Patrick15 Geschrieben 28. Februar 2016 Geschrieben 28. Februar 2016 Hallo Leute, Ich hab vor fĂŒr mein elektroskateboard ein 3000w 270 kv motor zu benutzen. Der motor kann mit bis zu 10s betrieben werden ich will ihn aber nur mit 6s betreiben. Wie viel watt hatt der motor dann noch? Â Danke im voraus Zitieren
barney Geschrieben 28. Februar 2016 Geschrieben 28. Februar 2016 Wiki Antriebsrechner. Oder halbe Spannung 1/4 Leistung. Da i^2ĂR oder U^2ĂR Zitieren
barney Geschrieben 2. MĂ€rz 2016 Geschrieben 2. MĂ€rz 2016 Ich finde es nicht Externe Links nur fĂŒr Mitglieder sichtbar 1 Zitieren
Patrick15 Geschrieben 2. MĂ€rz 2016 Autor Geschrieben 2. MĂ€rz 2016 Danke aber bei mir kommt da kompletter mĂŒll raus:confused5: Zitieren
barney Geschrieben 2. MĂ€rz 2016 Geschrieben 2. MĂ€rz 2016 Danke aber bei mir kommt da kompletter mĂŒll raus:confused5: Geht es etwas differenzierter? So kann ich nichts dazu schreiben. Zitieren
Born2Fly Geschrieben 3. MĂ€rz 2016 Geschrieben 3. MĂ€rz 2016 Wegen Leistung: Ich betriebe einen 6374 192v an 6S, zugelassen ist er bis 12S. Mir reicht die Leistung locker, Zahlen sind das eine, ob das am Ende ĂŒberhaupt fahrbar ist, das andere. Muss aber zugeben, dass ist erst drei Akkuladungen gefahren bin und die StraĂen hier nicht optimal sind fĂŒr top Speed.  Aber auch ordentliche Steigungen geht es zĂŒgig hoch. Mag sein dass 12S effizienter sind, aber rein von der Leistung her sind 6S meistens ausreichend wĂŒrde ich behaupten. LadegerĂ€te, Regler etc sind halt auch gĂŒnstiger. (obwohl man 12S ja auch in 2x6S splitten kann). Zitieren
Mogelz Geschrieben 4. MĂ€rz 2016 Geschrieben 4. MĂ€rz 2016 Das ist genau das was ich tuhen wĂŒrde 2x6s Laden und 12s Fahren, denke es ist einfach schon die zusĂ€tzliche Leistung abrufbereit zu haben auch wenn mans eig nicht braucht. Alleine schon wegen dem höheren Wirkungsgrad. WĂŒrde ich an deiner stelle 12s verwenden. Zitieren
hive Geschrieben 21. MĂ€rz 2016 Geschrieben 21. MĂ€rz 2016 Ich habe nach vielem suchen leider keine Kennlinien oder DatenblĂ€tter der einschlĂ€gigen Motoren gefunden. Nichts!!!  Was bedeutet eigentlich ist die Angabe der Spannung fĂŒr einen Motor auĂer dem Drehzahl Bezug. Ich gehe jetzt erst einmal davon aus das der Motor bei U>Umax infolge des Stromflusses zerstört wird. Aber die maximale Nennspannung sagt nichts darĂŒber aus ob der Motor bei dieser Spannung besonders effizient ist oder das gröĂte Moment aufweist.  Ich wĂŒrde schĂ€tzen das der Motor bei 2/3Umax die beste gesamt Performance abliefert.  Woher kommt eigentlich der Bezug kleine Spannung gleich groĂer Strom? Zitieren
hexakopter Geschrieben 21. MĂ€rz 2016 Geschrieben 21. MĂ€rz 2016 Nein, bei U>Umax wird nur wegen des Stroms nichts zerstört, so lange er sich nicht durch zu hohe umgesetzte Leistung (wo der Strom natĂŒrlich auch mit eingeht) zu stark erhitzt und schmilzt. Um so höher die Spannung um so schneller Dreht der Motor. HeiĂt er kann dir bei zu schneller Drehung (zu groĂer Spannung) um die Ohren fliegen.  Ich wĂŒrde schĂ€tzen das der Motor bei 2/3Umax die beste gesamt Performance abliefert. Wildes schĂ€tzen ist immer gut....  Woher kommt eigentlich der Bezug kleine Spannung gleich groĂer Strom? P = U * I Wenn du also gleiche Leistung haben möchtest muss entsprechend der Strom gröĂer sein. Zitieren
hive Geschrieben 22. MĂ€rz 2016 Geschrieben 22. MĂ€rz 2016 (bearbeitet) Klar P=U*I. Das wird aber etwas komplizierter sein.  Der Motor stellt unter anderem eine frequenzabhĂ€ngige InduktivitĂ€t dar. Die ESCs sind ja keine boost Konverter. Somit kann bei 6S kein höherer Strom eingeprĂ€gt werden als bei 7S oder eben 12S. Der VESC regelt denke ich ĂŒber buck und passt die Drehfeld Frequenz an.  Ich schĂ€tze das der höhere Strom bei kleinen Spannungen daraus resultiert das der Motor stark belastet wird, die Frequenz lĂ€nger klein ist(langsames beschleunigen) und der Strom steigt. XL= 2*pi*f*L =>kleine Frequenz kleiner imaginĂ€r Anteil kleiner Wicklungswiderstand. Ein ESC wird dann wohl versuchen das Spannungsintegral pro Phase im Rahmen der Akkuspannung zu vergröĂern.  Ob man jetzt unbedingt 12S benötigt hĂ€ngt also von den Kennwerten aller elektrischen Komponenten und der Belastung ab.  Meinen SchĂ€tzung das bei 2/3 Umax die beste Performance abgeliefert wird fuĂt auf die Kennlinien anderer Motoren. Aber wenn die Angabe von Umax auf die Mechanik bezogen ist kann nur ein Test zeigen was das beste ist  Ich habe bei meiner Recherche zu Eboards nicht die benötigten Informationen gefunden um im ersten versuch ein gutes Board zu bauen.  Bei 12S kann aber potenziell ein viel höherer Strom flieĂen als bei 6S. Solange das benötigte Drehmoment zum Setup passt. Es ist schlicht nicht möglich im ersten Schuss sicher ein technisch optimales board zu bauen.  Ich bin mir aber nicht Sicher ob meine Ăberlegungen richtig sind bearbeitet 22. MĂ€rz 2016 von hive Zitieren
barney Geschrieben 22. MĂ€rz 2016 Geschrieben 22. MĂ€rz 2016 Den höchsten Wirkungsgrad hast nach dem 1/3 fĂŒr einen kleinen Bereich. Er kommt aus dem 1.8A Keller mit 0% steigt bei 1/3 auf Maximum und fĂ€llt dann leicht ab. Zitieren
hive Geschrieben 22. MÀrz 2016 Geschrieben 22. MÀrz 2016 Hallo Barney,  hast du ev. DatenblÀtter zu den Motoren? Zitieren
Beatbuzzer Geschrieben 23. MĂ€rz 2016 Geschrieben 23. MĂ€rz 2016 Ich finde es schon wundersam, wie man einen sich halbwegs drehenden Motor ĂŒberhaupt fĂŒr solche dumping-Preise bauen kann. Dass sich da niemand mehr hingestellt und Kennlinien aufgenommen, dokumentiert und angeboten hat, ĂŒberrascht mich dann weniger  Aber ernsthaft: Mit etwas technischem GefĂŒhl kann man einen Antriebsstrang durchaus besser hinbekommen, als mit tief verstrickten Berechnungen.  Der Strom MUSS fĂŒr die gleiche Leistung bei 6S höher sein, als bei 12S. Wenn er das nicht kann, ist die Leistung nicht erreichbar. Die InduktivitĂ€t des Motors begrenzt nur die Stromanstiegsgeschwindigkeit, nicht aber den Maximalstrom. Da gibts also höchstens Probleme, wenn die Taktfrequenz nicht an den Motor angepasst wurde. Wer also z.B. mit 32 kHz in einen groĂen AuĂenlĂ€ufer geht und dann Probleme bekommt, sollte jedenfalls schon mal wissen, wo er suchen könnte Die Auswahl der Spannung richtet sich zuerst mal nach der Drehzahl, welche man mit der realisierbaren Untersetzung (GröĂe der Riemenscheiben/Kettenritzel) maximal benötigt. Daraus kann man dann schon erkennen, ob mit dem vorliegenden Motor die gewĂŒnschte Leistung ĂŒberhaupt noch zu erreichen ist, bevor er durch zu hohen Strom abbrennt... Zitieren
DevilSTC Geschrieben 23. MĂ€rz 2016 Geschrieben 23. MĂ€rz 2016 Ich versteh eh nicht was man da groĂ berechnen will. Aber egal der TO wird schon wissen was er vor hat!Im groĂen und ganzen bleibt nur zu sagen das man aus der ganzen Sache nicht eine all zu groĂe Wissenschaft machen sollte. Zitieren
barney Geschrieben 23. MĂ€rz 2016 Geschrieben 23. MĂ€rz 2016 Hallo Barney, hast du ev. DatenblĂ€tter zu den Motoren?  Vor vielen Monden hat hier ein Diplomand eine Diplomarbeit ĂŒber Brushless Motoren geschrieben. Er hatte auch einen Messstand. Er hat mir Kurven zu gesendet, die ich nicht weitergeben kann. (Ich finde sie nicht mehr wieder:D) Zitieren
barney Geschrieben 23. MĂ€rz 2016 Geschrieben 23. MĂ€rz 2016 Ich versteh eh nicht was man da groĂ berechnen will. Aber egal der TO wird schon wissen was er vor hat!Im groĂen und ganzen bleibt nur zu sagen das man aus der ganzen Sache nicht eine all zu groĂe Wissenschaft machen sollte.  Seine Fragen sind legitim:  Ich stelle mir hin und wieder die Frage, an welchen Effizienzpunkt betreibe ich meinen Motor? Der 6364 dreht erst ab 1.8A. Ich fahre eher im 2-5A Bereich, also da, wo der Motor einen Wirkungsgrad wie ein Wasserkocher hat. (Wenn ich den Wasserkocher als Motor nutzen möchte.) Erst wenn man von einem 60A Motor 15-20A abverlangt, arbeitet er mit den höchsten Wirkungsgrad. (Bei Nennspannung!) Die "eat dirt" Fraktion macht es richtig. Bei 40-60A nimmt der Wirkungsgrad beim Motor(!) kaum ab. Rechne mal mit bis zu 10% Abzug. Was die Akkus und der ESC machen, wird hier nicht diskutiert!  Bei der S Diskussion sollte immer Imax des Motors berĂŒcksichtigt werden. Es ist möglich auch bei 6S 2.7kW umzusetzen, aber der Strom wird sicherlich den maximalen Wicklungsstrom bei weiten ĂŒberschreiten. Die Grenze ergibt sich aus meiner naiven Sicht als Pmax=6S*Imax. Unter der Voraussetzung Z ist klein genug.  GrĂŒĂe  Barney Zitieren
barney Geschrieben 23. MĂ€rz 2016 Geschrieben 23. MĂ€rz 2016 Kurve Motor: Externe Links nur fĂŒr Mitglieder sichtbar  Die Kurve sieht anders aus, als die, die ich kenne. Zitieren
hive Geschrieben 25. MĂ€rz 2016 Geschrieben 25. MĂ€rz 2016 Super!! Danke fĂŒr den link. FĂŒr mich ist jetzt die hauptfrage welchen punkt in der Kennlinie entspricht Vmax in der Motor spec.  Das auslegen nach GefĂŒhl ist sicherlich vorzuziehen aber das gefĂŒhlt erwirbt man sich leider durch Erfahrung. Ich fĂŒr meinen teil habe zumindest diverse Motorritzel fĂŒr den ersten Bau bestellt um wenigstens einen Freiheitsgrade zu haben.  Klar beschreibt die InduktivatĂ€t L= di/dt die Stromanstiegsgeschwindigkeit. Aber die Annahme das der Motor versucht bei 6S die Nennleistung durch erhöhten Strom zu erreichten ist falsch.  Eine InduktivitĂ€t ist nun mal ein Tiefpass. Niedrige Frequenz => kleiner Widerstand (z) => Hoher Strom Zitieren
Beatbuzzer Geschrieben 25. MĂ€rz 2016 Geschrieben 25. MĂ€rz 2016 Aber die Annahme das der Motor versucht bei 6S die Nennleistung durch erhöhten Strom zu erreichten ist falsch. Das hat den Motoren wohl noch niemand erzĂ€hlt, dass sie das nicht dĂŒrfen  Was macht er denn dann, wenn ich ihm bei 12S Drehmoment X abverlange und danach bei 6S Drehmoment 2X? Der Strom ist proportional zum Drehmoment.  Ein Motor ist keine simple Studiumslehrbuch-InduktivitĂ€t. Um das Prinzip zu verstehen, ist es zielfĂŒhrender, sich zwei gegeneinander arbeitende Spannungen vorzustellen. Einmal die Betriebsspannung und einmal die vom Motor in AbhĂ€ngigkeit der Drehzahl erzeugte, entgegengesetzte induzierte Spannung. Je grösser durch Belastung die Differenz zwischen diesen Spannungen, desto grösser der Strom.  Bei halber Spannung ist die Drehzahl halb so hoch, die Drehfeldfrequenz halb so hoch, jede Wicklung/Phase wird doppelt so lange bestromt, der Strom kann also doppelt so hoch werden.  "keine grosse Wissenschaft" fĂŒhrt am Ende auch hĂ€ufiger zu "hĂ€, warum nix geht?". Man sollte sich schon mal Gedanken machen, ist sehr angemessen. Die Gegenseite gibts aber auch: hinter jedem Wort das Formelzeichen suchen und am Ende auch nichts zum laufen bekommen. Erlebe ich auf der Arbeit leider recht oft mit den frisch aus der Schule kommenden Studenten und Doktoren... Zitieren
hive Geschrieben 27. MĂ€rz 2016 Geschrieben 27. MĂ€rz 2016 Was du schreibst ist ja auch richtig, wenn du einen Motor mit einer idealen frequenzlinearen InduktivitĂ€t ohne SĂ€ttigung, ErwĂ€rmung, Realanteil,... hast. Wenn du diese EinflĂŒsse hinzuziehst wirst du merken das deine Annahme nur zum teil richtig ist. Der Motor wird nicht bei jedem Zustand (I, U, M,..) die gleiche Leistung aufnehmen.  WĂŒrdest du das nĂ€her erlĂ€utern das verstehe ich nicht. "Einmal die Betriebsspannung und einmal die vom Motor in AbhĂ€ngigkeit der Drehzahl erzeugte, entgegengesetzte induzierte Spannung" Zitieren
Beatbuzzer Geschrieben 27. MĂ€rz 2016 Geschrieben 27. MĂ€rz 2016 WĂŒrdest du das nĂ€her erlĂ€utern das verstehe ich nicht. "Einmal die Betriebsspannung und einmal die vom Motor in AbhĂ€ngigkeit der Drehzahl erzeugte, entgegengesetzte induzierte Spannung" Das ist der Punkt, wo der E-Motor von einer als Bauteil bekannten InduktivitĂ€t abweicht. Durch die Drehung wirkt der Motor gleichzeitig als Generator. Ein mit einer bestimmten Drehzahl gedrehter Motor erzeugt an seinen Wicklungen eine bestimmte Spannung. So tut er dies sinnbildlich auch, wenn er von einer Spannung gespeist wird. Ein idealer Motor wĂŒrde bei der zu der Betriebsspannung passenden Drehzahl eine genauso hohe Gegenspannung erzeugen. Seine Stromaufnahme und somit seine Leistungsaufnahme wĂ€re im Leerlauf also null, weil es ja keine Spannungsdifferenz gibt, die einen Stromfluss bewirken könnte. Macht auch Sinn, denn er gibt ja keine Leistung ab (ideal betrachtet). Ăber diese Eigenschaft arbeitet auch die Positionserkennung der Brushless-Regler, wenn keine Sensoren vorhanden sind: An der nicht bestromten Phase wird die vom Motor erzeugte Spannungskurve gemessen und darĂŒber die Rotorposition errechnet. Zitieren
hive Geschrieben 28. MĂ€rz 2016 Geschrieben 28. MĂ€rz 2016 Vielen dank das du dir die Zeit fĂŒr die ErklĂ€rung genommen hast. Ok jetzt weiĂ ich was du meinst.  Hier werden viele fragen beantwortet. Externe Links nur fĂŒr Mitglieder sichtbar  Ich hoffe ich finde an nĂ€chsten We Zeit mich da richtig einzulesen und deine Aussage anzugreifen ;-). Danke nochmal. Dieses eboarden ist ein tolles Thema wo man eine menge lernen kann wenn das Interesse besteht. Zitieren
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