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KS16Fan

Neue ePetition zu PLEV - endet am 29.11.2018

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Hallo zusammen,

 

unter

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_10/_13/Petition_84783.nc.html

gibt es eine neue Petition zur Legalisierung von PLEV. Nicht optimal aber weitaus besser als der BMVI-Entwurf.

 

Diese (neue) Petition hat gerade erst begonnen, es ist also noch nicht zu spät.

Meiner Meinung nach ist es IM MOMENT wichtiger zu zeigen, DASS es viele Leute gibt, die sich für das Thema interessieren, als um die Details zu feilschen.

Lasst uns zusammenhalten, gegen den gemeinsamen Gegner!
 

 

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Hi, schön das du dich doch noch angemeldet hast :)

 

Ich hatte dir glaube schon per Mail geschrieben, dass ich es nicht unbedingt für notwendig halte die Petition mitzuzeichnen, da die Regierung schon längst plant alle eKF unkompliziert auf die Straße zu bringen. Die Dinge haben bereits ihren Lauf genommen. Eine Petition ist nicht mehr notwendig da am Entwurf weiter gearbeitet wird, in Rücksprache mit vielen Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen. Jedes eKF welches Verkehrssicher bedient werden kann wird zulassungsfähig sein. Die Klassifizierungen und detaillierten Anforderungen dafür sind in der Mache. 

Aber gerne mitzeichnen, es tut ja nicht weh aber einen tieferen Sinn sehe ich da keinen mehr. Gut Aufmerksamkeit, aber ich befürchte das Quorum von 50.000 wird nicht erreicht werden in der kurzen Zeit. Also vielleicht geht dann sogar ein Schuß nach hinten wenn die Regierung auf einmal meint das es eh keinen Interessiert ob die Dinger legal werden oder nicht.

Und die da Oben haben schon vor Jahren erkannt das da was gemacht werden muss und ist konkret vor 2 Jahren vom Bundesrat beschlossen worden

 

Zusammenhalten ist gut, aber von welchem gemeinsamen Gegner schreibst du?

Ich sehe zwar auch einen unausgegorenen Entwurf aber deshalb noch keinen Gegner. 🤷‍♂️

 

 

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Den Sinn der Teilnahme an der Petition liegt für mich hauptsächlich darin, den Politikern zu signalisieren, dass das Thema von vielen mit Interesse verfolgt wird. Ansonsten überlassen wir den Lobbyisten der Autoindustrie kampflos das Feld.

 

Mit zusamenhalten meine ich die PLEV-Gemeinde, also E-Skater, Einradfahrer, E-Roller, Hoverboard etc. Es wäre schade, wenn jede Community einzeln vor sich hinwurschtelt und viel besser, wenn alle an einem Strang ziehen, z.B. mit dieser Petition.

 

Ich sehe in dem gegenwärtigen Verkehrsminister schon einen Gegner der Elektrokleinstmobilität, das sieht man doch deutlich an seinem Entwurf.

 

Und ich habe bewusst Gegner geschrieben, nicht Feind.

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Am 6.11.2018 um 16:11 schrieb Kai:

Eine Petition ist nicht mehr notwendig da am Entwurf weiter gearbeitet wird, in Rücksprache mit vielen Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen. Jedes eKF welches Verkehrssicher bedient werden kann wird zulassungsfähig sein. Die Klassifizierungen und detaillierten Anforderungen dafür sind in der Mache. 

 

Moin Kai,

den Part aus deinem Beitrag finde ich ja am spannendsten! Es wird sehr interessant, falls sich der Regulations-Knoten durchschlagen ließe.

 

Aber zur Petition: die ist leider auf Grund des falschen Adressaten und der Formulierung aus meiner Sicht wertlos. Der Bundestag beschließt bei einer Verordnung rein garnix, sondern eine Verordnung wird durch den Bundesrat erlassen. Das ist gerade so als würde man Fisch beim Fleischer bestellen wollen. Falscher Adressat...

Statt"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Elektrokleinstfahrzeuge (PLEV) für den Straßenverkehr zugelassen und rechtlich wie Elektrofahrräder (Pedelecs) eingestuft werden." müsste es heißen:

"Der Deutsche Bundestag wird aufgefordert, sein Änderungsrecht bei der eKFV mit dem Ziel geltend zu machen, die Begriffsdefinition für Elektrokleinstfahrzeuge so anzupassen, dass sie realen Marktanforderungen gerecht wird und die unterschiedlichsten gebräuchlichen E-Fahrzeuge, die nach allgemeiner Anschauung verkehrssicher bedient werden können, ebenfalls berücksichtigt werden."

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vor 45 Minuten schrieb Tellerwerfer:

den Part aus deinem Beitrag finde ich ja am spannendsten! Es wird sehr interessant, falls sich der Regulations-Knoten durchschlagen ließe.

 

So hat es unser Bundesverkehrsminister Hr Scheuer in den letzten #bürgertalks  gesagt. 

 

 

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      Da man davon ausgehen kann das die Anforderungen und Restriktionen in der ersten Version eher so "auf Nummer sicher mit Netz und doppeltem Boden" ausgelegt sind interessiert jetzt natürlich tierisch wie das Verfahren der Neubewertung / Realitätsabgleich aussehen wird.
       
       
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      Nach meinem Beobachtungen fahren die Fahrradfahrer jedoch nie 12 km/h sondern mindestens 20km/h und zwar dann wenn sie ganz gemütlich in die Pedale treten. Meistens fahren sie schneller als 20km/h. 
      Naja und was ist wenn man nun, wie in den allermeisten Fällen gar kein Radweg in der Nähe hat und auf der Straße fahren muss???
      Ja gut die 12km/h als mindest Höchstgeschwindigkeit interessiert uns erstmal nicht da uns primär die 20km/h für Elektroskateboards in Dorn im Auge sind und wir uns mindestens mit 25km/h Höchstgeschwindigkeit arrangieren könnten. Aber schneller als 20km/h dürfen wir nach aktuellem Stand nicht fahren.
      Aber was ist mit Elektrofahrzeugen deren Höchstgeschwindigkeit unter 12km/h liegt? Die sind laut definition dann weiterhin illegal. Genauso wie welche die schneller als 20km/h fahren.
      Und was ist wenn ich mit meinem 20km/h schnellen Board permanent nur 10km/h auf dem Radweg fahre, warum auch immer, vielleicht weil ich nicht schneller fahren will? Muss man mindestens 12km/h fahren ja? Ansonsten mach die mindest Höchstgeschwindigkeit von 12km/h überhaupt keinen Sinn.
       
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