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Dass man diesen Weg geht ist seltsam und zeigt den Konflikt zwischen der inkompetenten BASt und dem unwissenden BMVI. Die Frage ist, wie konsequent sie mit dem Begriff "Experiment" umgehen. Wenn sie lange über die Regulierung einer E-Skateboard Genehmigung überlegen, dauert es noch Jahre, bis man die "Sondergenehmigung" ausgesprochen hat. Das ist natürlich auch kein Experiment mehr, wenn sie alle Möglichkeiten berechnen.

 

Wer will ein Tippspiel abgeben, bis wann die Sondergenehmigung kommt? April? Doch nächstes Jahr? Hilft natürlich den Hoverboard und EUC Fahrern nicht. Außer sie kommen dann mal in drei Jahren auf die Idee auch mal ein Experiment zu wagen.

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Immerhin ein Lebenszeichen. Und ganz ehrlich... das mit dem Führerschein ist keine so schlechte Idee. Ja, klingt oldschool ich weiß. Aber ein kleines Maß an Vernunft sollte schon gelten. Das hindert unter Umständen Strategen dabei sich auf die Stadtautobahn einzuordnen. Und Schlagzeilen wie in den USA braucht keiner.  Dort im Land der Free and the brave fahren die Roller z.b. 40 Sachen. Die sind nicht wenig anspruchsvoll zu fahren bei höheren Geschwindigkeiten.

 

In den US-Medien ist immer wieder mal die Rede von Unfällen mit dem Skateboard. Schaut man genauer hin, und beruft sich auf Statistiken, dann fällt auf. Viele Unfälle passieren nach Einbruch der Dunkelheit beim Überqueren der Straße oder eben beim Fahren auf der Straße. Und 50% der Opfer sind Kinder unter 14 Jahren. Die meisten davon wären unbeschadet, wenn sie denn einen Helm tragen würden.

 

Ein Thema, was leider in der ganzen Erlaubnisdebatte hinten über fällt, ist die Frage nach der Rechtssicherheit generell. Denn der Skateboarder (auch der ohne Motor) trägt immer die schuld am Unfall. Auch wenn er keine Schuld hat. Die Haftpflicht wird nicht zahlen. DAS GEHT NICHT!!!

 

Tödlich Unfälle gibt es einige, doch in der ganzen Unfallhysterie findet man kaum oder gar keine Unfälle mit Elektroskateboards. Scooter ja, Elektroskateboards nein. Als Trüffelschwein habe ich mal recherchiert... WENN es mal passiert, dann gibt es Riesenschlagzeilen. Da ist die Rede von einem Skateboardentwickler, der einen solchen hatte. Genau hingesehen, scheint er einen Kreislaufkollaps oder Herzinfarkt auf dem Board gehabt zu haben. Mehr findet man kaum. Ansonsten nur Schlagzeilen über die Scooter, die nicht reguliert mit 40 Sachen durch die Innenstädte brettern. Dies scheint der Schlüssel zu sein. Ich bin mir sicher, wenn dieses Tempo in Deutschland erlaubt ist, gäbe es auch hier sehr viele Unfälle. Deshalb stimme ich einer Temporegulierung zu. Einige werden sich hier wehren. Sie könnten doch fahren etc. Doch hier kommt zum einen der Führerschein zum Tragen. Und auf der anderen Seite sicherlich auch der Skill. Ich denke mal, das Gros kann Geschwindigkeiten von 40 Sachen nicht handlen.

Seit 2009 bin ich auf den Boards unterwegs, deshalb maße ich mir so einen Text an. Anfänglich noch schneller, mittlerweile überschreite ich die 20 Kilometer / Stunde kaum. Meine persönliche Ansicht, nie schneller fahren, als man vielleicht Auslaufen könnte, teilen einige. Denn am Ende ist die Fernbedienung und die Funkwellen das Problem. Eines auf das du keinen Einfluß hast. Und bei der ganzen aufgeregten Debatte, wird die Anzahl der der Skater sich nach der Erlaubnis erhöhen, doch nicht so wie befürchtet/erhofft. Denn es bleibt ein teures Hobby. Doch ich sehe keine hunderte von Skatern die sich morgens auf dem Weg in die Schule oder ins Büro machen.

 

Diese ganzen Horrorszenarien werden von der Autolobby und dem Radfahrerverein ADF(C) (die Buchstabenkombi kenn ich, die Reihenfolge ist egal hihi) ins Spiel gebracht. Um zu verstehen wie so etwas abläuft mit der Genehmigung etc:

 

In einer Gruppe von 10 Leuten die in der Regierung dran arbeiten, hast du EINEN Bedenkenträger, wie wir diese Leute nennen. Die anderen neun finden das super und wollen direkt starten. Aber der/die EINE kackt seine Bedenken in die Runde. Sein geistiger Dünnschiss infiziert die anderen. Denn WENN etwas passieren sollte, dann tragen diese NEUN die Verantwortung und könnten ihre Diäten verlieren, weil sie nicht gehört haben. Also unterschreiben sie den Gegenentwurf. Dann sind sie und ihr job safe.

 

 

Zitatr:

 

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat jüngst in einem Bürgertalk signalisiert, dass die Verordnung noch nicht fix ist und derzeit mit den Ländern diskutiert werde. „Lasst uns noch ein paar Wochen Zeit“, sagt er und verbildlichte das Problem so: Rentner fährt mit Tempo 30 und Helm auf Mofa und wird von einem Elektroskateboard „ohne Helm, ohne Zulassung, ohne gar nichts“ mit Tempo 45 überholt. Spätestens Anfang 2019 will Scheuer eine Lösung dafür haben – dann soll die PLEV-Verordnung in Kraft treten.

 

ist klar. Also bisher bin ich nur von eindeutig unter Bewußtseinserweiternden Drogen stehenden Rentern ohne Helm mit 50 Sachen auf dem Ebike überholt worden.

 

Edited by Ministryofstoke

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Naja auch wenn irgendwann einmal ein Gesetz für Boards rauskommen sollte und dieses mit der Auflage einen Führerschein besitzen zu müssen, wäre ich dann immernoch illegal unterwegs. Da ich mein Board als Behindertenfortbewegungsmittel nutze und wegen meinem defekten Fußes weder Fahrrad geschweige Auto fahren kann und somit auch keine Fahrerlaubniss besitze, bleibe ich immer der illegale böse Bub ;o)

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Moin,

 

zu Herrn Scheuer habe ich vor Monaten - nämlich am 6. MAI - folgenden Post bei electricunicycle.org getätigt.

Leider immer noch brandaktuell...

 

 

Vergesst die BASt-Studie, da is' 4 Jahre nix passiert, die ist wahrscheinlich schon verjährt...
Pilotprojekte der Länder können deshalb nicht starten, das ist aber alles halb so schlimm,
denn Bundesverkehrsminister Scheuer testet jetzt höchstpersönlich - und was mach ich ?!?

 

 

Serviervorschlag: Endlosschleife :-)

 

Nordlicht

Edited by Nordlicht
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    • By Kai
      Die im Mai parallel zur EKFV in Kraft tretende "Sondergenehmigung Mikromobilität" soll ja für 2 Jahre gelten und während dieser Zeit sollen die Regulierungen bewertet und gegebenenfalls an die Realität angepasst werden.
       
      Da man davon ausgehen kann das die Anforderungen und Restriktionen in der ersten Version eher so "auf Nummer sicher mit Netz und doppeltem Boden" ausgelegt sind interessiert jetzt natürlich tierisch wie das Verfahren der Neubewertung / Realitätsabgleich aussehen wird.
       
       
      - Wie werden die Beobachtungen und Bewertungen durchgeführt.
      - Welche Datenquellen / Statistiken werden berücksichtigt?
      - Dürfen wir Unterstützen?
      - Wann und wie oft finden die Bewertungsläufe statt?
      - Wie schnell werden die Anforderungen angepasst? Werden sie während der zwei Jahre alle 3 Monate überarbeitet? Oder erst nach den zwei Jahren?
      - Wird das Verfahren überhaupt transparent dokumentiert und veröffentlicht? 
       
      Wie kriegen wir das raus?
      Andi Scheuer bei #grilldenscheuer fragen?
      Ein MdB vom Verkehrsausschuss fragen oder bitten die Frage an die Regierung zu stellen?
       
    • By Kai
      Wie soll man eigentlich die 12 bis 20km/h Höchstgeschwindigkeit bei dem EKFV Entwurf verstehen?
       
      Das BMVI begründet die Geschwindigkeit damit das die Elektrokleinstfahrzeuge möglichst nahe an der Fahrradgeschwindigkeit sein sollen wenn sie auf den Radwegen benutzt werden.
      Nach meinem Beobachtungen fahren die Fahrradfahrer jedoch nie 12 km/h sondern mindestens 20km/h und zwar dann wenn sie ganz gemütlich in die Pedale treten. Meistens fahren sie schneller als 20km/h. 
      Naja und was ist wenn man nun, wie in den allermeisten Fällen gar kein Radweg in der Nähe hat und auf der Straße fahren muss???
      Ja gut die 12km/h als mindest Höchstgeschwindigkeit interessiert uns erstmal nicht da uns primär die 20km/h für Elektroskateboards in Dorn im Auge sind und wir uns mindestens mit 25km/h Höchstgeschwindigkeit arrangieren könnten. Aber schneller als 20km/h dürfen wir nach aktuellem Stand nicht fahren.
      Aber was ist mit Elektrofahrzeugen deren Höchstgeschwindigkeit unter 12km/h liegt? Die sind laut definition dann weiterhin illegal. Genauso wie welche die schneller als 20km/h fahren.
      Und was ist wenn ich mit meinem 20km/h schnellen Board permanent nur 10km/h auf dem Radweg fahre, warum auch immer, vielleicht weil ich nicht schneller fahren will? Muss man mindestens 12km/h fahren ja? Ansonsten mach die mindest Höchstgeschwindigkeit von 12km/h überhaupt keinen Sinn.
       
    • By Kai
      Die erste Demo findet am 13.12.2018 um 12:00 Uhr in Berlin statt.
      BMVI
      Invalidenstraße 44 
      10115 Berlin
       
      Dialog mit BMVI:
      Vor der Demo sind wir zu einen thematischen Dialog im BMVI. Der Termin ist auf 10:00 Uhr angesetzt und ist auf ~90min angelegt.
      Wer zu dem Dialog etwas konstruktives Beitragen möchte muss sich bis zum 05.12. mit Vorname Name und Geburtsdatum anmelden und für den Einlass den Perso bereit halten.
      Wir treffen uns ab ca. 9:30 Uhr vor dem Ministerium.
      - 09:45 Uhr startet der Sicherheitscheck beim Pförtner Abgleich Liste mit Personalausweis
      - 10:00 Uhr Begrüßung und Vorstellung des BMVI
      - 10:45 Uhr Vortrag des Referenten zum Thema "Elektrokleinstfahrzeuge"
      - 11:30 Uhr Schluss und sammeln zur Demo!
       
      Die eigentliche Demo beginnt dann um 12:00 Uhr vor dem BMVI.
       
      Die Tour:
      Um 12:00 Uhr starten wir mit unseren Elektro-Skateboards sowie viele weitere EKF-Fahrer eine 10km lange Tour, begleitet von der Polizei!
      Start und Ziel ist das Bundesministerium für Verkehr und digital Infrastruktur in der Invalidenstraße 44.
       

       
      Start am BMVI, Invalidenstraße 44, links Luisenstraße, weiter auf Wilhelmstraße, rechts in die B2
      Möglichkeit 01:, weiter auf Scheidemannstraße, links Yitzhak-Rabin-Straße
      Möglichkeit 02:, weiter B2 bis Brandenburger Tor, rechts Str. des 17.Juni, bis Großer Stern plus 1x komplett umrunden, abbiegen Altonaer Str., rechts Lessingstraße über Stromstraße, rechts Alt-Moabit, links Invalidenstraße, links Scharnhorststraße, rechts Habersaathstraße, rechts Chausseestraße, rechts Invalidenstraße bis Nr.44, Ende am BMVI
       
       
      Verhaltensregeln während der Demo / Fahrt
      Helm tragen.
      Mit gemäßigtem Tempo fahren. Es geht nicht darum zu demonstrieren wie schnell die Teile sein können.
      Außerdem wollen wir die Strecke so lange es geht ausnutzen um auf uns Aufmerksamkeit zu machen. Da nutzt es uns nicht wenn wir daraus ein Race machen. Mit entspanntem und sicherem Fahren hinterlassen wir vernünftigen Eindruck.
      Keine gefährlichen schnellen Überholmanöver links und rechts an anderen vorbei.
      Genug Abstand zum Vordermann.
       
       
      Hashtag: #ekfd 
       
       
       
       
      Links hierher:
      http://esk8b.de/demo
       
      Link Facebook Event:
      https://www.facebook.com/events/360931367800561/
       
      Link Berliner Elektro Imperium:
      https://electricempire.de

       
      Vielen Dank an @hardy_harzer von Electric Empire der sich wirklich megamäßig ins Zeug gelegt hat um diese Demo möglich zu machen!!!
       
       
       
       

    • By Kai
      taff - Video - E-Scooter: So gefährlich können sie sein! - ProSieben
      WWW.PROSIEBEN.DE Zwei Tote und viele Verletzte. Das ist leider die schaurige Bilanz nach einem Jahr mit E-Scootern. In Amerika sind sie ein absoluter Trend und auch in 12 europäischen Städten haben sie bereits Einzug gefunden. Doch wie sicher sind die Teile?  
       
      17:30 SAT.1 Bayern - Video - Elektro-Scooter für den Straßenverkehr - Sat.1
      WWW.SAT1.DE In Bamberg ist ein Elektro-Scooter für den Straßenverkehr vorgestellt worden. Ab dem Frühjahr 2019 sollen die Elektro-Scooter dann an beliebten Plätzen zur Verfügung stehen.  
      Galileo - Video - Sind die E-Scooter das Transportmittel von morgen? - ProSieben
      WWW.PROSIEBEN.DE E-Scooter sind in den USA und Österreich bereits flächendeckend erlaubt. In Deutschland sind die Flitzer in manchen Städten jedoch noch verboten. Ab 2019 soll sich das ändern, wenn die Markteinführung erfolgt.  
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