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Suche Erfahrungen und Tipps für Einsteiger


E-Lord
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Hallo zusammen,

 

ich hab schon seit längerer Zeit mit einem E-Longboard geliebäugelt und habe jetzt beschlossen mich intensiver mit dem Thema zu befassen und meine ersten Erfahrungen zu sammeln.

Kurz zu mir, ich wohne im Sauerland und habe bisher noch keine Erfahrungen mit einem E-Longoard. Jedoch bin ich früher ab und an mal skaten gewesen, aber dies hielt sich auch in Grenzen, obwohl ich immer gefallen daran hatte (lag wohl an den begrenzten Möglichkeiten).

In der E-Szene habe ich bisher auch nur ein E-Bike und ein E-Scooter gefahren, was mir aber auch viel Freude bereitet hat.

Auf die Boards bin ich durch eine Bekanntschaft an einem Rundweg am See gestoßen. Dieser nette Herr war flott mit seinem Board unterwegs und als er gesehen hat wie begeistert ich von seinem "Vehikel" war, hat er sich ausgibig mit mir unterhalten.

Kurz darauf wollte ich auch unbedingt dieses Feeling spüren und mal mit so einem Board durch die Gegend fahren.

Jedoch haben mich die hohen Preise, die ja leider gang und gäbe bei elektronischen Fortbewegungsmitteln sind, ein bisschen abgeschreckt. Zudem ist mir die gesetzliche Lage bewusst, weshalb man sich ja nochmal mehr Gedanken machen sollte.

Trotzdem hat mich dieses Thema einfach nicht losgelassen und jetzt bin ich an dem Punkt wo ich es dann doch mal ausprobieren muss.

 

Nun habe ich bereits einiges hier im Forum gelesen, bzw. einige Videos zu verschiedenen Boards und Antrieben angeschaut.

Da es aber einiges zu beachten gibt würde ich mich hier gerne weiter informieren.

Ich suche also ein Board, dass zunächst nicht ganz so den preislichen Rahmen sprengt, hier würde ich erstmal so die 500€ als Obergrenze (mit ein bisschen Spielraum) anpeilen.

Fahren würde ich gerne auf verschiedenen Rundwegen, Feldwegen, oder ähnlichem um zunächst mal das Feeling zu bekommen, denn ich denke Offraod stellt nochmal eine besondere Herausforderung dar (der ich mich aber gerne, sofern ich gut klarkomme, auch stellen würde, da es sich hier im Sauerland anbietet auch mal durch den Wald zu Cruisen).

Im Vordergrund steht für mich die Reichweite, wobei die Geschwindigkeit zunächst zweitrangig ist, da man am Anfang ja nicht direkt übertreiben sollte.

Marken die mich bisher angesprochen haben sind WowGo, Backfire und Koowheel, da es hier Boards gibt, die in meinen preislichen Rahmen passen.

 

Ich hoffe ihr könnt ein bisschen von euren Erfahrungen teilen und mir ein paar Empfehlungen geben.

Vielen Dank im Voraus, für euer Bemühen. 😉

 

LG

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Hi E-Lord,

da Du auch Feldwege fahren möchtest, solltest Du vielleicht doch auch ein All Terrain Board mit Luftreifen in Betracht ziehen, die auch darauf Grip haben. Ein besondere Herausforderung ist das nicht, die Luftreifen fahren sich genauso einfach wie die Street wheels. Nur dass man mit All Terrain Luftreifen eben auch auch Feldwegen, Waldwegen, Schotter, Wiese usw. fahren kann. Oder ein Board was Du umbauen kannst von Street auf All Terrain.

Dein zweiter Punkt Reichweite ist natürlich auch ein großer, denn Reichweite bedeutet einen großen Akku und damit ein höherer Preis.

Zu Deinem Budget von 500 Euro findest Du vielleicht nicht was Du suchst. Denn ein Eboard Akku kostet ja schon zwischen 329 bis 599 Euro.
Bei einem Ebike ist es ähnlich, da kosten Akkus zwischen 500 und 700 Euro oder mehr. Da würde man mit einem Budget von 600 Euro fürs Ebike auch nicht das richtige finden.

Klar unsere Evolve Boards sind jetzt nicht im angegebenen Budget, es sei denn über Ratenkauf usw..

Was ich auf jeden Fall empfehle ist, dass Du vor dem Kauf die Boards testest, das würdest Du ja beim Ebike auch machen. Denn gerade in Deinem Budget gibt es sehr viele Faktoren, die Du in den Spezifikationen nicht siehst, wie z.B. ob die Fernbedienung bei Gas und Bremse in Echtzeit mit Board umsetzt oder es eine halbe Sekunde verzögert beim Board ankommt. Sowas ist für Sicherheit aber auch für Fahrdynamik wichtig, und damit Du dich nicht ärgerst. Und natürlich überhaupt wie das Fahrgefühlt ist.

Viele Grüße

Jens
 

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Hi E-Lord,

 

kurz vorneweg - beabsichtigst du damit tatsächlich viel oder überwiegend auf Feld/Schotterwegen zu fahren , so würde ich dir auch zu einem Board mit AT Bereifung raten. 
 

Mein erstes Board (welches ich mittlerweile wieder verkauft habe) war ein Evolve Bamboo GTR. So weit so gut. „Erste Liebe“ und hat mir sehr viel Freude bereitet. Auch was den After-Sale angeht kann ich die Jungs und Mädels in Düsseldorf ausdrücklich loben! 
 

Jetzt zum „Aber“:

 

Mit meiner Erfahrung jetzt, sowie meinem derzeitigen Ein/Überblick in die Szene würde ich wohl eher zu einem anderen Board tendieren. Wie gesagt - Customer Service bei Evolve ist toll, aber das Board wird technisch gesehen, meiner Meinung nach, seinem Preis nicht gerecht. Sorry nach Düsseldorf, aber von Evolve kommt ja auch nichts mehr außer irgendwelche Video Clips oder allenfalls aus dem Bereich Zubehör. Um mich nochmal für ein Evolve zu entscheiden müsste da jetzt ein richtiges fettes Brett kommen, welches hinsichtlich Performance und Technik mit einem ONSRA oder EXWAY mithalten kann. 
 

Vielleicht ein Tipp zum Einsteiger Board mit überschaubarem Budget - eventuell findest du auch ein gebrauchtes, vielleicht sogar mit Rest Garantie. So habe ich meines auch verkauft. Ich konnte es guten Gewissens abgeben und der Käufer konnte es guten Gewissens (wegen Garantie) erwerben. 
 

Beste Grüße 

Edited by BlackForest77
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Hi Zusammen,

 

vielen Dank für eure schnelle Antwort!

 

Natürlich habe ich schon an ein Board, dass All Terain tauglich ist gedacht, jedoch sind diese auch teurer als die anderen. Da ich, wie gesagt bisher noch keine Erfahrungen gesammelt habe, dachte ich mir, ein Low-Budget-Board wäre erst einmal der richtige Schritt.

Zunächst würde ich auf jeden Fall erst einmal auf Fahrradwegen, oder Rundwege um ein paar Seen skaten, sprich auf asphaltierten Strecken. Aber natürlich gibt es auch einiges an Schotterpisten oder Waldwegen hier in meiner Umgebung zu befahren, deshalb auch mein Gedanke an die Offroad-Variante.

Mein Budget was ich bereit bin zu investieren kann ich noch ein bisschen strecken. Wenn ihr mir sagt, dass man für max 500€ kein vernünftiges Board bekommt und sich das eher negativ aufs Fahrgefühl auswirkt, sollte ich ja lieber noch ein paar mehr Euros investieren.

Trotzdem wäre es mir lieb wenn es nicht all zu teuer sein wird, da ich ja die ersten "Schritte" wage. Dies ist auch leider der Grund, weshalb die Boards von Evolve aus dem Raster fallen (obwohl mir diese ziemlich gut gefallen).

 

Ein Board was ich nach Bedarf umbauen kann klingt für mich ja schonmal interessant, was gibt es hier für Optionen?

Auch der Punkt mit gebrauchten Boards zu kaufen, ist für mich nicht ganz abwegig. Gibt es einen speziellen Marketplace, oder soll ich bei den üblichen, wie z.B. Ebay schauen, ob es dort etwas zu finden gibt?

 

LG

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  • 2 weeks later...

Hi E-Lord.

Du hast ja Wowgo in deinem ersten Post erwähnt.

Also ich fahre seit Oktober letzten Jahres ein wowgo 3 und bin total begeistert davon (habe mitlerweile knapp 1400km drauf.). Qualität ist mMn sehr gut und ich hatte bisher keinerlei Probleme.

Das liegt mit der fetten 8Ah Batterie immer noch in deinem Preisrahmen. Ich komme auf ca 28 km Reichweite mit dem Board (86kg), was ja dein Haupt-Kriterium ist.

Wobei ich sagen muss dass mir Geschwindigkeit auch nicht wichtig ist und ich hauptsächlich zwischen 20-30km unterwegs bin...zum Carven ist das Teil der Hammer. schon allein wegen der (echten) Paris-Achsen...

 

Einige hier haben zu gebrauchten Boards geraten, ich wäre da vorsichtig. Nicht wegen dem Board, den Zustand kann man ja anhand Bildern abschätzen, aber wegen der Batterie....je nach Behandlung und Nutzung kann das große Unterschiede machen wie weit du noch damit kommst. Wenn man sich nicht auskennt kann man da schnell ins Klo greifen, selbst bei neuen Boards. Wenn du also z.B. ein 2 Jahre altes gebrauchtes Board für 500 kaufst, ist das nicht nur technologisch auf dem Stand von vor 2 Jahren, die Batterie ist auch dementsprechend beansprucht worden.

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  • 4 weeks later...

Hi gsyme,

 

ich hab noch einige Boards verglichen und hatte dann die Qual der Wahl zwischen dem Wowgo 3 und dem Exway Flex.

Für letzteres habe ich mich schlussendlich entschieden. 😃

Das lag aber auch hauptsächlich daran, dass zum Zeitpunkt meiner Bestllung es einige Rabatte auf das Board gab, so dass ich nur ein bisschen über meinem gesteckten Rahmen gekommen bin.

Ich bin aber auf jeden Fall sehr zufrieden mit meiner Wahl und ich muss sagen es macht einfach mega Bock!

Nur leider spielt das Wetter die letzte Zeit nicht ganz so mit. 😞

 

Und dem kann ich nur zustimmen, deshalb habe ich mich doch für ein neues Board entschieden, bevor ich nach einem halben Jahr eine neue Batterie bestellen kann, oder andere Verschleißteile.

 

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Hi E-Lord,

 

mit dem Exway-Flex hast du auch eine qualitativ mMn sehr gute Wahl getroffen für dein erstes Board. Es hat zwar ein bisschen weniger Reichweite als das wowgo3, dafür gibt es aber eine App mit Custom-Bremskurven uvm. sowie eine Automatische Entladung der Batterie auf 60% wenn man das Board lange nicht nutzt...das pflegt die Batterie und sollte mitlerweile standard sein bei allen Herstellern.

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Hey gsyme,

 

bisher bin ich auch echt zufrieden mit meiner Wahl und finde es auch wirklich gut, dass man so viele Möglichkeiten hat, seinen individuellen Fahrstil über die App anzupassen.

Das mit der Batterieentladung wusste ich bisher noch nicht, ist aber wirklich gut zu wissen!

Da werde ich mich mal später einlesen und schauen wie das ganze funktioniert, danke für den Tipp!

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Ja, das mit der automatischen Batterieentladung habe ich mal in einem Testvideo zu dem Board (YT bei Daniel Kwan) gesehen. Ich denke man musste die Funktion aber in der App aktivieren...man muss aber auch daran denken, dass man sein Board nochmal aufladen muss bevor es losgeht, falls das aktiviert ist 😉 sonst steht man schnell mit einem halb vollen Akku auf der Straße.

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  • 3 weeks later...

Das Video habe ich mir die Tage auch angeschaut und die Entladung funktioniert tatsächlich automatisch.

In der App muss man auch nichts einstellen damit sich die Batterie selbstständig bei längerem Stillstand entlädt.

Wenn ich weiß das ich am selben Tag fahren werde, lade ich das Board immer auf 100% auf, damit ich nicht irgendwo in der Pampa stehen bleibe und schleppen darf. 😄

Bin sogar am überlegen ob ich mir nicht noch eine zweite Batterie zulege um die Range zu verdopplen. 🤔

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Glückwunsch zum Board, das exway flex ist ein richtiger dealbreaker, besitze selbst auch eins.

Ich baue mir mittlerweile mein zweites board selbst inklusive Batterie, bin da beim setup einfach flexibler.

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  • 2 weeks later...

Danke!

Auch nach ein paar hundert Kilometern finde ich das Board immer noch sehr gut und es gibt auch keinen Qualitätsverlust.

Als nächstes kommen ein paar neue Wheels drauf, um noch ein Stückchen flexibler zu sein.

 

Ich schrecke vor dem Selbstbau ein wenig zurück, da ich absolut keine Ahnung von der ganzen Elektronik habe. Zudem hätte ich Schiss , dass z.B. während der Fahrt die Bremsen reinhauen, oder sonst irgendein Fehler passiert der mich fliegen lässt. 😄

Wie viel Zeit/Geld investiert man in so einem Selbstbau?

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Was für wheels haust du drauf? Cloudwheels?
Selbstbau ist immer teurer, einfach nur weil du im Laufe des Prozesses immer bessere Teile verwendest 😄
Wenn du alle Teile da hast kann man das in 1-2 Tagen bauen, das zeitraubende ist die Zusammenstellung des Setups 😄

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Nicht zu vergessen: man benötigt Werkzeug und Verbrauchsmaterial das man nicht unbedingt rumliegen hat 😉 aber erfüllender ist es allemal 🙂

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Am 13.4.2021 um 10:22 schrieb Evolve Skateboards DE:

...

Zu Deinem Budget von 500 Euro findest Du vielleicht nicht was Du suchst. Denn ein Eboard Akku kostet ja schon zwischen 329 bis 599 Euro.
Bei einem Ebike ist es ähnlich, da kosten Akkus zwischen 500 und 700 Euro oder mehr. ...
Klar unsere Evolve Boards sind jetzt nicht im angegebenen Budget, es sei denn über Ratenkauf usw..

Was ich auf jeden Fall empfehle ist, dass Du vor dem Kauf die Boards testest,...bei Gas und Bremse in Echtzeit mit Board umsetzt oder es eine halbe Sekunde verzögert beim Board ankommt. Sowas ist für Sicherheit aber auch für Fahrdynamik wichtig, und damit Du dich nicht ärgerst. Und natürlich überhaupt wie das Fahrgefühlt ist.

Viele Grüße

Jens
 

Grööl. Klar, wenn man für ein "neues Board", bei dem man Komponenten aus 2019 verbaut, gelich umd die 3.000 EUR verlangt, liegt das siche rnicht im Budget.

 

Aber um die Frage des TE zu beantworten: Im Segment bis 500 EUR gibt es hervorragende Boards, und ich empfehle einen Besuch der Webseiten von Wowgo, Backfire und Ownboard. Dort wird man auch bei diesem Budget fündig und kann nicht viel falsch machen, solange man Streetbereifung im weitesten Sinne wählt. Ein gutes Allterrainboard mit Luftreifen und ansatzweise befriedigender Reichweite wird man in diesem Preissegment allerdings nicht finden, Das ist dann der nächsten 500er-Gruppe vorbehalten ... bei den gleichen Herstellern. Für noch etwas mehr schaut man sich am besten bei Onsra um. Fabi hat aus guten Standardkomponenten exzellente Boards zusammengestellt.

 

Viel Erfolg - und nicht ins Bockshorn jagen lassen!

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Ja genau ich werde erstmal auf Clodwheels aufrüsten um auch bei leichten Schotterpisten, oder schlechten Feldwegen, ein smootheres Fahrgefühl zu habe und damit mir nicht jeder größere Stein in die Achsen haut.

 

Ich weiß nur das man beim Selbstbau sehr viel falsch machen kann, wenn man so wie ich keine Ahnung von der Materie hat.

Aber ich kann mir gut vorstellen das es schon geil ist, mit seinem selbstgebauten "Baby" zu cruisen.

 

Wie schnell wird dein neues Board fahren und mit welcher Reichweite?

 

Externe Links nur für Mitglieder sichtbar
Die Hersteller die du vorgeschlagen hast, habe ich mir auch alle angeschaut und miteinander verglichen.

Ich muss sagen es war eine schwere Entscheidung, aber ich hab mich für das Exway Flex entschieden, da das auch zu der Zeit meiner Bestellung reduziert war und es gute Rabatte gab. 🙂

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