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oldtrapper

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    Elektro-Skater

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  1. Na ja, nicht alle, die damit fahren können auch damit umgehen. Mein Nachbar vertraut mir reglemäßig seinen 6-jährigen Sohn an, der begeisterter Fahradfahranfänger ist, Nachbar Senior hingegen nicht so der Zweiradfahrer. Also kurve ich mit Junior immer so rund 9 km in einer Stunde bei uns in der Gegend rum. Und der wackelt auf seinem zu großen Fahrrad noch gewaltig rum beim Treten und das gezielte Geradeausfahren ist auch noch zu üben. In der Nähe der Bordsteinkante gleitet das Vorderrad schon mal daran entlang, was zum Sturz führt. Nix Schlimmes. Aber bei den engen Straßen und dann Gegenverkehr im Feierabendverkehr schwitze ich immer Blut und Wasser. Der kann bei einem Sturz leicht unter die Räder geraten, wenn ich nicht mit dem Board auf der Straße mitrollen würde und ihn dagegen abschirme. So etwa kann das auch bei einem Hoverboard passieren, wenn das jmd nicht im Griff hat. Für Kinder gibt's da immerhin irwann den Fahrradführerschein ... Also ganz von der Hand weisen lassen sich Risikoeinschätzungen, die nicht so optimistisch sind wie die eines erfahrenen Skaters auf seinem Board nicht. Gute Argumentation ist gefragt. Warum nicht einen nicht gesetzlich vorgeschriebenen und von Ehrenamtlichen aus der Community angebotenen "Hoverboardführerschein" ins gespräch bringen. Solange der genauso freiwillig ist, wie der Fahrradführerschein für Kinder und genau so sinnvoll, wird das evtl. ein rasch akzeptiertes Modell
  2. oldtrapper

    Verreal F1? Einsteigerboard gesucht.

    Ich hab eins zum Verkauf, leicht gebraucht, 40 km / 2 Akkuladungen gefahren. Wenn Dich Einzelheiten interessieren gerne per PN. Oder Du wartest, bis ich mich mit dem Forum soweit vertraut gemacht habe, dass ich es in der genannten "Gebrauchtecke" paciere 🙂
  3. Ich verstehe Deine Gedanken und habe die gleichen Interessen, wie Du. Allerdings denke ich, dass pauschalisierende Wertungsaussagen (Waldörfler, Saatgutesser, ... ) in etwa so sehr Mauern hochziehen, wie "der Russe" oder "der Amerikaner" ... also Feindbilder schaffen. Das finde ich - in aller Freundschaft - nicht gut. Es gibt genug sachliche Themen, bei denen man schon getrennter Meinung sein kann, selbst wenn sich alle einig sind, dass das "Endziel" das Richtige ist. Zum Beispiel saubere Luft in den Städten. Da reden dann welche davon, wieviel Umweltbelastung die Erzeugung der Energie für Elektrofahrzeuge darstellt, andere diskutieren über Dieselfahrverbot, ohne natürlich den Nutzfahrzeugverkehr antasten zu wollen und alle übersehen, dass die Luftverschmutzung vor den Haustüren vermutlich am effektivsten und kostengünstigsten durch Elektrokleinstfahrzeuge bekämpft werden kann ... weil sie nicht mehr willens oder in der Lage sind, auf einem Roller zu balancieren oder gar einem Teufelsbrett ... aber mit der Familienkustsche schnell mal 200m zum Getränkediscount, weil die Bierkiste so schwer ist. Wie Du siehst, genau so derbe kontrovers, ohne direkte Feindbilder oder zu pauschalisieren. 🙂 ... Spiegel vorhalten ... und dennoch wird sich die Menscheit immer erst bewegen, wenn sie am Abgrund steht, wenn der Leidensdruck groß genug ist, um auch die Behäbigen dazu zu bringen, sich zu bewegen. Die Intelligenten, beweglichen sind nicht das Problem. Das Problem ist, wenn ich auch mal pauschalisieren darf, der durchschnittliche RTL-Zuschauer. Und nun zum Abschluss entschuldige ich mich bei allen RTL-Zuschauern hier im Forum ... die anderen da draußen sind natürlich gemeint; und ich hab Euch alle lieb.
  4. Nach meinem Kenntnisstand werden Boards und Roller statistisch bisher nicht getrennt erfasst. Daher sind die Fragen legitim. Ich werde Mal hier die Kreistagsfraktionen im MKK befragen und unsere Abgeordneten anschreiben.
  5. Wer weiß, ob das schlechter Journalismus oder gutes Sponsoring der ist, die viel zu verlieren haben ... Autobauer, Mineralölsteuer ,.... nicht umsonst gibt es seit 2015 keine Antworten auf Anfragen zur Elektrokleinstmobilität im Bundestag. Ich denke, es ist alles eine Frage des Geldes.
  6. Ich lese das so: Über den obligatorischen Haftpflichtschutz hinaus bietet die E-Mobility ... Und dann kommt die Bauernfängerei ... Bei den "Versicherten Risiken" steht nix wirklich Brauchbares. und bei den "versicherten Fahrzeuge"n ist kein Scooter und kein Skateboard zu finden. Und im Ernstfall nimmt mir keiner ab, das das ESk8 für mich ein elektrischer Krankenfahrstuhl ist. Würde ich unter Schutzbrief einsortieren
  7. Sogar in Wien, wo die Scooter wie Fahrräder behandelt werden, ist beim von den Grünen organisierten Friday Night Skating ein Skateboardverbot verhängt ... weil die Geräte bei einem sturz unkontrolliert in die Beine der Skater geraten könnten. Roller- und Fahrradfahrer sind gern gesehene Gäste. Meine Frage an die Organisatoren, ob ich mit einem E-Skate teilnehmen dürfte, das eine Bremse hat und nicht unkontrolliert herumschießt, wenn es mich mal in den Garten pflanzt, wurde nie beantwortet. Nein, tut er nicht ... zumindest nicht mit meiner eigenen Firmware. Ich flashe ihn oft mit einer Customfirmware, die in Leistungsentfaltung und Motorbremse auf das Streckenprofil zugeschnitten ist. Steile Berabpassagen im Wald verlangen andere Einstellungen als ebener Asphalt. Wird das Passwort richtig vergeben, kann man nur damit flashen ... es muss in der Flash-App hinterlegt sein. Und, aber das hängt von der Android-Version und vom Handy ab, man kann außerdem das Pairen vom Handy aus initiieren, anstelle vom Roller aus und dann einen eigenen BT-Schlüssel verwenden, der bis zu 128 Bit haben kann. Mit Apple geht das nach meinem Kenntnisstand allerdings nicht. Um den CustomFirmwares einen Riegel vorzuschieben sind neuere Versionen mit einer verschlüsselten Firmware ausgestattet, die aber dank reger Community durch eine unverschlüsselte ersetzt und dann wieder so modifiziert werden kann, wie man es halt benötigt. Daher habe ich von Anfang an großen Wert auf die sichere BT-Kommunikation gelegt und ausgiebig getestet, ob mir jemand eine schadhafte bin unterschieben und den Roller bricken kann ... geht nicht. Außerdem ist bei BT 4.0 eine zweite Verbindung mit dem Roller nicht möglich, wenn eine mit Deinem Handy besteht und Du eine App als Tacho und Batteriemonitor einsetzt. Etwas ähnliches wünsche ich mir beim Skateboard auch.
  8. Bei meinem Xiaomi M365 kann ich immerhin in der App ein Passwort für die Bluetooth-Kommunikation einrichten. Den sperrt dann, wenn das PW ausreichend sicher ist, niemand so schnell im Vorbeifahren. BT-REichweite vlt 20 m, wenn man in Bewegung ist. Selbst wenn jmd die Kommunikation über einen längeren Zeitraum mitschneiden kann, halte ich es für unwahrscheinlich, in ausreichend kurzer Zeit das PW zu extrahieren und via Brutforce zu knacken. Außerdem bremst der M365 nicht brutal, wenn die Sperre einsetzt. Selbst im Stillstand lässt sich ein gesperrter Roller - unter piepsendem Protest - anschieben und mit Muskelkraft bei geringer Geschwindigkeit bewegen.. Die ESk8s machen mir da eher Sorgen, da der Kommunikationsschlüssel bei den 2,4 GhZ Funken, die nicht BT sind lediglich beim ersten Pairen ausgehandelt wird und sich dann nicht mehr ändert und bei den BT-Funken häufig 1234 oder 0000 vergeben sind, um das automatische Pairen zu erleichtern. Allerdings stehe ich bei meinem Wogo 2S auch eine Vollbremsung aus 38 km/h problemlos ... und ich bin kein Sportstudent 🙂 Am meisten nervt mich der Eindruck, dass alle Tester, auch die der BASt-Studie keinerlei Affinität zu den Fahrzeugen haben und sie deshalb als problematisch ansehen. Ich kann mir nicht vorstellen, das sich ein ausgewiesener Bewegungsdepp nach erfolgter Legalisierung sofort auf ein cooles Board stellen wird, um sich damit flach zu legen. Die meisten würden nach den ersten Geh- und Sitzversuchen frustriert aufgeben oder zu Rollern - vorzugsweise mit bequemem Fernsehsessel - greifen. Und BMW wird sicher bald einen Tretroller mit Überrollbügel und Kleiderhaken für das Sakko bauen. Vielleicht sollten wir uns alle für einen integrierten Ansatz mit den Städteplanern stark machen und eine Neuverteilung des Verkehrsraumes anstreben. Ach, wenn ich bloß ein guter Politiker und kompromissbereiter wäre 🙂
  9. oldtrapper

    Tach auch...

    Bei Ersatzteilen und auch Akkus stimme ich zu, obwohl ich bislang immer Glück hatte. Aber bei E-Boards als Direktimport aus China ist zwar die Investition höher, aber es gibt keine Probleme. Wegen der meist hohen Akkukapazitäten läuft alles auf dem Bahnweg über die Mongolei, Usbekistan usw. bis Tschechei, die ne Zollunion mit den östlichen Nachbarn haben. Und dann ist das Ding schon in der EU und wird bei Ankunft in Frankfurt nicht mehr geprüft. An meinen Paketen sehe ich zwar immer jede Menge Klebeband, weil der Karton zig Mal geöffnet und wieder verschlossen wurde, aber abgesehen davon, dass es dauert ... fast wie mit dem Ruderboot ... klappt das alles reibungslos. Ganz anders die Importe aus USA oder die mit Luftfracht. DAs ist immer ein extremes Glücksspiel und man kann noch von Glück sagen, wenn nur die MwSt drauf kommt und das ganze nicht wegen Akku oder gar Board ohne CE-Zeichen vernichtet oder zurück geschickt wird
  10. oldtrapper

    Tach auch...

    Beim Xiaomi bin ich guter Dinge ... ich fahre mit dem M365 veil Wald und war auch bei Schnee und Eis unterwegs ... seit letzten August insgesamt rund 1.400 km. Aber meine Süße kann ich davon nicht überzeugen ... und daher "muss" ich auch das daibot verkaufen, obwohl ich gar nicht will. Was tut man nicht alles für den haussegen 🙂
  11. oldtrapper

    Tach auch...

    Pflastersteine sind nicht gleich Pflastersteine und ich habe manchmal den Eindruck, dass sich die Pflasterungen mehr unterscheiden, als die Rollen ... wenn man mal bei min 90ern angelangt ist. Hier bei uns ist zum Beispiel Netto weniger schlimm, als Aldi ... Parkplatzpflasterung. 🙂 Aber auf den Waldwegen beneide ich jeden mit AT-Fahrwerk und manchmal trage ich lieber, als ne Gehirnerschütterung zu riskieren. Für das Wowgo S2 gibt's einen Umbausatz auf AT für rund USD 270 und der juckt mich schon.
  12. oldtrapper

    Tach auch...

    Aauch Tach 🙂 Danke. Ich hoffe, dass ich mit dem 6,6 Ah-Akku, wenn wir mal über 10° sind, schon so meine 20 km in der 3 Fahrstufe bekomme. Die 16 km bei Minusgraden sind schon anständig, aber wenn tatsächlich mal ne Genehmigung da ist, hätte ich durchaus Bedarf für 30 km einfach und ein Schnelladegerät. Im Moment experimentiere ich damit, meinen Elektroroller auf die Schulter zu nehmen und sobald das Board schlapp macht, das Board an den Rucksack und den Rest mit dem Roller 🙂 In Zusatzakkus werde ich erst investieren, wenn wir alle legal sind. Mein daibot ist zur Zeit im Verkauf, aber der Käufer scheint unzufrieden ... vermutlich sind ihm 350 Eur nicht preiswert genug für ein 40 km/h Board mit mehr als 20 km Reichweite (bei Minusgraden). Wenn er es zurückschickt, mach ich das mit dem Rucksack dann mit den zwei Boards, die sind leichter, als der Roller ... oder ich stelle es hier in die Gebrauchtbörse 🙂
  13. oldtrapper

    Mellow Drive S

    daibot ist der Fabrikant sehr vieler dieser preiswerteren leistungsstarken Boards. Natürlich bauen die auch "schwächere, aber die gehen kaum in den Export. Dein Ninestep ist ein daibot mit nem anderen Aufkleber und höherem Preis Auch Skatebolt und Skatey sind daibot-Geräte, halt mit anderem Vertrieb und möglicherweise anderem Service. Ich habe das NS05 von daibot und - da fast zeitgleich mein Wowgo ankam - es lediglich 2 Akkuladungen und rund 40 km probegefahren. einen guten Teil davon in einem italienischen Dolomitendorf mit vielen Steigungen. Das Board hat mich extrem beeindruckt. Absolut zuverlässig und eine tolle Zuverlässigkeit der Fernbedienung. Bei meinen Tests kam es bei den "Luxusmarken" schon mal vor, dass der Kontakt zwischen Funke und Board abriss ... zwar rasch wieder da war, aber wenn Du dann zufällig steil bergab fährst ... , bei dem daibot nie. Hier bei uns in der Wohnsiedlung ist die REichweite mehr als 20 m. Fazit für Dich: Du kannst Dir via Aliexpress alles an Ersatzteilen aus dem daibotstore kaufen. Wird passen. Aber vorsicht, es gibt einen daibot Reseller namens Selena Zhang, der es mit seinen Versprechungen nicht so genau nimmt. Dort würde ich nicht mehr kaufen.
  14. oldtrapper

    Tach auch...

    Wowgoboard. Unbedingt empfehlenswert. Aber mindestens den 6,6 Ah - Akku nehmen. Bremst nicht zum Stillstand, wenn es sehr steil abwärts geht, was für mich kein Problem ist, jedoch nicht aus dem Auge verloren werden sollte. Bremse ansonsten weich und gut dosierbar. Mit dem mittleren Akku 400 Eur. Wowgoboard.com
  15. oldtrapper

    Mellow Drive S

    Mellow fischt betriebswirschaftlich in der Snob-Value Strategie rum ... abfischen des Marktes mit Fokus auf zahlungsbereite Early Adopters ... bei Apple ist ... egal, welcher Religion man nun angehört ... die Rechnung aufgegangen und sie haben damit eine ziemliche Marktbreite erreicht und geraten langsam in den Sättigungsbereich. aber das betrifft auch Samsung, und die haben keinen solchen Hype, der sie trägt, funktionieren aber über einen größeren Marktanteil. Allerdings sind bei E-Skateboards Innovationstempo und Leristungssteigerungen wesentlich geringer, als im Handymarkt. Da erscheint es mir schon fraglich, ob die Rechnung aufgeht, die Preise hoch zu halten (ne Kalkulation steckt da kaum dahinter, sorry 🙂 ), damit jeder, der sich die Dinger kauft, hipper ist als andere, während leistungs- und qualitätsmäßig Meepo oder Wowgo in der 400-EUR-Klasse schon gut mithalten können und preiswertere Ersatzteilversorgung haben oder die OEM-Teile von daibot (baugleich Ninestep, Teamgee und andere) in der 300-EUR-Klasse zumindest leistungsmäßig gut mithalten. Für meine Person ist zu sagen: ich bin altersmäßig schon lange übern Berg, kann mir tatsächlich das leisten, was mir gefällt, habe sie alle über je rund 50 km auf sehr unterschiedlichen Strecken getestet und richtete mich beim Kauf nur nach der Performance und nicht ein bisschen nach irgend einem Coolnessfaktor ... auch wenn ich Casey Neistats Pionierleistung da schon würdige. Mein Fazit: So flexibel Riemenantriebe bei der Wahl der Rollen oder Räder sein mögen ziehe ich Hubmotoren bei weitem vor. Maximalgeschwindigkeit von 40 reicht mir , 20 km Reichweite bei Frühlingstemperaturen will ich auch bei Vollgasfahrten und bergab soll das Teil vernünftig Bremsen. Flex ist bequem, aber kein Kaufgrund, gute Bushings sind mir wichtiger, als namhafte Spezialtrucks, die Verbindungssicherheit mit der Fernbedienung ist mir extrem wichtig und ob Hebelchen oder Rädchen ist mir wurscht, solange das Ding gut in der Hand liegt und mit einer Hand sicher zu bedienen ist. Der Tragegriff im Board mag bei "echten" Skateboardern verpönt sein, aber hier bei mir auf dem Land ist oft matschiger Waldweg auf den Strecken und da will das Board getragen werden, was mit Handgriff um Lichtjahre bequemer ist, als ohne. Jaja, Rucksack ist auch ne Lösung, aber hier geht's ja um Boards 🙂 Fazit: ich bin beim Wowgoboard gelandet. Die Reichweite mit dem 8,5 AH-Akku ist auch bei Minusgraden mehr als anständig und die vlt 38 km/h Höchstgeschwindigkeit bei den Schlaglochparadiesen hier schon fast ehrgeizig ... und der Mainradweg am Ufer entlang ist da keine Ausnahme, weil die Wurzeln der Uferbäume durchbrechen und auch 20 manchmal schon zu schnell ist. Alles mit nem Promocode für 450 EUR. Von mir aus gewinne ich jz kein Bergrennen, gegen ein Evolve, aber das überleb' ich locker und viel leiser = mehr Akzeptanz bei den Fußgängern und weniger Waldmeisterrisiko. Und ob das Bergrennen mit einem Mellowboard besser ausgehen würde, wage ich leicht zu bezweifeln
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