagnahmt und ich habe einen Tag später meine Anwältin eingeschaltet. (Board habe ich mir nach einem Monat wieder abholen können, von der Polizeidienststelle • Die Staatsanwaltschaft hatte es freigegeben stand in dem Brief) Musste 150€ bezahlen und die Anklage wurde fallen gelassen. Beim Wiederholungsfall kann ich nicht mit einer Einstellung rechnen. (und falls jemand Fragt: Habe keine Anwaltskosten bezahlt, gut wenn man Anwäte kennt) Jetzt stand das Board diesen Sommer eigentlich nur rum... Ärgere mich so sehr über die Rechtslage... Freue mich schon auf die nächste Demo VG
  22. 1 point
    Eigentlich wollten wir doch nur Skateboard fahren... Die gesammelten Werke von Euch zum "Free Hands Ride" in einer YouTube-Playlist. Electric Empire News zum "Free Hand Ride". Danke! Link zum Electric Empire Event am 04.10.2020 in München "Ekf in München erleben!". electricempire.de Podcast ...
  23. 1 point
    Hi, ja es ist ein Panzer 🙂 Videos hat mein Junior irgendwo auf Instagram gepostet. Wie schnell die Kiste ist kann ich nicht sagen - Mein Junior hat bei ca. 60Km/h kalte Füße bekommen 🙂 Bei einem Video fährt er über einen Acker - Sieht fett aus. Soweit ich weiß ist Kai ein "Follower". PS.: An dem Board ist "fast" alles selber gebaut z.B. auch das Brett selber (Kanadisches Ahorn Furnier & Carbon). Wir werden das Board aber nochmal komplett umbauen. Bis die Tage Gruß Frank
  24. 1 point
  25. 1 point
    Bei solchen Meldungen frage ich mich immer ob eBoards wie Evolve nicht durch die Außenborder viel zu leicht erkennbar sind... Bin gerade wieder im Bau:
  26. 1 point
    Hallo, liebe Community! Endlich habe ich Zeit gefunden, der Bitte von @Nordlicht nachzukommen und hier zu schreiben. Ich möchte Euch zeigen, wie mir das Fahren des Gotway Mten3 am meisten Spaß macht. Nur kurz zur Vorgeschichte: das Mten3 wird auf YouTube oft als Spaßgerät gelobt und sollte in meiner Vorstellung auch im niedrigen Geschwindigkeitsbereich (durch das kleine Rad) das Gefühl von Tempo vermitteln. Also habe ich mir bei passender Gelegenheit eins zugelegt und war nur mittelprächtig zufriedengestellt. Kein „Geschwindigkeitsrausch“ und im Vergleich zum Z10 für meine Ansprüche langweilig. Also sollte es gegen ein Onewheel ausgetauscht werden, um auch einmal andere Fahreindrücke zu sammeln. Da die Marktpreise jedoch sehr hoch sind, bin ich einfach dieser Idee gefolgt: Zuerst habe ich eine ähnliche Plattform gebaut, um überhaupt ein Gefühl dafür zu bekommen. Schnell sind mir ein paar Problempunkte aufgefallen: Die Footplates kratzen viel zu schnell am Boden, was beim Seitwärtsfahren echt nervt. Nose und Tail berühren bei Brems-, Beschleunigungs- und Kurvenmanövern den Boden und schränken den Spaß ein Gerade beim Kurvenfahren oder Carven ist Bodenfreiheit Mangelware. Dadurch, dass die Plattform nur auf den ursprünglichen Footplates liegt, ist die Verbindung nicht steif genug und das Rad kann sich, z. B. durch Wobbles, verselbständigen. Also habe ich mich beim Aufbau Nummer 2 und 3 an den aktuellen Maßen des Onewheel Pint orientiert. Die Footplates habe ich demontiert und das ganze System mit Hilfe einfacher Winkel befestigt. Winkel mit ausreichender Lochgröße und trotzdem geringer Breite habe ich keine gefunden. Deshalb habe ich am Ende einfache M6-Schrauben genommen, welche mir das bisher nicht übel genommen haben. Der seitliche Aufbau zwischen den Winkeln ist nötig, um die Plattform vom Boden weg zu bekommen. Auch wenn man es kaum glaubt – es kommt immer noch vor, dass ich mit den Metallwinkeln am Boden kratze. An sonsten stehe ich sehr weit oben, was das Rad in Verbindung mit dem schmalen Reifen sehr wackelig macht. Wenn man damit umzugehen gelernt hat, kommt man sehr leicht zum Kurvenfahren und Carven. Was man auch nicht unterschätzen sollte, ist die Tragfähigkeit der Konstruktion. Sie sollte schnelle und starke Lastwechsel aufgrund von Bodenunebenheiten und Bordsteinkanten etc. aushalten können (da habe ich auch sehr knapp kalkuliert…😬). Aufsteigen ist ebenfalls schwierig. Ich steige im ausbalancierten Zustand auf und ab, wobei das belastete Bein den Anfahr- bzw. Bremsvorgang unterstützt. Achtung: die Übung des Auf- und Absteigens zieht den Reifen sehr in Mitleidenschaft🤕. Ich fahre das Rad im Gotway Soft Mode. Das ist aber noch lange nicht so weich, wie bei echten Onewheels. Besonders störend ist das Problem, welches alle Gotways haben: Bei huckeliger Fahrt neigt sich das Gerät stetig nach vorne. Dann sind Fahrten bergauf oder über unwegsames Gelände mit Vorsicht zu genießen😉, bis die Kalibrierung wieder stimmt (z. B. nach Bremsung). Fazit: Einmal mit den Fahreigenschaften vetraut, macht die Fahrt sehr viel Spaß, mehr als beim herkömmlichen Mten3. Man ist sehr entspannt unterwegs und holt das Maximum an Fahrspaß aus mittlerer Geschwindigkeit heraus. Ich kann verstehen, weshalb die Leute Onewheel fahren. Und ich habe auch eins – mit besseren technischen Daten zu deutlich weniger Geld👍.
  27. 1 point
    Zusammen mit vielen anderen aus dem Bereich Mikromobilität haben wir erneut einen Brief an die Mitglieder des Verkehrsausschusses verschickt. Ziel dieses Schreibens ist es nach einem Jahr eKFV erneut auf die aktuell nur teilweise geregelte Situation hinzuweisen. Mit dem gerade gestarteten Projekt der Bundesanstalt für Straßenwesen „Wissenschaftliche Begleitung der Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr“ bezieht man zwar nun auch Geräte ohne Lenkstange mit ein. Jedoch ohne eine existierende Regelung der Geräte ist es fraglich, ob so ein reprensatives Gesamtbild von Mikromobilität auf deutschen Straßen bis zum dritten Quartal 2022 erstellt werden kann. Des Weiteren kann man davon ausgehen, dass mit einer Überarbeitung der eKFV durch das Verkehrsministerium und einer möglichen Zulassung weiterer eKF frühestens nicht vor 2023 zu rechnen ist. Im Hinblick auf die aktuelle Diskussion in den Bereichen E-Mobilität, Verkehrswende und der stetig wachsenden Präsenz unserer Fahrzeuge im Straßenverkehr halten wir den Zeitplan der genannten Studie für diskutierbar wenn unklar ist, in welchem Rahmen nicht geregelte Fahrzeuge ohne Lenkstange betrachtet werden sollen und ggf. am Ende Bestandteil der Ergebnisse sein werden. Ein herzliches Dankeschön geht an Lars Stühlen von eskave und allen weiteren Unterstützern dieses Schreibens, die mit Rat und Tat geholfen haben: Übersicht aller Unterstützer des Briefes Per Mail am 22.06.2020 um 11:05 Uhr versendet: Sehr geehrte Abgeordnete, meine Damen, meine Herren, die Bundesanstalt für Straßenwesen hat vor kurzem das Projekt „Wissenschaftliche Begleitung der Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr“ gestartet. Deswegen ist es dringend erforderlich, eine zeitlich befristete Sonderregelung für Fahrzeuge ohne Lenkstange zu erlassen. Basierend auf dem damaligen Vorschlag des BMVI einer zweijährigen Ausnahmeverordnung mit wissenschaftlicher Begleitung kann nur so ein umfassenderes Bild der gesamten Mikromobilität – zusammen mit den E-Scootern – in Deutschland erstellt werden. Die auf dieser erweiterten Basis ermittelten Erkenntnisse geben dem BMVI einen grösseren Handlungsspielraum, um Empfehlungen für mögliche Anpassungen an der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung auszusprechen. Aus diesem Grund wenden wir uns als Zusammenschluss aus Akteuren im Bereich Mikromobilität heute an Sie, um eine entsprechende Regelung auf den Weg zu bringen. Mit freundlich Grüßen Lars Zemke – EE BV eKF Lars Stühlen – eSkave Das komplette Schreiben als Download Der Beitrag Brief an den Verkehrsausschuss erschien zuerst auf Electric Empire. Gesamten Artikel anzeigen
  28. 1 point
    So wie es geschrieben ist, ist das wohl genau nicht der Fall. Es soll die Exekutive einschränken und Gesetze, die Freiheiten unverhältnismäßig einschränken, abschwächen oder sogar außer Kraft setzen. Wenn ADAC sich darauf stützen kann, warum nicht auch wir? Wobei deren Argument ist, dass "wenn eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 Kilometern pro Stunde als geringfügiger Verstoß bewertet würde, bei 21 Kilometern pro Stunde aber der Lappen eingezogen werde". Das ist aber schwerer zu erklären, da ein 3,5t Gefährt, in beiden Fällen eine Person töten kann. Es geht bei uns auch nicht darum, dass alle Skateboards uneingeschränkt erlaubt sind. Wenn ich das MO-BO Monster oder Trampa/Bajaboard anschaue, dann kann das Gefährdungspotential auch höher als bei einem Fahrrad sein. Aber es sollen endlich Regeln her. Helm, Führerschein, max. 20km/h und 15kg Boardgewicht usw. ist mir alles egal, ich will nur fahren dürfen...
  29. 1 point
    Gab es jemals einen Fall, wo man sich auf das Verhältnismäßigkeitsprinzip berufen hat? "Im Strafrecht gebietet das Verhältnismäßigkeitsprinzip die Schwere der Tat zu berücksichtigen.[7] Maßnahmen des Gesetzgebers, die die allgemeine Handlungsfreiheit unter Berücksichtigung allgemeiner europäischer Sitten zu sehr einschränken, sind im Sinne des Art. 2 Abs. 1 verfassungswidrig, wenn sie den Einzelnen zu sehr in seiner persönlichen Entfaltung einschränken." Das ist doch immer unser Argument, dass es Blödsinn ist, ein Skateboard als KFZ zu behandeln, denn ein Fahrad macht mehr schaden bei einem Unfall. Dann ist es auch vollkommen egal, wie im Gesetz ein KFZ definiert ist, denn es wäre Verfassungswiedrig uns gleich zu behandeln. Die Stafe von mehreren Tausend Euro mit Führerscheinentug und Steuerhinterziehung ist vollkommen unangemessen. Würde mich echt interessieren, wie weit ein motivierter/kompetenter Anwalt damit durch die Instanzen kommen könnte. Nicht umsonst werden die meinsten Verfahren eingestellt.
  30. 1 point
    Früher durfte wohl noch die Polizei entscheiden, wie die Fälle gehandhabt werden, weil es noch keine eindeutige Rechtslage gab. Seit die Tretroller aber offiziell Kraftfahrzeuge mit Versicherungspflicht sind, wurde der Spielraum deutlich kleiner. So gesehen hat die eKFV genau das Gegenteil von dem bewirkt, was versprochen wurde: Fast alle EKF in Privatbesitz sind nun offiziell verboten, weil sie die Bestimmungen nicht erfüllen (können).
  31. 1 point
    Moin, habe mein Board nun nach ca. 4 Monaten zurück. Sieht aus wie vorher, kein KM wurde damit gefahren. Den Sticker der Staatsanwaltschaft über die Straftat und das Asservat, lasse ich erstmal aus Stolz dran 🙂 mit 200 ka ich auch gut leben. Bin dann heute gleich erst einmal wieder 10 km gefahren (habe mir eine halbwegs legale Strecke gesucht). Danke für euren Support.
  32. 1 point
    Eines Tages wird unsere Regierung einsehen müssen, dass Elektrokleinstfahrzeuge keine Modeerscheinung sind. Wie es momentan aussieht ist es aber eher unwahrscheinlich, dass wir diesen Tag noch erleben werden. Wäre schön gewesen, legal und versichert unterwegs zu sein, aber daran hat die Gesetzgebung wohl kein Interesse. Strafen kassieren ist auch viel lukrativer.
  33. 1 point
    Hallo, ich wurde vor ein paar Tagen von der Polizei kontrolliert (in Heilbronn, Baden Württemberg) und mein Board inkl. Fernbedienung wurden sichergestellt 😟 Hab leider keine Rechtsschutzversicherung und keinen Schimmer, was ich jetzt am besten machen kann um irgendwie mein Board zurück zu bekommen.. Irgendwelche Ideen?
  34. 1 point
    Trotter OneWheel 700 Watt - technische Bewertung nach über 2,5 Jahren Laufleistung - jetzt mit größerem Austausch-Akku Moin! Es wurde vor einiger Zeit mal der Wunsch geäußert, dass Besitzer von verschiedenen OneWheels technische Langzeit-Bewertungen ihrer Gefährte abgeben sollten. Und das tue ich hiermit für's Trotter OneWheel. Die Nutzer von Future Motion Produkten, Dandan, Iconboard, Surfwheel usw. sind herzlich eingeladen, ihre Geräte ebenso vorzustellen. Die Eckdaten: Ich habe mein Trotter 700 Watt im Sommer 2017 gekauft [Kaufpreis komplett mit Versand über europäischen Händler: 635 Euro] und bin in den ersten Monaten absolut JEDEN Tag gefahren - all die folgende Zeit minimum einmal die Woche, selbst bei dünner Schneedecke - und habe in der Regel den Akku auf 25% runtergefahren, also bis das Trotter sich mit gelegentlichem Piepton [alle 15 Sekunden] und blinkenden Leuchten meldet, dass es mit der Restkapazität langsam eng wird. Exakte Reichweiten oder auch die über die Jahre zusammengekommene Gesamtlaufleistung [per GPS oder so] kann ich leider nicht anbieten. Das Trotter hat keinerlei App, die man auslesen könnte und ich bin bekennender Smartphone-Verweigerer, habe also keine Möglichkeit, eine exakte Messung durchzuführen. Der Warnton wegen 25% Restakku kam im ersten Jahr ziemlich genau nach 90 Minuten Fahrzeit. Wenn ich heute fahre, dann ist das vermutlich nur begrenzt vergleichbar, da man als Fortgeschrittener rauheres Gelände fährt und die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit auch höher liegen dürfte. Außerdem legt man als Anfänger - freiwillig oder unfreiwillig - öfter mal Pausen ein. Nach meinen ersten Fahrten hatte ich zum Beispiel tierischen Muskelkater in den Oberschenkeln, auch die Füsse hielten anfangs nicht allzu lange durch. Heute kann ich ohne Probleme stundenlang fahren, ohne eine Pause einlegen zu müssen, ergo zieht die Fahrt auch pausenlos Batterie. Steigungen, rauhes Gelände, Rampen, Sprünge und alles andere, was den Motor richtig fordert, verkürzt natürlich die Akkulaufzeit, da entwickelt man aber recht schnell ein Gespür für. Zu meiner Freude hielt das Trotter zum Beispiel problemlos die gut zehn Kilometer Strecke bei der ersten Berliner Demo im Dezember 2018 durch, ohne überhaupt die 25% Marke zu erreichen... und das trotz Aussentemperaturen von knapp über dem Gefrierpunkt. Ein einziges Mal, ausgerechnet am Deich, ereilte mich das Pech, dass ich den Akkustand falsch eingeschätzt habe. Es kam die 25% Warnung, ich hatte aber noch ordentlich Strecke über. Bis 10% Restakku konnte ich normal weiterfahren, darunter stellt das Trotter dann die Arbeit ein. Es piept durchgehend, hebt die Nase stark an und signalisiert damit, dass jetzt Schluss ist. Vorteil: man muss keine Angst haben, dass man sich wegen plötzlich versagendem Akku auf die Schnauze legt. An jenem Tag am Deich kam mir zugute, dass ich immer ein dickes Seil [Festmacherleine für Segelboote] während der Fahrt um den Bauch geknotet habe, denn damit habe ich jederzeit die Möglichkeit, einen Tragegriff / Schultergurt zu basteln. Das kommt auch beim Treppensteigen sehr gut, da man so das recht schwere Teil somit gut schultern kann. Zuletzt - nach über 2,5 Jahren Betrieb - war die Akkukapazität bis zur 25%-Marke noch für etwa 60 Minuten Fahrt gut [bei extrem hartem Gelände etwa 45 Minuten] und das wurde mir zu wenig. Also habe ich erstmal Kontakt zum chinesischen Hersteller aufgenommen, um nach einem Austausch-Akku zu fragen - und das ging nur über die Website Alibaba.com, welche ja eigentlich eine Plattform für Händler ist. Ali Express wäre wohl weniger problematisch für mich als Endkunden, da gab es aber keine Angebote zum Trotter. Laut Gebrauchsanweisung ist der standardmässig verbaute Akku, den auch ich bisher hatte, die kleinste Variante mit 48 V - 4,4 Ah - 211 Wh. Es existieren demnach auch grössere Akkus mit 48 V - 5,5 Ah - 265 Wh / 48 V - 6,6 Ah - 317 Wh / und 48 V - 8,7 Ah - 418 Wh. Das Ladegerät bleibt jeweils das selbe Originalteil, mit zunehmender Kapazität verlängert sich dann natürlich die Ladezeit. Für den 211 Wh-Akku beträgt sie im Normalfall ca. 2 Stunden. Die Maße des Originalakkus betragen übrigens handgemessen Länge 20,7 cm - Breite 9,6cm - Dicke 4,2 cm. Ich war [selbstredend] auf den laut Gebrauchsanweisung grössten Akku mit 48 Volt - 8,7 Ah - 418 Wh scharf und habe den chinesischen Hersteller danach gefragt. Das würde ich auch grundsätzlich jedem potenziellen Trotter-Neukunden empfehlen, gegen recht geringen Aufpreis hättet Ihr dann von vornherein mehr Reichweite 'ab Werk' - und so günstig kommt Ihr da wohl nie wieder dran. Der Kontaktmann antwortete mir, dass der aktuell [Anfang 2020] grösste erhältliche Akku für das Trotter mich pi mal Daumen 280 bis 300 Euro inclusive Versand kosten würde und dass er dann sogar die folgende Kapazität hätte: 48 Volt - 10,4 Ah - 499 Wh (!) Zum Vergleich: das Future Motion Onewheel + XR hat einen Akku mit 54 Volt - 6 Ah - 324 Wh Ich habe mir Bedenkzeit erbeten und mit einigen lokalen Händlern gesprochen, die sich mit Akkus und Elektrokleinstfahrzeugen auskennen. Bedenken hatte ich wegen der Zahlungsmodalitäten, dem Versand, Zoll, möglichen weiteren Steuern/Gebühren, der mir unklaren Regelungen auf Alibaba.com undundund... Ausserdem hätte der Akku ja immernoch in das Batteriefach im Aluminiumrahmen des Trotter passen müssen. Und das schien zumindest in der sinnvollen Variante mit verbundenen Rund-Zellen [vom Typ her wie eine klassische AA-Batterie in etwas grösserem Format] statt problematischerer Akku-Platten in der Größenordnung von über 10 Ah schlicht unrealistisch. Die befragten örtlichen Händler haben bisher allesamt den direkten Handel mit China vermieden und gehen grundsätzlich über zertifizierte europäische Zwischenhändler, da sie ihren Endkunden gegenüber natürlich in der Pflicht stehen, Garantien zu den verkauften Produkten zu geben. Laut ihrer Aussage wird über's Internet viel Schindluder getrieben, indem einfach unrealistisch hohe Werte auf Standardakkus gedruckt werden, und der enttäuschte Privatkunde ist dann der Dumme. Vielleicht sind derlei Bedenken auch unbegründet, denn: Der chinesische Originalakku meines Trotter OneWheels war, entgegen mancher amerikanischer Unkenrufe über 'betrügerische recycelte Altakkus', laut Expertenmeinung nach den Regeln der Kunst gebaut, und zwar aus original Samsung-Zellen, ganz wie vom Hersteller angegeben. Im Akku-Fach hatte sich nach all den Jahren nur minimalst Staub angesammelt, d.h. das hinten im Rahmen liegende Batteriefach [und damit vermutlich auch das vorne liegende Fach mit dem Gyroskop, der Motorsteuerung usw.] ist im Trotter sehr gut vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt. Nach oben und unten bestehen die Abdeckplatten aus Metall, alle Schrauben sind aus Edelstahl, allerbest umgesetzt. Floatplates oder anderes Zubehör zum Schutz von Schwachstellen der Konstruktion erübrigen sich daher. Lange Rede, kurzer Sinn: Aufgrund meiner Bedenken gegenüber der Alibaba-Variante habe ich mir letztlich den Akku von den lokalen Fachleuten auf Maß bauen lassen, auch weil die Jungs sich sehr interessiert an der Materie zeigten. Bisher hatten sie noch nichts Vergleichbares da und haben lediglich einen Austausch-Akku für ein elektrisches Einrad [EUC] gebaut. Normalerweise befassen sie sich mit Handyakkus, Laptop-Akkus, Pedelec-Akkus, Elektro-Werkzeug-Akkus und so weiter. Ich will hier keine Schleichwerbung machen, aber wer die Kontaktdaten haben möchte, der kann mir gerne eine Privatmail schicken. Dieser handgefertigte Austauschakku, bestehend aus Samsung 35e Markenzellen, hat jetzt folgende Parameter: 48 V - 7 Ah - 336 Wh. Kostenpunkt inclusive Einbau und 6 Monaten Garantie: 350 Euro. Ein fairer Deal, wie ich finde. Die Reichweite des Trotter sollte sich zum ursprünglichen Originalzustand rechnerisch auf das 1,6-fache erhöhen, die Ladezeit entsprechend auch von ca. 2 Stunden auf ca. 3 Stunden 15 Minuten anwachsen. ----------------------- Exakt eine Woche nach Abgabe des Trotter war es samt Austausch-Akku fertiggestellt, ich habe mir etwas Zeit abgezwackt, damit ich es abholen konnte. Um den Akku, das Ladegerät, die elektronische Steuerung usw. aufeinander einzugrooven [Fachbezeichnung: Kalibrierung], wurde mir als Hausaufgabe aufgetragen, den Akku erstmal voll aufzuladen und ihn dann soweit wie möglich leerzufahren [also runter bis 10% = 'Schluss mit Fahren'] und anschließend mittels Aufbocken [z.b. zwischen zwei Stühlen, so dass das Rad frei drehen kann] auch wirklich das letzte bisschen Restenergie aus dem Akku rauszuquetschen. Danach muss das OneWheel dann in einem Rutsch voll aufgeladen werden. Diesen von 100%-auf-0%-auf 100% Zyklus soll ich insgesamt 5 mal durchziehen. Danach kann man dann die Ladezyklen normal halten, die volle Leistung des Akkus sollte sich dann etwa ab 10 Ladezyklen einstellen. Aktuell [Januar] sind auch die kalten Temperaturen zu berücksichtigen, die bekanntlich dem Akku das Leben schwerer machen als ein lauer Sommerabend das tun würde. Da ich vor Arbeit leider kaum aus den Augen gucken kann, wird sich dieses 'Eingrooven' wohl über einen längeren Zeitraum hinziehen, denn nachts stundenlang bei Nieselregen rumheizen und Eisfüße kriegen, da gibt es wahrlich reizvollere Freizeitgestaltungen. Soll heißen: Fortsetzung folgt... ----------------------- 1. Zyklus: arschkalt, gemütlich geht anders. 25%-Warnung kam nach ca. 80 Minuten, trotz gezieltem Nutzen von [norddeutschen] Anstiegen, die letzten 25% bis 0% waren echt zäh, haben nochmal ca. 60 Minuten gebraucht. Am Ende konnte das OneWheel mich kaum noch balancieren und vorwärtsbringen, ist aber eine gute Übung für den Gleichgewichtssinn. Das ewige Piepen, an sich im normalen Fahrbetrieb eine gute weil sicherheitsfördernde Sache, raubt einem in diesem Moment den Nerv! Bockt man das OneWheel z.b. zwischen zwei Parkbänken auf und drückt die Sensoren mit beiden Händen, dann kriegen die Ohren die volle Dröhnung... 2. Zyklus: etwas weniger kalt, extra viele Steigungen und rauher Untergrund, daher schon nach 65 Minuten bei 25%, Akku tot nach weiteren 70 Minuten. Diesmal lieber fahrend leergemacht, das nervt weniger, weil im Stehen der Piepton das Ohr nicht so sehr malträtiert. 3. Zyklus: 80 Minuten bis 25%, weitere 15 Minuten bis 10%, dann zu kalt und Abbruch. Den nächsten Tag weiter bis 0. 4. Zyklus: 85 Minuten bis 25%, gezielt weiter Steigungen genutzt bis 10%, Abbruch wegen Kälte. Den nächsten Tag weiter bis 0%. Das hat mit Spaß recht wenig zu tun. 5. Zyklus: zum Glück etwas weniger kalt, 80 Minuten bis 25%, dann durchgezogen bis zum Ende, Gesamtdauer 2,5 Stunden. Langt mir jetzt... ---------------------------------------------- Fazit nach meiner ersten 'normalen' Fahrt, also einfach Spaß gehabt bis 25% Restakku und fertig: Das Fahren mit dem Trotter macht Laune wie eh und je, aber die Arbeit des gewaltsamen Akkuplattmachens bei lausigen Aussentemperaturen, das werde ich definitiv NICHT vermissen. Wegen diverser Hindernisse hat die Phase des Einfahrens fast drei Monate gedauert, entsprechend mach ich fast drei Kreuze, dasses nu vorbei ist. Meine anfangs geäußerte These, dass ich die damaligen etwa 90 Minuten Fahrzeit bis zur 25%-Meldung nicht Eins-zu-Eins mit meiner Fahrzeit heute vergleichen kann, hat sich heute bestätigt. Ich bin nämlich heute in deutlich kürzerer Zeit eine Strecke gefahren, die den Originalakku damals binnen 90 Minuten bis an die Schmerzgrenze gebracht hat. Dazu kommt, dass der neue Akku erst ab dem etwa zehnten Ladevorgang die volle Kapazität erreichen sollte. Und DARÜBER hinaus waren es auch heute wieder nur fünf bis zehn Grad Aussentemperatur - ich habe also begründete Hoffnung, dass da im Sommer noch einiges mehr gehen wird. Die Entscheidung, das liebgewonnene Trotter einfach zu behalten und ihm einen neuen Akku zu spendieren, das war die richtige Wahl. Ich reiche nach, was sich in den kommenden Monaten noch an Erkenntnissen ergibt. ----------------------- Nachtrag: Der Akku macht sich auch knappe sechs Monate später noch bestens, bei schwierigem Terrain und hoher Geschwindigkeit sind 80 Minuten reine Fahrzeit bis 25%-Warnton realistisch, bei einfachem Terrain und ruhigerer Fahrweise auch gute 100 Minuten. Ich bin vollauf zufrieden, weil ich mit der gewonnenen Reichweite weitere Touren planen kann und weiß, dass ich zur Not auch mit 25% Restakku noch ein ganzes Stück vorsichtig weiterfahren kann, statt das OneWheel zum Ziel tragen zu müssen. Ein Problem hat sich allerdings mit den nun schon drei Jahren Laufleistung eingestellt, und das betrifft die Verbindung an der Ladebuchse am Heck des Trotter. Unter Umständen kann das recht dicke und störrische Kabel, das vom Trotter in's Ladegerät führt bei Verdrehung und Hebelwirkung vom Untergrund dafür sorgen, dass der Stecker am Heck aus der mittigen Position weggedrückt wird - Ergebnis: der Stecker sitzt nicht mehr einwandfrei mittig. [Ich habe mittlerweile bei elektrischen Einrädern Ladestecker komplett aus Metall gesehen, die mittels Gewinde super sicher eingeschraubt werden. Das wäre die Lösung dieses Problems.] Im schlimmsten Fall kann der schiefe Sitz des Steckers dazu führen, dass kein Strom mehr fließt und die Lampe des Ladegeräts von Rot/Laden auf Grün/Voll Geladen springt, obwohl der Akku gar nicht voll geladen ist. Wenn man dann in der Pampa steht und der Akku unerwarteter Weise nicht mehr für den Rückweg langt... ungünstig. Um von Anfang an schonend mit dem Stecker und der Ladebuchse umzugehen empfiehlt es sich, das Trotter am Heck z.b. auf ein Buch zu lagern, so dass der Stecker frei in der Luft hängt und keinen Kontakt zum Boden hat. Das Kabel vom Heck zum Ladegerät hin sollte dann möglichst entspannt laufen, statt wie eine Feder Spannung in sich zu haben. Und sicherheitshalber kann man am Ende des Ladevorgangs ein klein wenig am Stecker wackeln - sollte dann doch wieder Strom fließen und das Licht des Ladegeräts somit auf Rot/Laden wechseln, dann sollte man misstrauisch werden und davon ausgehen, dass ein Wackelkontakt vorlag und dass der Akku deshalb noch NICHT voll sein dürfte. ----------------------- Nachtrag: Die Steckerproblematik wurde mir dann doch zu unsicher. Habe mir vom besagten Akku-Fachmann des Vertrauens einen neuen und hochwertigeren Mini XLR-Stecker an das Kabel löten lassen, welches in's Trotter führt. Die Ladebuchse im Trotter selbst ist in Ordnung und kann weiter genutzt werden. ----------------------- Ein weiterer Nachtrag: Ich habe heute ausnahmsweise die Gelegenheit gehabt, eine genauere Messung vorzunehmen, da ich auf einer gemeinsamen Ausfahrt mit einem EUC / elektrischen Einrad war und anschließend dessen App-Daten auswerten konnte. Mal ganz von den technischen Daten abgesehen... das war eine echt schöne Tour! :-) Aber nun zu den harten Fakten: Es handelte sich um eine Ausfahrt auf größtenteils recht losem Schotterweg, teilweise mit Schlaglöchern, Steinen und Sandkuhlen, dafür aber mit nur wenigen Steigungen versehen. Die Aussentemperatur lag bei 20°C bei mittlerem Wind, Hin- und Rückweg waren identisch. Fahrergewicht ~ 73 kg. Es ergaben sich folgende Parameter zum Zeitpunkt der 25%-Restakku-Warnung: Reine Fahrzeit: 87 Minuten Dabei zurückgelegte Distanz: 20 Kilometer Durchschnittsgeschwindigkeit: 13,7 km/h Dies bestätigt meinen bisherigen, rein subjektiven Eindruck, dass ich mich mit dem Trotter grundsätzlich knapp unter dem mit einem Piepton markierten Pushback von 15 km/h bewege. Diese Warnung löse ich aber so gut wie nie aus, denn meine alte Wohlfühl-Geschwindigkeit vom Skateboarden lag ebenfalls genau in dem Bereich - für mich persönlich ist dies bei Bodenbeschaffenheiten wie heute die 'ideale Reisegeschwindigkeit'. Angst vor brenzligen Situationen oder einem Nosedive brauche ich dabei nicht haben, Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer ist dabei problemlos möglich und ich ernte vom Löwenanteil der Zufallsbegegnungen entsprechend positive Resonanz. Diese Geschwindigkeit allerdings längere Zeit auf perfektem und schnurgeraden Asphalt zu fahren... das wäre für mich einfach nur öde. Dafür sollte man sich wohl tatsächlich lieber ein e-Skateboard schnappen und am Ende gibt man damit dann wohl auch mehr Gas... das OneWheel macht mir jedenfalls bei etwas anspruchsvollerer Strecke wie heute und den damit verbundenen Fahrmanövern am meisten Spaß. Ebenfalls gern genommen: ausgiebiges Carven und schwierige Offroadpassagen bei entsprechend niedriger Geschwindigkeit. Auch da heißt es dann: viel Spaß bei wenig Verletzungsgefahr. ----------------------- Auch die 20-Kilometer Free-Hands-Ride mit anschließender Fahrt auf dem Tempelhofer Feld und eine kurze aber knackige Steigung vom Auto zur heimischen Wohnung brachten den Akku noch immer nicht an die 25%-Grenze. Das ist wohl der feine Unterschied, wenn man statt dem üblichen Sand und Schotter fast durchgehend Berliner Asphalt unter'm Reifen hatte. ----------------------- Wer von Euch kann ebenfalls eine Langzeit-Bewertung seines OneWheels abliefern? Immer her damit! Nordlicht
  35. 1 point
    Moin Banderas, ich habe eben im Schweiße meines Angesichts und unter technischen Schwierigkeiten Deinen Bußgeldbescheid als Teil eines News-Artikels eingereicht. Und jetzt lese ich Deine Frage hier ... Ich hoffe, mein Artikel geht tatsächlich so raus, ich melde mich nochmal bei Dir und lasse es Dich wissen. DEINE LEIDEN SOLLEN NICHT UMSONST GEWESEN SEIN! Nordlicht
  36. 1 point
    @banderas Du könntest eigentlich ne Crowdfunding Kampagne machen Wir sind einige Mitglieder, wenn jeder auch nur einen Euro spendet kann dich das auf jeden Fall entlasten. So ein forumsinterner Fonds wäre doch auch mal geil. Der dann wie eine Versicherung wirkt, wenn man mal erwischt wird. Dann gibt es finanzielle Unterstützung vom Schwarm 😉 Natürlich muss man irgendwie unterbinden, dass das dann mit gefälschten Bußgeldbescheiden ausgenutzt wird, aber grundsätzlich doch ganz sinnvoll?! Grüße, Rob
  37. 1 point
    Das macht mich echt wütend. 30 Tagessätze für E-Board fahren, die sind doch nicht ganz frisch. Mein Beileid und danke fürs teilen.
  38. 1 point
    Das ist wirklich alles so traurig und erschüttert mein Weltbild von einer seriösen Umweltpolitik...besonders die Umstände, unter der ich diese Strafe bekommen habe...dennoch fahre ich weiter mit meinen Boards von Ortschaft zu Ortschaft über die Feldwege anstatt mein Auto zu benutzen wenn ich z.B Freunde besuche anstatt mein Auto zu benutzen. Da ich jetzt nicht weiss, an wen ich mich da wenden soll, könnt ihr gerne meinen Fall benutzen. Habe ja alles soweit hochgeladen und stelle ich der Community zur Verfügung...oder ihr sagt mir, an wen ich das schicken soll...
  39. 1 point
    Ich würd das Schreiben auch ans BMVI schicken und fragen warum umlweltfreundliche Elektromobilität in Deutschland so hart bestraft wird wie in keinen anderem Land. (außer der Schweiz vielleicht) Und wir solange unsere Verbrennungsautos weiter fahren bis sich das ändert, so werde ich es jedenfalls tun.
  40. 1 point
    Ich verstehe genau was du meinst und das wäre auch der besonnere Weg, jedoch ... warum bei Politikerversagen um Gnade betteln ?! Wer sind wir denn ? Sicher nicht deren Sklaven ! Das hätten die falsch verstanden 😉 Zumal Herr Scheuer sich nicht mal selbst den Kopf anstrengen muss ! Er braucht ja nur zu schauen wie es Frankreich bspw. gemacht hat ... und fertig is das ganze 😄
  41. 1 point
    Servus Kollege, Hier die Strafe für umweltbewusstes Fahren...
  42. 1 point
    Hier mal meine Stellungnahme dazu, die der Wahrheit entspricht...
  43. 1 point
    Hab eher das Gefühl, dass die wegen deinem Kennzeichen nichts sagen. Die gehen davon aus dass das dann alles mit rechten Dingen zugeht und kümmern sich nicht weiter. Ohne würde es bestimmt anders aussehen. Eigentlich sollte man sich einfach en Rollerschild holen und dranpappen - auch wenn es gar nicht gültig ist :devil: Ist dann aber bestimmt nochmal ein zusätzliches "Verbrechen"
  44. 0 points
    Fahrt unauffällig ! Vorsichtig, Umsichtig ! Ich kenne jemanden der macht das in der Stadt schon 10 Jahre ... es geht sehr gut.
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