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hardy_harzer

Elektro-Skater
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  1. 04.04.2020 Testival „Sport & Genuss“ Schladitzer Bucht (Corona, abgesagt) 09.04.2020 Anfrage Polizeivollzugsdienst Bremen 11.04.2020 Kilian Kunz Youtube Feedback 16.04.2020 Interviewanfrage FAZ-Jugend und Wirtschaft 18.04.2020 VELO Berlin (Corona, abgesagt) 18.04.2020 Demonstratie legalisatie eMobility Nederland (Corona, abgesagt) 23.04.2020 Anfrage Sächsische Zeitung und Freie Presse 27.04.2020 ACE – Anfrage bzgl. Anzahl der zugelassenen EKFs 28.04.2020 27. Berliner Mobilitätssalon des ACE (Corona, abgesagt) 03.05.2020 Mobilitätstag Verkehrswacht Barnim (Corona, abgesagt) 11.05.2020 Kontakt inFranken.de Redaktion 13.05.2020 Anfrage Hochschule Osnabrück 15.05.2020 Energieforum 2020 in Nordhausen (Corona, abgesagt) 19.05.2020 3. Erfahrungsaustausch im BMVI zu eKF (Corona, abgesagt) 02.06.2020 Anfrage NDR Rostock 03.06.2020 Seminar „Landesbetrieb für Straßenbau“ (Corona, abgesagt) 09.06.2020 „Mit Helm-aber sicher!“ am UKB (Corona, abgesagt) 10.06.2020 Kontakt GDV Projekt „Verkehrssicherheit von eKF“ 12.06.2020 Anfrage Professur für Verkehrspsychologie der TU Dresden 12.06.2020 Kontakt Zurich Filialdirektion 15.06.2020 Anfrage Tu Berlin Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen 16.06.2020 ADAC Verkehrsforum Neumünster (Corona, abgesagt) 17.06.2020 Messe Power2Drive München (Corona, abgesagt) 23.06.2020 Kontakt human-factors-consult.de 23.06.2020 Intervieanfrage Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.06.2020 Kontakt Mdb Klaus-Dieter Gröhler 25.06.2020 Anfrage Projekt der GDV „Verkehrssicherheit von eKF“ 25.06.2020 Anfrage DVR zwecks neue Kampagne E-Scooter Der Beitrag Transparenzbericht 2. Quartal 2020 erschien zuerst auf Electric Empire. Gesamten Artikel anzeigen
  2. hardy_harzer

    EE: Berufung!

    das Urteil vom 18.05.2020 liegt nun bereits über einen Monat hinter uns. Deshalb habe ich mich jetzt kurz vor Ablauf der Frist dazu entschieden, den Antrag auf Berufung an das Oberlandgericht München zu versenden. Diese 4 Wochen Bedenkzeit waren wichtig, um alle Ansätze abzuwägen bzw. Gespräche mit vielen Unterstützern zu führen. Umso mehr habe ich mich gefreut, als Thomas Knauf, der bisher nur stiller Begleiter im Hintergrund war, mir seine zukünftige Unterstützung zur Berufung zugesagt hat. Segway-Urteil Denjenigen, denen im Zusammenhang mit dem Namen Thomas Knauf nicht auf Anhieb ein Licht aufgeht, sei gesagt, dass Thomas im Jahr 2007 1:1 in Lübeck die rechtliche Entscheidungsfindung gegen eine andere Versicherung unternommen hatte. Auch sein Antrag auf Versicherung wurde damals zuerst für sein Segway abgelehnt, weil es laut des Versicherers keine technische Grundlage in Form einer ABE/EBE für das Fahrzeug gab. In seinem Fall ging es damals jedoch in erster und zweiter Instanz positiv aus und die Versicherung musste ihm abschließend ein Kennzeichen aushändigen. Weitere Hintergründe zum Segway HIER plus URTEIL zum Nachlesen. Urteil war falsch! Macht man sich mit der Materie vertraut, wird man schnell Kritiker finden, die der Meinung sind, dass die rechtliche Beurteilung des Landgerichts Lübecks falsch war. Denn das Landgericht Lübeck hat sich von der Rechtsanwendung vollkommen entfernt und sich „rechtspolitisch“ zugunsten des „Opferschutzes“ entschieden. Des Weiteren sei die sachwidrig vom Landgericht Lübeck vorgenommene „Wertung“ allein dem Gesetzgeber vorbehalten. Bei der Begründung des Urteils des Landgerichts Lübeck handelte es sich um ein obiter dictum, das rechtlich falsch ist und dadurch zu erklären ist, dass für das dort streitgegenständliche Fahrzeug eine Betriebsgenehmigung vorgelegt werden konnte, dieses Fahrzeug also im öffentlichen Verkehrsraum hat betrieben werden dürfen und folglich auch eine Versicherungspflicht angenommen werden konnte. oder genau Richtig! Nun gut, das mag so sein, aber nach Rücksprache mit Thomas Knauf hatte er damals keine Betriebsgenehmigung für sein Fahrzeug. Nach seiner Ansicht sind beide Verfahren 1:1 miteinander vergleichbar. Auch halte ich es für fraglich, warum das damalige Urteil „falsch“ sein soll, wenn es sogar in der Berufung zum zweiten Mal vom Gericht bestätigt wurde!? Aber nun gut, ich als Nicht-Jurist kann mich hier weiter nur auf meine eigene Vermutung stützen. Kosten Dank eurer Hilfe konnte das Verfahren bisher sicher finanziert werden, aber auch für die Berufung muss der finanzielle Rahmen weiter gewährleistet sein. Deshalb möchte ich euch bitten weiteren Support in Form einer finanziellen Unterstützung in den MoneyPool zu leisten. Der Beitrag Berufung! erschien zuerst auf Electric Empire. Gesamten Artikel anzeigen
  3. Zusammen mit vielen anderen aus dem Bereich Mikromobilität haben wir erneut einen Brief an die Mitglieder des Verkehrsausschusses verschickt. Ziel dieses Schreibens ist es nach einem Jahr eKFV erneut auf die aktuell nur teilweise geregelte Situation hinzuweisen. Mit dem gerade gestarteten Projekt der Bundesanstalt für Straßenwesen „Wissenschaftliche Begleitung der Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr“ bezieht man zwar nun auch Geräte ohne Lenkstange mit ein. Jedoch ohne eine existierende Regelung der Geräte ist es fraglich, ob so ein reprensatives Gesamtbild von Mikromobilität auf deutschen Straßen bis zum dritten Quartal 2022 erstellt werden kann. Des Weiteren kann man davon ausgehen, dass mit einer Überarbeitung der eKFV durch das Verkehrsministerium und einer möglichen Zulassung weiterer eKF frühestens nicht vor 2023 zu rechnen ist. Im Hinblick auf die aktuelle Diskussion in den Bereichen E-Mobilität, Verkehrswende und der stetig wachsenden Präsenz unserer Fahrzeuge im Straßenverkehr halten wir den Zeitplan der genannten Studie für diskutierbar wenn unklar ist, in welchem Rahmen nicht geregelte Fahrzeuge ohne Lenkstange betrachtet werden sollen und ggf. am Ende Bestandteil der Ergebnisse sein werden. Ein herzliches Dankeschön geht an Lars Stühlen von eskave und allen weiteren Unterstützern dieses Schreibens, die mit Rat und Tat geholfen haben: Übersicht aller Unterstützer des Briefes Per Mail am 22.06.2020 um 11:05 Uhr versendet: Sehr geehrte Abgeordnete, meine Damen, meine Herren, die Bundesanstalt für Straßenwesen hat vor kurzem das Projekt „Wissenschaftliche Begleitung der Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr“ gestartet. Deswegen ist es dringend erforderlich, eine zeitlich befristete Sonderregelung für Fahrzeuge ohne Lenkstange zu erlassen. Basierend auf dem damaligen Vorschlag des BMVI einer zweijährigen Ausnahmeverordnung mit wissenschaftlicher Begleitung kann nur so ein umfassenderes Bild der gesamten Mikromobilität – zusammen mit den E-Scootern – in Deutschland erstellt werden. Die auf dieser erweiterten Basis ermittelten Erkenntnisse geben dem BMVI einen grösseren Handlungsspielraum, um Empfehlungen für mögliche Anpassungen an der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung auszusprechen. Aus diesem Grund wenden wir uns als Zusammenschluss aus Akteuren im Bereich Mikromobilität heute an Sie, um eine entsprechende Regelung auf den Weg zu bringen. Mit freundlich Grüßen Lars Zemke – EE BV eKF Lars Stühlen – eSkave Das komplette Schreiben als Download Der Beitrag Brief an den Verkehrsausschuss erschien zuerst auf Electric Empire. Gesamten Artikel anzeigen
  4. neeee gar nicht!!! bin bester Laune und freue mich auf die nächste Zeit. Das hast Du wohl falsch verstanden 🙂 Attacke!!!
  5. Danke für euer Feedback! Mal schwupps an jede Lokalzeitung senden ist mein Problem seit 1,5 Jahren. Das Problem ist für die meisten zu klein bzw. keiner rafft es! für mich persönlich ist das jetzt wiedermal ein rieden Schritt weil die Community endlich ein Stück mehr aufwacht und feststellt dass dies so nicht weitergehen kann bzw. ohne eigenen Impuls nichts passieren wird. Helft mit guten Ideen Werbung für unsere Sache zu machen! Nur zum Redakteur der Woche senden bringt nix weil die meist aus einer Millionen Themen auswählen müssen. Deshalb sind solche Videoaktionen prima und sorgen erstmal wieder für Aufmerksamkeit. DANKE KILIAN!!! Morgen in der Bild oder im Spiegel ist ein langer Schritt und bedeutet einen langen Atem haben und jmd finden der wieder neue Verbindungen hat bzw. Fan unserer Fahrzeuge ist. Wie heisst es immer so schön -> "Du musst was zu erzählen haben!" was leider nicht zieht ist "Scheuer hat uns verraten und verkauft!" das gabs schon zu oft 😉 Lobbyarbeit ist zäh und teuer!!! Electric Empire PM 1 Juni.pdf
  6. ich denke mal über 3000 Klicks in 23h ist ein toller Wert 🙂 und bedeutet die Community ist noch wach dort draußen!
  7. Wie feiert man richtig eine Party? Ja genau mit ALLEN Gästen und nicht nur mit denen die gerade ins Programm passen. Deshalb haben Kilian Kunz, Kai Hauser und Lars Zemke dazu aufgefordert ein aussagekräftiges Video zu produzieren welches die Meinung der Community will heißen von euch ALLEN widerspiegelt. „Die eKFV ist 1 Jahr alt und hat einem Großteil nichts gebracht!“ Gleichzeitig wollen wir auch mit einem Appell an Euch auf folgende Punkte hinweisen: Wir ALLE wollen legal, sicher und versichert am Verkehr teilnehmen Wir müssen uns mehr Gehör verschaffen und sichtbar sein. Wir müssen als Gemeinschaft auftreten. Wir müssen mehr Fahrer(innen) besser informieren. Leider werden weiterhin Geräte ohne Lenkstange aus reiner Unwissenheit von vielen Kritikern als zu gefährlich, nicht lenkbar und unkalkulierbar wahrgenommen. Vielen Dank an alle die sich beteiligt haben und der Mikromobilität in Deutschland ein Gesicht und Stimme verliehen haben. Der Beitrag 1 Jahr eKFV „Das Video“ erschien zuerst auf Electric Empire. Gesamten Artikel anzeigen
  8. Seit einem Jahr darf ein Teil der Elektrokleinstfahrzeuge legal in Deutschland bewegt werden – Der Bundesverband Elektrokleinstfahrzeuge zieht ein gemischtes Fazit. Berlin, 12. Juni 2020 – Seit dem 15. Juni 2019 dürfen zugelassene E-Tretroller in Deutschland legal bewegt werden. Seitdem sind sie zu einer wertvollen Ergänzung im nachhaltigen Verkehrsmix geworden. Die Benutzung aller anderen Elektrokleinstfahrzeuge ist in Deutschland jedoch weiterhin nicht erlaubt und deren Fahrer werden kriminalisiert. Und während die Öffentlichkeit und die Presse hauptsächlich die Probleme der Sharinganbieter im Fokus hat, sind gerade privat gekaufte E-Tretroller auf dem Land und in Kleinstädten wichtige Ergänzungen zur individuellen Mobilität. Abschließend positiv ist die Unfallzahl zu bewerte. Im Vergleich zu allen anderen Fahrzeugklassen haben Elektrokleinstfahrzeuge in den letzten 12 Monaten die wenigsten Schwerverletzten und Toten zu beklagen. Das Verkehrsministerium hat im letzten Jahr mit der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung – eKFV einen Weg gewählt, der zwar formaljuristisch gangbar ist, aber in der Anwendung viele Probleme geschaffen hat. So wurde nur die Bauform Tretroller für den Straßenverkehr freigegeben, andere innovative Konzepte, wie das Monowheel oder das Elektroskateboard, sind weiterhin verboten und deren Nutzer werden als Straftäter verfolgt. Frankreich und Italien haben hier im letzten Jahr deutlich liberalere und zukunftsorientierte Gesetze geschaffen. Auch der verwendete Slogan “dem Fahrrad gleichgestellt” hat nur Verwirrung geschaffen, da für den Endnutzer nicht ersichtlich war, dass EKF eben doch Kraftfahrzeuge sind. Die Folge waren unter anderem unzählige Anzeigen wegen Alkohol am Steuer. Und trotzdem ist festzuhalten, dass die Schwarzmalerei im Vorfeld bezüglich erhöhter Unfallzahlen und Toten im Straßenverkehr widerlegt werden konnte. Viele leichte Unfälle ließen sich auf die Unerfahrenheit mit den neuen E-Tretrollern zurückführen. Bei schweren Unfällen waren oft Autos oder Lastwagen beteiligt, ein Problem, das wir mit Fahrradfahrern und Fußgängern teilen. Als Bundesverband würden wir uns wünschen, dass sich auch die Presse diesem, in letzter Konsequenz tödlichem, Problem stärker annimmt. Stattdessen scheinen jedoch Artikel über umgeworfene E-Tretroller deutlich mehr Reichweite zu erzielen. Als Verband fordern wir daher endlich eine weitere Öffnung der Gesetzgebung für alle Elektrokleinstfahrzeuge und eine echte Gleichstellung mit dem Fahrrad. Die neue Novelle der Straßenverkehrsordnung zeigt hier nur wieder auf, dass in Deutschland ein Gesetzestext mehr zählt als eine sinnvolle Gesetzgebung. “Es ist doch ein weiterer Schildbürgerstreich, dass Fahrradfahrer in Zukunft bei Rot rechts abbiegen können, Elektrokleinstfahrzeuge aber nicht,” sagt dazu Ramòn Goeden, stv. Vorstand des Bundesverbandes Elektrokleinstfahrzeuge, “sowas ist dem normalen Verkehrsteilnehmer nicht zu vermitteln und wird nur zu Verwirrung führen, da man sich denselben Verkehrsraum teilt.” “Einiges hat im Rahmen der Einführung der Elektrokleinstfahrzeuge, oder besser der E-Tretroller, in Deutschland gut funktioniert, aber vieles eben auch nicht.” ergänzt Lars Zemke, Vorsitzender Vorstand des Bundesverbandes Elektrokleinstfahrzeuge. “Kleine Elektrofahrzeuge bieten enorme Möglichkeiten im Rahmen eines nachhaltigen Verkehrsmix. Leider erkennt man diese Chancen im Verkehrsministerium und in den Bundesländern bisher nicht. Gerade die privat gekauften E-Tretroller sind eine Erfolgsgeschichte, die den Menschen in ländlichen Regionen mehr Mobilität ermöglicht. Und auch deutsche Sharinganbieter arbeiten kontinuierlich an mehr Nachhaltigkeit. Wir als Bundesverband wollen diese Entwicklung auch in den folgenden Jahren weiter begleiten und vorantreiben.” Über Electric Empire – Bundesverband Elektrokleinstfahrzeuge e.V. Der Bundesverband ist die Interessenvertretung für Nutzer von Elektrokleinstfahrzeugen und Firmen, die in diesem Bereich aktiv sind. Wir vertreten die gemeinsamen rechtlichen, wissenschaftlichen, gewerblichen und wirtschaftlichen Interessen der Nutzer, Anbieter und Hersteller jedweder Elektrokleinstfahrzeuge gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Wir werben weiterhin für eine innovative Mobilitäts- und Verkehrspolitik und versuchen, umweltbewusste und platzsparende Fahrzeuge als sinnvolle Alternative der Verkehrswende in der Gesellschaft bekannt zu machen. Pressekontakt : presse@electricempire.de +49 163 1665 819 Ergänzendes Bildmaterial finden sie auf http://electricempire.de/medienbibliothek/ Der Beitrag Ein Jahr Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung – eKFV in Deutschland erschien zuerst auf Electric Empire. Gesamten Artikel anzeigen
  9. Vermutlich werden sich sehr wenige an den Start am 15. Juni 2019 erinnern? Es war ein Samstag und bestes E-Scooter-Wetter in Berlin. Bereits eine Woche später, auf meinem frühmorgendlichen Weg durch die Innenstadt, stachen mir die neuen Verkehrsteilnehmer von CiRC, Lime, Tier und VOi ins Auge. Interessanterweise konnte zum gleichen Zeitpunkt der private Nutzer nicht durchstarten, denn bis auf zwei sehr teure E-Scooter gab es noch keine Modelle zu kaufen bzw. das KBA fing erst an, Typengenehmigungen zu erteilen. Weltuntergangsstimmung An was sich aber sicherlich jeder erinnern wird, ist die darauf einsetzende hitzige und bisweilen hysterische Diskussion um das noch völlig unbekannte Elektrokleinstfahrzeug in Deutschland. Es wurden viele „Fachleute“ aus allen Teilen der Wissenschaft, Forschung und Technik befragt. Natürlich waren sich bis auf wenige Ausnahmen alle sofort einig: NEIN das wird nix werden mit dem „bösen Wolf“, äh Leihscooter auf deutschen Straßen. Deshalb bin ich rückblickend sehr froh, dass wir als Bundesverband 2019/2020 die Möglichkeit zum Statement oder Einladungen zu Fachtagungen erhalten haben, damit wir unsere Sicht der Dinge schildern konnten, um für mehr Verständnis und Aufklärung auf Seiten der Politik, Verbände, Presse und interessierten Bürgern zu sorgen. Keiner kennt die Regeln! Leider hat sich bis heute am Kern der Berichte nicht viel geändert, obwohl die Bilanz nach einem Jahr äußerst positiv ausfällt! Sicherlich sind die Emotionen ein wenig heruntergekocht, aber es geht weiterhin nur um die Verleiher und nicht um die Möglichkeit, den sich entwickelnden Privatverkehr zu fördern und einzugliedern. Die erst kürzlich veröffentlichte Pressemitteilung des DVR zum E-Scooter vermittelt, natürlich per Leihscooter, den sicheren Umgang mit dem Fahrzeug und empfiehlt die Kenntnis der geltenden Regeln. Lobend sei aber auch an dieser Stelle das hübsche Quiz erwähnt. Für Jahr Nr. 2 würde ich mir wünschen, dass nicht nur wir als Verband, sondern auch von Seiten der verantwortlichen Verbände im Bereich Verkehrssicherheit mehr für aktive Aufklärung mit Veranstaltungen zum Thema getan wird. Auch wären regelmäßige Postings im Social Media Bereich zum Thema Mikromobilität ein zusätzlicher Schritt, um für mehr Akzeptanz des Elektrokleinstfahrzeugs und dem richtigem Umgang damit zu werben. Egal wie man es dreht, die Nutzer dieser Fahrzeuge sind ein Teil der Verkehrswende und sparen CO² mit dieser weiterhin noch unbekannten Art der Fortbewegung in Deutschland ein. Natürlich beobachte auch ich beim Mitlesen in Social Media Gruppen, dass sehr viele Nutzer von E-Scootern die Regeln nicht kennen bzw. teilweise sogar falsche Antworten auf Fragen anderer geben. Liegt es nun am breiten Desinteresse, dem vermeintlichen Rowdytum unter E-Scooter-Nutzern oder weil seitens der Verantwortlichen schon seit einem Jahr sehr unzureichend aufgeklärt wurde? Nach meiner Wahrnehmung wurde nach dem Inkrafttreten der Verordnung das Thema vom verantwortlichen Verkehrsministers zu den Akten gelegt und in die Hände der Polizei gelegt. Diese übernimmt nun seit 12 Monaten den aktiven Part zur Aufklärung des mündigen Bürgers und erteilt regelmäßig Nachhilfe zu Themen wie Promillegrenze, Fahrzeugart und Gehwegverbot. Mikromobilität gibts nur im Urlaub Nun liegt ein Jahr EKFV hinter uns und wir sind gefühlt kein Stück weiter! Um aktiv vielseitige Mikromobilität zu erleben, muss man weiterhin über deutsche Grenzen hinausschauen. z.B. zu unseren innovativen Nachbarn nach Italien. Dort ist ähnlich lang wie in Deutschland, seit dem 4.6.2019, eine Regulierung (Deutsche Übersetzung) in Kraft mit der wir auf heimatlichen deutschen Straßen auch wunderbar umgehen könnten. Vor allem setzte man 2020 noch einen drauf und stellte wie in Österreich den e-Scooter mit dem Fahrrad gleich (Deutsche Übersetzung) Verordnung in ItalienMonoWheel oder E-Scooter nutzen in Italien bereits medizinische Hilfskräfte, um z.B. schnell und direkt Medikamente während der aktuellen Corona-Pandemie an Patienten in ihren Häusern auszuliefern. Auch werden in Italien nicht nur PEDELECS mit Kaufprämien unterstützt, sondern auch Fahrzeuge mit und ohne Lenkstange. Fahrzeuge ohne Lenkstange 1 Jahr EKFV bedeutet leider auch, der Gesetzgeber hat es bewusst verpasst seit 12 Monaten wichtige verwertbare Daten wie Unfallzahlen, Anwendungsbereiche und Nutzerverhalten von Fahrzeugen „ohne Lenkstange“ zu sammeln, weil die angekündigte Ausnahmeverordnung (ursprüngliche Quelle Instagram BMVI_DE, 27.02.2019, bereits gelöscht) für MonoWheels, Elektro-Skateboards, OneWheels und Hoverboards kurz vor dem Ziel gekippt wurde. Wir hoffen weiter auf die komplette Umsetzung des Beschlusses der 948. Sitzung (Drucksache 332/16) vom 23. September 2016 im Bundesrat. In diesem wird die Bundesregierung auf Seite 3 aufgefordert, schnellstmöglich die verhaltens- und zulassungsrechtlichen Voraussetzungen für Elektro-Skateboards und anderen Fahrzeugen mit Elektroantrieb zu regeln. Parallel zu dem äußerst zähen Gesetzgebungsprozess nehmen weiterhin alle Nutzer dieser Fahrzeuge in Kauf, dass sie auf deutschen Straßen als Straftäter zusammen mit anderen Elektrischen Rebellen unterwegs sein müssen. EUC oder MonoWheel Neues Projekt bis 2022 Um diesem Stillstand einen neuen Anschub zu geben, startet die BAST zusammen mit der TU-Dresden das neue Projekt „Wissenschaftliche Begleitung der Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr“ und analysiert, inwieweit sich die Vorgaben des Verordnungsgebers zu Elektrokleinstfahrzeugen bewährt haben. Dabei sollen sowohl die in der EKFV geregelten Fahrzeuge als auch solche EKF mit vergleichbaren Eigenschaften, die nicht darunter fallen, aber ungeachtet dessen im Verkehr zu beobachten sind, betrachtet werden. Dazu werden auch Erfahrungen aus dem Ausland (Wunsch von mir -> Italien Österreich, Frankreich, Belgien, Skandinavien oder Spanien) berücksichtigt. In 30, ja genau dreißig Monaten Projektlaufzeit wird besonders die Verkehrssicherheit von EKF, insbesondere das aktuelle Unfallgeschehen in Deutschland in den Fokus genommen. Über den Zeitraum von zwei Jahren werden Unfallursachenanalysen durchgeführt und Verletzungsmuster bewertet. Gleichzeitig sind Beobachtungen zum Verkehrsablauf, dem Nutzerverhalten und der Verkehrsflächennutzung geplant. Die Erkenntnisse des Projektes werden im dritten Quartal 2022 veröffentlicht. Wer nun aufmerksam mitgelesen hat, fragt sich vermutlich, wie man „Unfallursachenanalyse, Verletzungsmuster und Beobachtungen im Verkehrsablauf“ mit Fahrzeugen ohne Lenkstange durchführen will, wenn sie gar nicht zugelassen sind? Spontan hätte ich folgenden Vorschlag: Lokale Ausnahmeverordnungen für die Länder oder Test-Strecken mit ausgesuchten Teilnehmern. In Bamberg hat es doch 2019 auch geklappt! Jedenfalls freue ich mich darüber, dass uns seitens der BAST das Angebot zur Mitarbeit in einem Workshop unterbreitet wurde und wir hoffentlich in vollem Umfang die Erfahrung und das KnowHow der Community einfließen lassen können. Ich bleibe ein Fan-Boy! Trotzdem halte ich gerne auch in diesem Artikel überzeugt die Fahne hoch für Fahrzeuge mit und ohne Lenkstange und würde mir endlich von allen Seiten der Verantwortlichen einen offenen und etwas positiveren Umgang wünschen. Viel mehr noch -> „zeigen Sie Mut für neue Innovationen!“ After Work Ride auf dem Tempelhofer Feld in Berlin Happy Birthday liebe Elektrokleinstfahrzeugverordnung! Der Beitrag 1 Jahr eKFV in Deutschland erschien zuerst auf Electric Empire. Gesamten Artikel anzeigen
  10. 15.6.2019 kam die EKFV. Optimal wäre wenn das finale Video aus allen Einzelvideos pünktlich zu Montag fertig ist. wie gesagt jeder nur ein paar sekunden!
  11. Danke Kilian für den super schnellen impuls! Ich habs auch bei uns in der Facebook Gruppe geteilt.
  12. wir fangen erstmal an. ohne protokoll etc. fahren, probieren und einen plan machen. war schließlich Pfingstmontag.
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