Kay Geschrieben 1. Dezember 2014 Geschrieben 1. Dezember 2014 Hallo zusammen, also ich habe jetzt einige Recherchearbeiten hinter mir. In diesem Forum und sonst allgemein im Internet. Und ich habe einiges dabei gelernt, insbesondere durch die Leute hier, danke :thumbsup: Folgendes hätte ich vor umzusetzen. Grundlage ist ein Evolve Bamboo Gen 2 Board welches ich Akkutechnisch wie folgt ausstatten möchte. 30x Panasonic NCR18650B LiIon-Zellen mit 3,6V und 3,4 Ah (1.4 KG) Geschaltet in 10S3P Gibt dann 10Ah entgegen den bereits verbauten 7Ah, die geringe Tiefe der Akkubox von unter 2,5cm kann somit eingehalten werden. (Bei zwei Reihen Zellen und dickerer Bauweise könnte man natürlich viel mehr erreichen. Siehe auch die Inspiration für das ganze: Externe Links nur für Mitglieder sichtbar ) Nun ist ja ein Akkupack von jeweils 30 Panasonic Zellen wiegt gerade mal 1.4 KG. Und da würden gut und gerne noch ein ein bis zwei Stück in den Rucksack passen Wie realisiere ich am besten eine Halterung, welche einen Akkuwechsel vor Ort auf der Piste möglich machen? Den Anschluss dachte ich mir, löse ich einfach über eine stabile Steckverbindung. Mir ist da schon einiges durch den Kopf gegeangen was ich alles tun könnte. Ich habe mir heute eine Replacement Akkubox für mein Bamboo bestellt, an diesem kann ich dann entsprechend arbeiten. () Und habe vor diesen Teil mal unten so wegzuschneiden. Siehe Bild Den Akku könnte ich auf diesen ausgeschnittenen Unterboden fix montieren und die anderen Akku`s auch jeweils, dass wäre die eine Idee. Ich bräuchte dafür einfach immer ein neues Battery Case. Die Frage ist dann, wie befestige ich das ganze jeweils? Halterungen auf den Seiten, Magnete, Klett eine Kombination dieser Komponenten? (Endgewicht des verlöteten Akkupacks zirka 1500gr) Ich bin sehr auf eure Vorschläge, Anregungen und Kommentare gespannt. gruss Kay Zitieren
Sp4rtan Geschrieben 1. Dezember 2014 Geschrieben 1. Dezember 2014 Ich würde unter dem Brett also quasi an der Innenseite (auf den verlöteten Akkus) für besseren Halt Klettband benutzen und die Plastikabdeckung auf einer Seite mit Nasen versehen, auf die andere Seite eine Klammer oder Riegel. Das Akkupack wird dann angesteckt und der Deckel dann auf einer Seite eingeharkt und auf der anderen Seite fixiert. Ähnlich wie bei Fernbedienungen etc. Bin grad am Handy, kann also keine Bilder anhängen. Zitieren
Kay Geschrieben 1. Dezember 2014 Autor Geschrieben 1. Dezember 2014 Vielen Dank für den Input Sp4rtan Ja ein Klettverschluss wird es sicher werden, ich hätte an diesen hier gedacht: Externe Links nur für Mitglieder sichtbar Macht angeblich 15kg auf 50x100mm was doch sehr beeindruckend ist. Für andere Vorschläge bin ich offen. Ich hätte mir noch gedacht ich tu dies in Kombination mit Magneten umsetzen, siehe: Siehe auch: Hast du mir ein Beispiel für eine Klammer oder einen Riegel den ich einbauen könnte? Zitieren
Sp4rtan Geschrieben 2. Dezember 2014 Geschrieben 2. Dezember 2014 (bearbeitet) Das mit dem Klett kling ganz gut. Hauptsache man bekommt das Akkupack dann auch wieder ab Das mit den Magneten würde ich lassen. Durch Spannung entstehen Magnetfelder und anders herum. Das ist bestimmt nicht gesund, bzw. wirkt sich nicht grade positiv auf die Komponenten aus. Bei den Haltenasen habe ich da an so etwas gedacht: (etwas Fantasie 2-3 solcher Nasen auf einer Seite zum einhaken) Wenn man an den beiden Seiten des Boards kleine Vertiefungen fräßst (o.Ä.) könnte man dort gegenüber der Haltenasen so ähnliche Klammern benutzen (natürlich anders gebogen, aber ich fand auf die Schnelle kein passendes Bild) (Im Prinzip die Enden genau anders herum gebogen...) Auf jeden Fall sollest du dir noch Gedanken über Fuchtigkeits- und Spritzwasserschutz machen. Eine Art Gummidichtung o.Ä. Alternativ fällt mir grad ein: - Gewebegurt 2 mal über die Kurze Seite (Könnte man mit Klett verstärken). Befestigungesmöglichkeiten gibt es ja viele. Auf einer Seite fest auf der anderen bsplsw. einen großen Druckknopf (die halten teilweise richtig was aus (Motorradfachhandel etc.). - Ein Metallbügel (auch auf einer Seite fixiert, k.A. ob in dem Gehäuse genug Platz für ne Mutter ist...) den man auf einer Seite festmachen kann (mit ner Flügelschraube o.Ä.) (natürlich gerade geboden ) Je nach optischen Vorlieben ist das ja schon mal etwas Ich würde vermutlich zu Variante eins mit der Nase und der Klammer tendieren oder zu Variante 3 mit dem Bügel, alles schick schwarz lackiert, fällt das kaum auf. Liebe Grüße bearbeitet 2. Dezember 2014 von Sp4rtan Zitieren
barney Geschrieben 3. Dezember 2014 Geschrieben 3. Dezember 2014 Das mit dem Klett kling ganz gut. Hauptsache man bekommt das Akkupack dann auch wieder ab Das mit den Magneten würde ich lassen. Durch Spannung entstehen Magnetfelder und anders herum. Das ist bestimmt nicht gesund, bzw. wirkt sich nicht grade positiv auf die Komponenten aus. Hi Sp4rtan, gib mir Tiernamen oder nenne mich Oberlehrer, aber: "Magnetfelder entstehen zum einen bei jeder Bewegung von elektrischen Ladungen..". D.h. nicht durch Spannungen, sondern durch Ströme! Und jetzt wird es schwieriger: Wechselnde Magnetfelder können Ströme in umliegenden elektrischen Leitungen induzieren. Damit kann es zu Störungen kommen. Da deine Magneten statisch sind, mache ich mir keine Sorgen :devil: Viele Grüße Barney Zitieren
Sp4rtan Geschrieben 3. Dezember 2014 Geschrieben 3. Dezember 2014 (bearbeitet) Da hast du recht, Mea Culpa. Trotzdem wirkt die Lorenzkraft ja auch bei statischen Magneten und beeinflusst bewegte Ladungen. Hab aber auch weiter nichts gefunden. Hat mich mein Bauchgefühl wohl in die Irre geführt. Irgendwie wäre mir trotzdem nicht wohl dabei beisplsw. einen Neodym an einen LiPo zu kleben. Vielleicht probier ichs mal mit ner alten LiOn Zelle aus die ich noch in der Werkstatt rumfliegen habe Unabhängig davon finde ich Magneten trotzdem nicht sehr praktisch. Ich nutze starke Neodymmagneten an meinem Nummernschildhalter *hust* Funktioniert super, aber die Dinger auf einer Seite festzukleben ist echt ein Krampf... (...hab mir deinen Link grad nochmal angesehen, die sind ja beklebt vielleicht halten die ja dann besser) (-> Dadurch ist mir grad die Idee gekommen es nochmal mit M3 zu versuchen - besten Dank ) Prinzipiell würde ich auch sagen, dass die Magneten zu dick auftragen. Nun sind diese ja wirklich extrem dünn und sollen trotzdem 1,2 kg haben. Vielleicht unterschätze ich da auch die Kraft der Neodymmagneten, aber die Flachen, die ich hier habe sind nicht so berauschend. Man muss ja auch berücksichtigen, dass die Angaben für absolut plane Auflage gelten, ich weiß nicht, wie das bei dem Akkupack nachher ist. Allgemein meldet sich da allerdings wieder mein Baucgefühl (wer weiß wieviel das noch wert ist ) wenn ich mir vorstelle, dass der Akku unter meinem Board nur durch Haftkomponenten befestigt ist. Man müsste vielleicht auch mal berechnen wie groß die Kräfte nachher wirklich maximal werden können (bei Bordsteinkanten etc, wenn ruckartige Beschleunigungen wirken...) Soweit Liebe Grüße bearbeitet 3. Dezember 2014 von Sp4rtan Zitieren
Kay Geschrieben 3. Dezember 2014 Autor Geschrieben 3. Dezember 2014 Danke für die vielen Vorschläge mit Bilder Spartan :thumbsup: Gewebegurt mit Druckknopf ist ebenfalls ein guter Vorschlag, irgendein E-Board Hersteller, weiss nicht mehr genau welcher, hat so den Akku jeweils befestigt bei ihren Prototypen. In Kombination mit den erwähnten Druckknöpfen. Das Problem ist, hier wird der Platz zu knapp und ich möchte das es schön plan verschlossen ist. Diese Lösung wird meine Anforderungen nicht erfüllen. Bezüglich der Störkraft von den Magneten, ich weiss es ehrlich gesagt nicht. Ich habe mir ebenfalls überlegt das es potenziell welche geben könnte. Und ich sollte wahrscheinlich besonders in der Nähe des Empfängers aufpassen. Es gibt ja das eine Modell mit dem Boot und den vielen kleinen Magneten dem Rand entlang das ich oben gepostet habe. Es gäbe aber auch noch die Möglichkeit 4-6 starke Magneten zu montieren: Externe Links nur für Mitglieder sichtbar Damit hätte ich eine Haltekraft von 12 KG pro Magneten! Und wegen der maximalen Kräfte die wirken können, ja das ist schwierig, sehr schwierig. Deshalb hätte ich auch an eine Kombination gedacht. Magneten die maximal und gut fixieren und Klett das wie ein kleiner Puffer wirken könnte Zitieren
Beatbuzzer Geschrieben 4. Dezember 2014 Geschrieben 4. Dezember 2014 Bezüglich der Störkraft von den Magneten, ich weiss es ehrlich gesagt nicht. Ich habe mir ebenfalls überlegt das es potenziell welche geben könnte. Und ich sollte wahrscheinlich besonders in der Nähe des Empfängers aufpassen. Die Dauermagnete haben ein STATISCHES Feld, der Empfänger arbeitet mit 2,4GHz... machst Du dir auch wegen des Erdmagnetfeldes Sorgen ------------------------ Aber eine Gefahr besteht: Die Feldlinien üben Kräfte auf stromdurchflossene Leiter aus. Kann also passieren, dass es Dir bei einem 1000A-Beschleunigungspuls die Akkukabel abreißt Zitieren
barney Geschrieben 4. Dezember 2014 Geschrieben 4. Dezember 2014 Die Dauermagnete haben ein STATISCHES Feld, der Empfänger arbeitet mit 2,4GHz... machst Du dir auch wegen des Erdmagnetfeldes Sorgen Hallo Beatbuzzer, ich hatte einen Prof, der im Fach Theoretische Elektrotechnik, die Auswirkung des Erdmagnetfeldes auf ein Bahnrad berechnet hat........ Da sollten wir alle mal darüber nachdenken. Wer weiß was unsere Kugellager da so machen? Zitieren
Kay Geschrieben 5. Februar 2015 Autor Geschrieben 5. Februar 2015 Also, ich habe nun endlich mein leeres Case bekommen. Ich habe folgendes Scharnier gefunden welches perfekt reinpasst, siehe Bild: Ich würde einige von diesen Scharnieren montieren, damit ich das Case schön aufklappen kann. Welche Art der Halterung auf die andere Seite kommt, steht noch offen. Es sollte aber eine mechanische sein und eine stabile. Vorschläge? Zitieren
jasondinalt Geschrieben 8. März 2015 Geschrieben 8. März 2015 Hallo Kay, ich find die Idee mit dem Akku aufrüsten ziemlich gut, allerdings bin ich mir nicht so ganz klar, wie man die 30 x 18650 laden soll. (gibt es übrigens mittlerweile mit 6000 maH) In meinem Bamboo sind glaube ich 10x li-po Zellen mit 3,7v und 7000 maH verbaut, inklusive passender Ladeelektronik. Die würde aber nicht zu den 30x 18650 passen. Hast du eine Idee für eine passende Ladeelektronik ? Gruß Michael Zitieren
Beatbuzzer Geschrieben 9. März 2015 Geschrieben 9. März 2015 Es sollte aber eine mechanische sein und eine stabile. Vorschläge? Was meinst Du mit mechanisch? Ist so ein Verschluss nicht immer mechanisch Oder geht es darum, dass es kein Magnet sein soll? ich find die Idee mit dem Akku aufrüsten ziemlich gut, allerdings bin ich mir nicht so ganz klar, wie man die 30 x 18650 laden soll. (gibt es übrigensmittlerweile mit 6000 maH) Modellbau-Ladegeräte laden und balancieren 10S und mehr, ist das einfachste. Zeig mal die "6 Ah" Akkus. Bin gespannt, welcher Schrumpfschlauch-Aufdruck da gerade wieder die Akkuindustrie revolutioniert Zitieren
barney Geschrieben 9. März 2015 Geschrieben 9. März 2015 Was meinst Du mit mechanisch? Ist so ein Verschluss nicht immer mechanisch Oder geht es darum, dass es kein Magnet sein soll? Modellbau-Ladegeräte laden und balancieren 10S und mehr, ist das einfachste. Zeig mal die "6 Ah" Akkus. Bin gespannt, welcher Schrumpfschlauch-Aufdruck da gerade wieder die Akkuindustrie revolutioniert Zitieren
Beatbuzzer Geschrieben 9. März 2015 Geschrieben 9. März 2015 Für Mülltrennung nicht schlecht Allerdings vergaß er die '5000 mAh' als Fake zu markieren. Die anderen beiden könnten ihr Versprechen halten. Da wäre dann interessant, was nach 1-2 Jahren und 50-100 Zyklen noch mit los ist. Zitieren
barney Geschrieben 9. März 2015 Geschrieben 9. März 2015 Für Mülltrennung nicht schlecht Allerdings vergaß er die '5000 mAh' als Fake zu markieren. Die anderen beiden könnten ihr Versprechen halten. Da wäre dann interessant, was nach 1-2 Jahren und 50-100 Zyklen noch mit los ist. Schön übersichtlich: Externe Links nur für Mitglieder sichtbar Zeigt aber deutlich auf, wenn man richtig Strom aus den Zellen zieht, klappen diese sehr schnell zusammen. Wer hat Lust, alle Graphen als Tabelle mir zur Verfügung zu stellen? Dann kann ich den Ritzelrechner mit echten Akkudaten füttern und belastende Fahrten besser modellieren. Zitieren
Beatbuzzer Geschrieben 9. März 2015 Geschrieben 9. März 2015 Wer hat Lust, alle Graphen als Tabelle mir zur Verfügung zu stellen? Dann kann ich den Ritzelrechner mit echten Akkudaten füttern und belastende Fahrten besser modellieren. Hier gibts auch noch einiges zu holen: Externe Links nur für Mitglieder sichtbar ...auch für andere Größen. Wenn, dann sollten wir erstmal ein paar gängige Typen raussuchen. Sind ja nicht alle sinnvoll. Zitieren
jasondinalt Geschrieben 9. März 2015 Geschrieben 9. März 2015 Ok, vielen Dank für den link, hat mich vor teurem schrott bewahrt. D.h. Ich kann die 30 18650 er als 10s und 3p verschalten und ohne weitere lade elektronik am Modellbau Ladegerät laden trotz li-ion ? Das wär cool. Hast du ein Empfehlung für ein oassendes Ladegerät? Gruß Michael Zitieren
Beatbuzzer Geschrieben 10. März 2015 Geschrieben 10. März 2015 D.h. Ich kann die 30 18650 er als 10s und 3p verschalten und ohne weitere lade elektronik am Modellbau Ladegerät laden trotz li-ion ? Jap kannst Du, wenn das Ladegerät ein Li-Ion Programm bzw eine einstellbare Ladeschlussspannung für die von Dir eingesetzte Zelle hat. Für die kleinen Streetboard-Akkus kann man locker das Graupner Ultramat 18 im Netzbetrieb oder den Junsi iCharger 1010b+ mit externem Netzteil nehmen. Wenn Du gleich den passenden Balancerstecker an den Akku anlötest, brauchst auch keine Adapterplatinen mehr. Zitieren
pixel Geschrieben 29. März 2016 Geschrieben 29. März 2016 gibt es das Projekt noch? Würde das gleiche gerne auch umsetzen! Zitieren
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