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Peter Ibach

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    Elektro-Skater

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  1. Alle 3 gelesen, gute Stellungnahmen. Ich drücke die Daumen. Imho noch wesentliches Argument ist, dass die ganzen Asien-Scooter gar keine Typzulassung haben. Und die Hersteller sich wohl kaum darum kümmern werden, wenn Deutschland als einziges Land so einen Alleingang macht. De Facto beschränkt das den Markt auf ein paar wenige Anbieter von Scootern. Wenn die Zulassung entfallen kann, wie ursprünglich ja vorgesehen und in anderen EU Ländern bereits umgesetzt, macht es das natürlich auch für e-skateboards einfacher. Versicherungstechnisch sollte es über Privathaftpflicht laufen. Wie bei Fahrrädern. Ist in anderen Ländern meine ich auch so geregelt (konkret in Österreich). Also keine explizite Versicherung für das Fahrzeug nötig.
  2. Danke@Kai! Wenn ich das richtig sehe, erfordert die "Zulassung" immer entweder eine Typgenehmigung durch den Hersteller oder eine Einzelzulassung durch den Nutzer beim TÜV. Die ganzen Chinamodelle haben so eine Typgenemigung eh nicht. Und werden sich darum wohl auch nicht bemühen, da Deutschland das einzige Land der Welt ist, dass das verlangt. Auch eine Einzelzulassung dürfte unrealistisch sein. Für Elektroskateboards sowieso. In sofern erstreckt sich das ganze auf eine handvoll Scooter-Modelle, u.a. Egret Scooter. Weitgehend unklar ist offenbar noch die versicherungsrechtliche Frage. Wenn Elektrokleinstfahrzeuge rechtlich als Fahrräder eingestuft werden, dann entfiele ja die Versicherungspflicht. Bleibt aber auch unklar, wie das aussieht, wenn das Fahrgerät gar nicht zulassungsfähig ist. Links: https://daubner-verkehrsrecht.info/2018/elektrokleinstfahrzeuge-neue-verordnung-zulassung https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebserlaubnis https://aiomag.de/elektroroller-strassenzulassung-fuer-e-scooter-zieht-sich-hin-11175
  3. Ja, das war vorgesehen und wurde auf Nachfragen immer wieder so verlautet. Auch die EU-Verordnung 168/2013 sowie entsprechende nationale Umsetzungen (Belgien, Finnland, Dänemark) sprechen explizit von zulassungsfreien Fahrgeräten, also ohne Zulassungspflicht, ohne Versicherung, ohne Führerschein. Eben wie (elektro-) Fahrräder. Es wäre ein deutscher Alleingang entgegen der EU-Verordnung und entgegen allen anderen Ländern der Welt, ich wüsste keines, in dem die PLEV Klassen eine Zulassung erfordern (außer der Schweiz). Das war allerdings auch schon bei den Segways so, das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) ist auch weltweit einmalig restriktiv.
  4. So eine "Resortabstimmung" scheint wenig sinnvoll zu sein, wenn sie die maßgeblichen Bevölkerungsgruppen (wie dieses Forum) nicht mit einbezieht. Da kommt dann offensichtlich irgendwas raus, was sowieso nicht funktioniert und niemand akzeptiert, und niemand hat was gewonnen.
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