Jump to content

Tazer

Elektro-Skater
  • Content Count

    24
  • Joined

  • Last visited

Recent Profile Visitors

The recent visitors block is disabled and is not being shown to other users.

  1. Nein, komplett anderes BMS und anderer Stecker.
  2. Irgendeinen Akku einbauen geht meines Wissens bei Evolve nicht, weil sich das Board nicht nutzen lässt, wenn es den Controller im Akku nicht erreichen kann (BMS). Die Remote zeigt dann "Battery Error" und nimmt keine Steuerbefehle an. Die funktionierenden Möglichkeiten sind: 1. Tausch der einzelnen Zellen mit Wiederverwendung des bestehenden BMS. Das sollte oben genannter Fachmann machen, damit alles richtig angeschlossen wird. Außerdem wird ein Punktschweißgerät, eine Lötstation, ein Heißluftfön, eine CNC-Fräse usw. benötigt, also eher nichts zum mal eben selber machen. 2. Einen externen Range-Extender bauen, auch hierfür gibt es Leute, die das bereits gemacht haben. Meistens als Kiste auf dem Board oder im Rucksack. Dabei wird der bestehende Akku im Board belassen und von außen unterstützt. Dafür kann man beliebige Zellen verwenden, man braucht allerdings einen starken DC/DC-Wandler, der die Ausgangsspannung konstant auf der Ladespannung des Boards hält und den maximalen Strom begrenzt. 3. Die gesamte Elektronik inklusive ESC und Remote tauschen, also alles raus und einen VESC, Focbox oder ähnlich rein. Die Motoren kann man weiter verwenden, ein solcher Umbau wird aber trotzdem schnell teuer, wenn man was brauchbares will.
  3. Ein Auftritt im ZDF ist schon eine Leistung, deutlich mehr als die meisten anderen hier (inklusive mir) bisher zustande gebracht haben. Auf jeden Fall Hut ab dafür! Dass die Stimmung in der Community momentan nicht so rosig ist finde ich verständlich, immerhin hat uns das kürzliche Gerichtsurteil nicht weiter gebracht, die Anzeigen nehmen weiter zu, die Gebiete, die man noch ohne Angst vor einer Kontrolle befahren kann schrumpfen stetig. Da die Aufmerksamkeit inzwischen aber zumindest bei den Behörden soweit da ist, dass man konsequent Strafen verhängt, bleibt uns denke ich nur der Weg nach vorne. Und dafür war der Beitrag durchaus sehr passend, weil er gezeigt hat, dass die Diversität eben doch über E-Scooter hinaus geht und es zunehmend Leute gibt, die sich für alternative Arten der Fortbewegung interessieren. Das Ziel sollte Akzeptanz und Toleranz sein, nicht Überregulierung und Verbote. Natürlich erwarte ich nicht, dass Fahren im Handstand im öffentlichen Raum legalisiert wird, es macht aber deutlich, was möglich wäre, auch ohne Lenkstange. Das immer wieder zu zeigen verdeutlicht die Kontrollierbarkeit und Sicherheit, Grundvoraussetzungen für eine öffentliche Akzeptanz und letztliche Legalisierung, hoffentlich mit 25 km/h.
  4. Geht auch günstiger, für ca. 400€ gibt es hier schon einen 10s4p: https://m.facebook.com/torben.bartscherer Ausführung sehr professionell, bisher nur positives gehört.
  5. Machen wir doch so ein oranges Rundrum-Licht dran und ziehen einen Besen hinterher, Kehrmaschinen dürfen sogar in die Fußgängerzone! Aber ohne Witz, eine gültige Versicherung wäre mir locker 15 € im Monat wert, wenn ich dadurch in Ruhe fahren kann und höchstens ein Ordnungsgeld fürchten muss.
  6. Mit "lächerlich" meinte ich das Strafverfahren wegen fahren ohne Versicherungsschutz, dass es sich um eine Ordnungswidrigkeit handelt stelle ich nicht in Frage. Auch die Polizeibeamten und die Staatsanwaltschaft machen nur ihren Job, ich möchte das an keiner Stelle kleinreden oder verurteilen. Ich gebe zu bedenken (Vorsicht, der folgende Abschnitt ist meine Meinung): Ein Versicherungsschutz würde ein Fahrzeug voraussetzen, mit dem mit ausreichender Wahrscheinlichkeit ein Unfall verursacht werden kann, für dessen Behebung der Versicherte nicht oder nur schwer aufkommen kann. Da ein E-Skateboard in Punkto Gewicht und Geschwindigkeit einem Fahrrad entspricht (mit Fahrrädern sind bergab sogar noch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich ohne die Stabilität zu gefährden), ist der maximale zu erwartende Schaden ähnlich gering. Dass es rechtlich anders aussieht ist mir klar, mag daran liegen, dass man bei der Ausarbeitung der bestehenden Gesetze noch nicht wissen konnte, wie klein und leicht die Motoren werden, und deshalb immer mindestens von einem Kraftrad ausging. Natürlich scheint es utopisch, Ausnahmen von derart grundlegenden Regelungen zu machen. Aber unsere Nachbarländer haben es ja auch ohne viel Aufsehen geschafft, und soweit ich die Statistiken richtig interpretiere, sterben momentan deutlich mehr Radfahrer durch PKW und LKW als umgekehrt. Helfen wird das im vorliegenden Fall leider eher wenig, also wünsche ich einfach viel Glück, die Verkehrswende wird kommen, nur bei uns eben später.
  7. Ich habe zu der Frage auch kürzlich einen Anwalt kontaktiert, der meinte, dass es erfahrungsgemäß zwei sinnvolle Vorgehensweisen gibt: 1. Sich nicht dazu äußern und abwarten, wenn es das erste Mal war wird es höchstwahrscheinlich wegen Geringfügigkeit eingestellt. 2. Einen Anwalt für deine Verteidigung bezahlen, das kostet ca. 700+ €, je nach Aufwand. Welchen Weg man wählt ist natürlich jedem selbst überlassen, Variante 1 ist im besten Fall nur ein Ordnungsgeld von ~70 €, im schlimmsten Fall eine Strafzahlung von 30-60 Tagessätzen (je nach Gehalt ~1500 €). Variante 2 kostet auf jeden Fall, hat aber bessere Chancen auf eine Einstellung. So oder so, nochmal erwischen lassen sollte man sich nicht. Dass sie das Board nicht einbehalten haben ist auf jeden Fall positiv, gab schon Fälle wo das Gutachten dann auch noch gezahlt werden sollte. Wenn sie es nicht einziehen, werden sie wohl im Internet die technischen Daten gefunden haben und sich daran orientieren. Wobei die Spezifikationen relativ egal sind, alles was selbstständig schneller als 6 km/h fahren kann wird so gehandhabt, ob es ein E-Board oder ein Panzerkampfwagen VI "Tiger" ist spielt dabei keine Rolle. Nur auf eine Einstellung des Verfahrens kann man in ersterem Fall eher hoffen, wenn die Staatsanwaltschaft einsieht, wie lächerlich das Ganze bei genauerer Betrachtung doch ist. Vor allem die Sache mit dem Abschleppwagen, da hätte ich dann gerne ein Foto gehabt wie das Board auf der Ladefläche steht.
  8. Ist ja relativ kurz geraten, aber schön, dass das Rechtliche angesprochen wurde. Und auch schön, dass gezeigt wurde, dass man diese "Dinger" mit Übung durchaus gut kontrollieren kann. Ich war heute wieder am Waldrand unterwegs und da hingen überall Plakate für Klimaschutz, CO2-Senkung usw., witzig nur dass ich inzwischen mit dem Auto (Benziner) dorthin fahren muss, da auf dem kurzen Weg von Zuhause bis zum Wald das Risiko einer Kontrolle zu groß ist. Danke Deutschland!
  9. Tazer

    Gotway MSX

    Vielleicht ist der Kläger ja eher bereit 70€ Ordnungsgeld zu bezahlen als wegen einer Straftat in den Bau zu gehen. Wenn man sich das Nummernschild selber malt, ist es dann nur noch Betrug? Wie viel kostet das? Jeder kleine Fortschritt ist besser als kein Fortschritt.
  10. Wenn eine Versicherungspflicht nach §1 PflVG laut dem Gericht nicht gegeben ist, dann ist der Verstoß gegen besagtes Gesetz auch nicht möglich oder? Heißt das dass es ab jetzt keine Straftat mehr ist oder ist das Urteil dann wieder "falsch"?
  11. Das wäre natürlich top, der hätte sicher gute Möglichkeiten, das Problem der Öffentlichkeit näher zu bringen. Vielleicht erwischen sie ja auch zufällig einen, der uns mit der Reichweite helfen kann. Auch wenn natürlich nicht jeder für eine Legalisierung sein wird, ich glaube doch stark, dass sehr viele da draußen die aktuelle Rechtslage genauso absurd finden wie die meisten hier.
  12. Streifenwagen, es geht ein geteerter Radweg durch, da hat ein Auto platz. Halten manchmal auch an und beobachten die Umgebung. Da muss man ziemlich aufpassen.
  13. Durch die Kontrolle der Kontaktbeschränkungen sind momentan deutlich mehr Streifen unterwegs als noch vor einem Jahr. Mein Street-Setup kann ich inzwischen gar nicht mehr nutzen, bei uns fahren sie sogar schon durch den Wald, bin aktuell nur noch mit AT auf Wanderwegen weit weg von den Straßen unterwegs. Auch wenn man immer wieder in verschiedenen Lokalzeitungen davon liest, sind das immer noch viel zu wenige Fälle, als dass man sich darüber in Deutschland politisch Gedanken machen müsste. Nach fast allen Informationen zum Thema muss man gezielt suchen, die Community ist relativ klein (~1000 Leute?). Das könnte sich vielleicht ändern, wenn sich ein oder mehrere Personen mit großer Reichweite (YouTuber, TV-Sender, Autohersteller, hochrangige Politiker) für das Thema begeistern lassen. Bis das allerdings passiert, werden wir Straftäter bleiben, so traurig das auch ist.
  14. Ist es Absicht dass - nach Österreich auswandern - einen neuen Job finden - fahren weil als Fahrrad eingestuft einfacher und günstiger ist als sein EFK in Deutschland zuzulassen? Bin ernsthaft am Überlegen ob ich mir zum Testen dieser These ein Wochenendhaus mieten soll.
  15. Da kommt wieder die Frage auf ob die Lenkstange hinten sein darf. Da wäre sie wenigstens nicht im Weg, und da man ja seitwärts auf dem Board steht kann man sich trotzdem dran festhalten. Würde sie dann als Nummernschild- und Getränkehalter einsetzen, außerdem könnte man Remote und Helm dran befestigen wenn es abgestellt ist, das wäre schon praktisch 😁😁
×