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DaddyCool183

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    Elektro-Skater

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  1. Hihi, ein Link dahin wäre cool ... :-)
  2. Da meldet sich mein Kopfkino, schade, dass das wohl niemand gefilmt hat!
  3. Zunächst einmal: Pedelec "Richtlinie 2002/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. März 2002 über die Typgenehmigung für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge und zur Aufhebung der Richtlinie 92/61/EWG des Rates", in Kraft getreten: gemäß Artikel 23 am 9. Mai 2002 Dies ist europäische Vereinbarung, die Räder betrifft, die für den Pedalantrieb ausgelegt und mit einem Hilfsantrieb ausgerüstet sind, dessen Hauptzweck die Unterstützung der Pedalfunktion ist. Entspricht in weiten Teilen dem StVG §1 (2), bitte nicht verwechseln. Nachzulesen hier: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex%3A32013R0168 Mir ist bekannt, dass in einschlägigen Foren von Einigen, wie auch hier, das Thema recht kontrovers diskutiert wird. Manchmal kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ein bestimmter Punkt ab und an gar bis zur Selbstgeißelung behandelt wird: die Annahme, dass sich ein Pedelec u.a. auch zwingend dadurch definiert, dass nur eine dem Trittmoment des Fahrers entstprechende Motorleistung abgegeben werden darf. Dies ist meines Erachtens nicht korrekt! Ich lasse mich jederzeit gerne eines Besseren belehren, bitte aber um einen Querverweis auf entsprechende Gesetzestexte. Einige Hersteller (u. a. die Firma Victoria, Prophete Alu Rex) haben einen „Gas“drehgriff auch in ihren Pedelecs verbaut. Allerdings musste bei diesen Rädern weiterhin getreten werden, damit sich die Motorunterstützung zuschaltet. Ich selbst besitze ein solches Pedelec. Einziger Nachteil: Der Akku ist schneller leer, wenn man ohne kräftig zu pedalieren nur die Tretkurbeln rotieren lässt, um den Motor am laufen zu halten. Natürlich schaltet sich auch hier die Motorunterstützung beim Erreichen der zulässigen Unterstützungsgeschwindigkeit von 25 km/h ab. Ganz meine Meinung!
  4. Davon möchte ich ausgehen. Aber sieh bitte selbst bei StVG §1, Abs. (3) : Da wird ganz klar von "Treten" gesprochen, nur nicht wen oder wohin ;-) Die erwähnten "Vorschriften über Fahrräder" lassen sich meines Erachtens, wie der Jurist zu sagen pflegt, vollumfänglich auf die Art von Tretroller, die ich fahre, anwenden. lg DaddyCool183
  5. Hallo Leute, nachdem ich einsehen musste, dass mein ziemlich naiver Vorschlag vom 9.4. sich aus unterschiedlichen Gründen nicht realisieren lässt, habe ich eine andere Idee verfolgt. Wie auch Holz, habe ich erst einmal den Gasgriff auf Dauerfeuer gestellt. So weit so gut. Nun brauche ich nur noch 18 Minuten von der Arbeit bis nach Hause, anstatt der 55 Minuten ohne Motorunterstützung. Im Unterschied zu Holz habe ich die Mechanik des Pedalsensors einfach weggelassen und im Controller-Setup das Dauergas direkt vorgegeben. Bei jedem Kick, egal, ob ohne oder mit Motorunterstützung, erhält der Roller selbst bei "höheren" Geschwindigkeiten um die 25 km/h einen nicht unerheblichen Beschleunigungsimpuls. Diesen, in Fahrtrichtung gerrichteten Impuls, gilt es lediglich auszuwerten. Erste Versuche mit einem trägheitsgehemmten Beschleunigungssensor (ähm, oder nennen wir das Bauteil einfach mal "Quecksilberschalter, in Fahrrichtung geneigt") und einem nachgeschalteten Verzögerungsglied sahen sehr vielversprechend aus. Solange ich nicht trete, übernimmt das nachgeschaltete Relais, welches parallel zum Mikroschalter eines Bremshebels geschaltet ist, dessen Funktion (täuscht Bremsvorgang vor) und sperrt automatisch den Vortrieb des Motors. Starte ich mit Treten, unterstützt der Motor für die im Zeitglied eingestellte Zeit. Das Zeitglied wird im retrigger-Modus betrieben. Bezugsquelle Zeitglied: Am*z*n - KKmoon LED Anzeige Automatisch Digital Verzögern Zeitsteuerung Relais Schalter Modul Delay Timer Control Relay Switch Modul 3V / 3.7V / 4.5V / 5V / 6V - 7,99 € (inkl. Gratislieferung in weniger Tage) Quecksilberschalter gibt's zu Hauf bei den Chinesen oder Taiwanesen für ein paar Groschen. Das Ganze muss jetzt nur noch sauber verdrahtet und verstaut werden ... lg DaddyCool183
  6. ohne Handgas ist einerseits schön clean und funktioniert, und ist andererseits die Absicherung gegen Diskussion mit der Polizei. Ist beim Prophete aber so original eingebaut und widerspricht m.E. auch nicht den Pedelec-Vorschriften und schon mal gar nicht den zuvor hier schon mal geposteten Regeln der StVO. Nachdem man mit dem Treten aufhört, wird einige Sekunden später die Stromzufuhr zum Motor unterbrochen. Mit dem Drehgriff gibt man lediglich die Unterstützungsgeschwindigkeit vor, wobei eine maximale mögliche Geschwindigkeit von 25 km/h nicht überschritten wird.
  7. Ich hatte mich auf meinen eigenen Diskussionsvorschlag bezogen. Deine Lösung scheint ja professionell zu sein und zu funktionieren. Kannst Du denn mit Deiner Trittfrequenz oder auf ähnlichem Wege die Momentangeschwindigkeit beeinflussen, d. h. diese dem u.U. schwankenden Verkehrsfluss anpassen? Anmrk.: Bei meinem in meinem Post erwähnten Pedelec ist es so, dass ich mit dem Daumen- bzw. Handgas die maximale Unterstützungsgeschwindigkteit laufend variieren kann. Wäre dies nicht auch eine Option für den Rollerbetrieb?
  8. ... ist auf jeden Fall einfacher zu realisieren So eine „konstruierte“ Frickellösung wäre ohnehin nur schwer den Ordnungshütern zu erklären. Hier im Grenzgebiet zu Belgien und den Niederlanden bedarf es von uns aus ohnehin nur wenige Kilometer um plötzlich legal zu fahren! 😉
  9. Hallo Leute, ich möchte mal eine womöglich doch nicht ganz so spinnerte Idee zur Diskussion stellen. Ziel: ohne viel Aufwand und fast ohne zusätzliche Verwendung von Anbauteilen/Veränderungen ein rechtlich legales, elektrisch unterstützendes Kickboard oder auch Kickbike (Step-fiets) erstellen Einschränkung: Eine technisch "nicht so ganz optimale Ausführung", sagen wir mal, sei akzeptiert Idee: 1.) Man nehme die elektrische Ausstattung eines Einfach-Pedelecs (wie die des Obi/Aldi-Rades Prophete Alu-Rex): 2.) Man ersetze den "Gasgriff" durch ein Potentiometer (einstellbarer Widerstand) zur Vorwahl einer angestrebten Endgeschwindigkeit 3.) Man baue den Pedalier-Sensor derart um, dass die Magnetscheibe wie ein in Fahrtrichtung aufgehängtes Pendel sich vor dem Hallsensor bewegen kann und montierte dies in geeigneter Weise auf das Board/Trittbrett. Funktion dieser "Krückenlösung": Man stellt nun per Poti die ungefähr gewünsche Zielgeschwindigkeit ein (systembedingt immer <=25km/h, zumindest beim Roller mit gleich großem Vorderrad). Erst einmal passiert nicht, eine motorische Fortbewegung ohne treten ist nicht möglich. Nach einigen Kicks auf dem Skateboard oder dem Tretroller beginnt die Pendelbewegung des umfunktionierten Pedalsignalgebers ihre Funktion und erzeugt ein Pedal-assist-Signal. Sogleich unterstützt der Motor den Vortrieb. Aber wirklich nur, wenn man selber tritt. Während der Fahrt ließe sich per Poti die gewünschte Geschwindigkeit weiter regulieren. lg DaddyCool183
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