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hardy_harzer

Elektro-Skater
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Alle erstellten Inhalte von hardy_harzer

  1. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, hatten wir die Möglichkeit als Verband am geplanten virtuellen Expertenworkshop (FE 77.0522/2019 „Wissenschaftliche Begleitung der Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr“) der BAST/VUFO Dresden teilzunehmen. Übersicht der Teilnehmer: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbHAIT – Austrian Institute of Technology GmbHCIVEY – Markt- und Meinungsforschungcivity – Management Consultants GmbH & Co.KGTU BerlinBMVI StV24 und BMVI HamburgDStGB – Deutscher Städte‑ und GemeindebundDeutscher StädtetagLandeshauptstadt München KreisverwaltungsreferatMinisterium für Verkehr des Landes Nordrhein-WestfalenBayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und VerkehrSUVK – Berliner Senatsverwaltung für Umwelt Verkehr und KlimaHessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und WohnenSächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und VerkehrBlinden- & Sehbehindertenverband Sachsen e.V.Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V.FUSS e.V.ADFC e.V.Bund Deutscher Radfahrer e. V.Unfallforschung der VersichererGesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.DVR – Deutscher VerkehrssicherheitsratDVW – Deutscher Verein für VermessungswesenForschungsgesellschaft für Straßen- und VerkehrswesenTIERVOILIMEund wir als „Bundesverband eKF“Im ersten Teil des sechsstündigen Workshops hat sich die VUFO Dresden selbst und das Projekt erst einmal vorgestellt. Die Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH sammelt Daten aus Unfallgeschehen und rekonstruiert daraus Wahrscheinlichkeiten für zukünftige Unfälle in vergleichbaren Situationen. Ziele Das Projektziel ist es die Gefahren der Nutzung von Elektro-Tretrollern zu quantifizieren, die Berührungspunkte zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern zu dokumentieren und das Nutzerverhalten der E-Tretroller zu erfassen. Ich schreibe hier bewusst von „E-Tretrollern“, weil zwar offiziell immer von eKF gesprochen wird, aber defacto nur Nutzer von E-Tretrollern im Forschungsaufbau bedacht werden. Wo Geforscht wird in den zwei Großstädten Dresden und Berlin. Es wurde extra darauf hingewiesen, dass nur die Auswirkungen der eKF Verordnung auf das geänderte Unfallgeschehen und die Nutzung der eKF im öffentlichen Straßenraum exemplarisch in diesen zwei Städten erforscht werden. Die von vielen von uns gefahrenen freilenkenden Fahrzeuge und der weitgehend unbekannte Privatverkehr von E-Tretrollern im ländlichen Raum ist nicht Bestandteil des Projektes! Vorträge Im Anschluss der Projektvorstellung präsentierte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. den ersten Vortrag, dessen Inhalt sich zu 50 % der Redezeit und 90 % des Inhalts auf uns, also freilenkende Mikromobile bezog. Da es sich nach Auffassung des GDV bei „Fahrzeugen ohne Lenkstange“ um Spielzeuge handelt, haben diese Geräte nichts im öffentlichen Straßenverkehr zu suchen. Anmerkung Lars Zemke: „Die Berliner Polizei versucht aktuell ihren in der Ausbildung befindlichen Polizeischülern genau das Gegenteil zu vermitteln, denn nach Ansicht der verantwortlichen Beamten handelt es sich eben nicht um „Spielzeug“ sondern um ein Kraftfahrzeug welches unreguliert im Straßenverkehr unterwegs ist. keine gültige Versicherung Auch wurde über die Versicherungspflicht für KFZ und den daraus resultierenden Straftatbestand für nicht versicherte KFZ gesprochen. Die Tatsache das es aktuell versicherte freilenkende KFZ wie z.B. MonoWheels oder E-Boards gibt, ist nicht im Sinne des GDV. Diese Versicherungen wurden nur durch falsche Angaben im Versicherungsantrag erreicht und der GDV geht aktuell verstärkt dagegen vor, weil der Versicherungsvertrag „dolorös“ zustande gekommen ist. Ob der Vertreter des GDV nun einen Leistungsverzicht der Pflichtversicherung oder nur eine Kündigung meinte, wurde nicht weiter spezifiziert. Abschliessend wurde kurz auf das noch nicht rechtskräftige Urteil des AG München „Allianz/Lars Zemke“ eingegangen, was final dann auch die Meinung des GDV zu diesen Fahrzeugen richterlich bestätigen würde. Berlin Nach der ersten Pause präsentierte die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt Verkehr und Klima einen Vortrag über die gesamten städtischen Probleme mit Sharing-Rollern. Diverse Berliner Lösungsansätze wurden vorgestellt wie z.B.: ausgewiesene Parkzonen für eKF auf der Fahrbahn, Parkverbot auf Gehwegen, die nicht eine gewisse Mindestbreite haben, Parkverbote im Eingangsbereich von U-, S- oder Fern-Bahnhöfen oder an Bushaltestellen – sowie in ausgewiesenen Bereichen vor Sehenswürdigkeiten. Das Thema „Radwege und Infrastruktur“ sei bekannt und wurde in Berlin durch Popup-Radwege auf den Weg gebracht. Popup-Radwege sind Fahrstreifen auf mehrspurigen Straßen, die durch Baustellenmarkierungen und Fahrbahnbemalung zu Fahrradwegen umgenutzt werden. Kameras Im Anschluss stellte dann das VUFO die Verkehrsbeobachtung und Unfallanalyse vor. Im Wesentlichen werden an bestimmten Orten Verkehrszählungen mit Kameras in den beiden Städten Dresden und Berlin durchgeführt. Bei der Unfallanalyse wertet man im ersten Ansatz die Daten der aufnehmenden Polizei aus, da diese jetzt eKF Unfälle bundesweit gesondert erfassen. Um sich ein Bild über die Verletzungsmuster zu machen, arbeitet die VUFO auch mit den Krankenhäusern zusammen und wertet deren Daten aus. Natürlich alles unter Berücksichtigung des Datenschutzes. Im Westen nichts Neues Nach der Mittagspause folgte ein Vortrag des BMVI zur ekF Verordnung, der aber (aus meiner persönlichen Sicht) nichts Neues brachte. In der Ankündigung wurde zwar von Ausblicken zur eKF Verordnung gesprochen, aber es war eher ein Rückblick und der Ausblick war, dass man die zukünftige Entwicklung durch dieses Forschungsprojekt in die „richtigen Bahnen“ lenkt. Über uns (freilenkende Mikromobile) wurde, wie immer von Seiten des BMVI, kein Wort verloren. Dunkelziffer Beim Tagesordnungspunkt 7 wurde es aber richtig spannend. Dabei ging es um die vertiefte Unfallanalyse, also wie und welche Daten zu einem Bild zusammengesetzt werden. Dabei hat man auch „Fahrzeuge ohne Lenkstange“ im Blick und erklärt wie man die Dunkelziffer der nicht erfassten Fahrzeuge und Unfälle hochrechnen kann. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird aus den Verkehrsbeobachtungen der Fahrzeugbestand von Sharing- und Privatfahrzeugen in einem Gebiet bestimmt. Jetzt vergleicht man die Unfallaufnahmen der Polizei mit Personenschäden in diesem Gebiet auf Basis der Krankenhausdaten. Aus der Differenz wird dann auf die Dunkelziffer der nicht erfassten Unfälle geschlossen. Da das Datenvolumen der Krankenhäuser nicht so groß ist, kann man diese genau prüfen. Wenn dort Angaben gemacht wurden, wie z.B.: Skateboard, Einrad oder OneWheel werden auch diese Daten mit den Polizeiaufnahmen verglichen. Aus dieser Datengemenge hofft die VUFO sich auch ein Bild über die „illegalen“ Fahrzeuge zu verschaffen. Sicherheit Nach einer weiteren Pause ging es um die technische Ausstattung der Fahrzeuge und die Ausrüstung der Fahrenden. Sinnhaftigkeit von Helmen und Fahrtrichtungsanzeiger. Die Autoaffinen möchten natürlich einen Blinker am Roller, die Mitarbeiter vom AIT waren der Meinung der Blinker sitzt am Tretroller zu tief und wird vom Auto/Lkw nicht gesehen. Eine ausgestreckte Hand würde weiterhin viel besser erkannt. Das Thema Helm wird von den Sharinganbietern nicht weiter aktiv verfolgt, sondern nur mit den Worten kommentiert, dass das Angebot bei verschiedenen Anbietern bereits existiert. Vorurteile Über den ganzen Workshop verteilt wurden immer wieder „Online-Umfragen“ zu bestimmten Themen gestartet. Hier wurde, obwohl wir nicht Forschungsthema sind, z.B. folgende Frage zu „Fahrzeugen ohne Lenkstange“ gestellt: Stimmen Sie einer Zulassung zu ? Mögliche Antworten: für eine Evaluierung-/Probebetrieb dieser eKFich bin dagegenEnthaltungÜber die Hälfte der Teilnehmenden hat sich vermutlich nie mit den betroffenen Fahrzeugen auseiandergesetzt. Trotzdem sprach sich die Mehrheit dagegen aus und bildete sich vermutlich vorschnell eine Meinung, welche auf Vorurteilen beruht mit der man sich viele ihre „kleine heile Verkehrswelt“ strukturieren. Ohne den Aufwand einer Studie oder der direkten Auseinandersetzung mit der Zielgruppe, ist es leichtfertig sich vorschnell dagegen zu entscheiden! Aber es macht das Leben soviel leichter, nur für die nicht, über die das schnelle Vorurteil gefällt wird. Denn wie immer sind diese Vorurteile zu Geräten ohne Lenkstange negativ! Die anderen Fragen hatten mit uns dann nichts mehr zu tun. Man hat eher versucht, Wissen und Stimmung der Teilnehmer abzufragen um in zwei Jahren die Änderungen der öffentlichen oder fachlichen Wahrnehmung zu beurteilen. Da Fahrzeuge ohne Lenkstange in diesem Workshop nicht offiziell Thema waren, wollten wir zumindest den Fokus auf die Gefahren durch die anderen Verkehrsteilnehmenden hinweisen. Ein stehend gefahrenes Fahrzeug wird von anderen Verkehrsteilnehmenden als Stehend wahrgenommen und nicht als Fahrend. Leider wurde dieses Beispiel als Einzelfall abgetan. Sollte wiedererwarten in einer zukünftigen Sicherheitsdebatte von Verkehrsexperten doch dieser Aspekt ein Thema werden, dann hat sich wenigstens aus Gründen der Verkehrssicherheit die Veranstaltung für eKF Nutzende gelohnt. Fazit: Von Politik und BaSt dürfen wir auch nach diesem „Workshop“ sicherlich weiterhin die nächsten Jahre wenig Konstruktives für freilenkende Mikromobile erwarten. Trotzdem sind wir natürlich sehr gespannt auf die Ergebnisse der Studie und wie sich diese mit den praktischen Erfahrungen anderer EU Länder in den nächsten Jahren decken, die auch mit Fahrzeugen ohne Lenkstange bereits aktiv im Straßenverkehr umgehen. Vielen Dank für die Einladung zum Workshop und auch ein herzliches DANKESCHÖN an Axel der mich während meines Urlaubs dort virtuell bestens vertreten hat. Der Beitrag Neue Studie „ohne“ uns! erschien zuerst auf Electric Empire. Gesamten Artikel anzeigen
  2. Eigentlich wollten wir doch nur Skateboard fahren... Die gesammelten Werke von Euch zum "Free Hands Ride" in einer YouTube-Playlist. Electric Empire News zum "Free Hand Ride". Danke! Link zum Electric Empire Event am 04.10.2020 in München "Ekf in München erleben!". electricempire.de Podcast ...
  3. Unser fleissiger Landesverband Bayern lädt zu einem Tag der E-Scooter und Elektrokleinstfahrzeuge auf die Theresienwiese ein. Die E-Scooter Sharing Anbieter, BIRD, DOTT, Lime, TIER und VOI weisen in die E-Scooter-Spezifischen, verkehrsrechtlichen Rahmenbedingungen ein. Auf Testparcours können Besucher an einer Fahrsicherheitsunterweisung teilnehmen und sich mit dem E-Scooter vertraut machen. Wann: 4.10.2020 von 11:00 bis 17:00 Uhr Wo: Theresienwiese, Bavariaring Ecke Hans-Fischer-Straße „München unterwegs“, die Mobilitätsmarke der Landeshauptstadt München, ist mit einem kostenlosen Radl-Sicherheitscheck vor Ort und lasst Fahrrad oder Pedelec auf seine Verkehrstauglichkeit durch erfahrene Radl-Checker*innen überprüfen. Kleinere Mängel werden vor Ort behoben – für die größeren Arbeiten gibt es vor Ort Informationen, wo diese am Besten zu richten lassen sind. Zusätzlich können Sie bei einem Verkehrsquiz spielerisch Ihr Wissen testen und natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen! Verpassen Sie nicht am Stand von „Melon Helmets“ vorbeizuschauen. Helme mal ganz anders – innovativ, witzig, kreativ. Electric Empire bietet Ihnen, neben einem Informationsstand, die Möglichkeit sich über Elektrische Kleinstfahrzeuge (eKF) zu informieren und diese auch einmal auszuprobieren. Elektrische Kleinstfahrzeuge (EKF) sind seit ca. 10 Jahren auf dem Markt und gehören in vielen Ländern bereits zum gewohnten Stadtbild. Zu den Elektrischen Kleinstfahrzeuge gehören E-Einräder (EletricUniCycle), E-Longboards, Onewheele, E-Scooter, Hoverboards, Hovershoes, zweirädrige selbstbalancierende Fahrzeuge ohne Lenkstange. Diese Fahrzeuge sind im Alltag vielfältig einsetzbar: Für die Fahrt zur Arbeit, für kleine Einkäufe, Treffen mit Freunden, intermodal mit dem ÖPNV, der Bahn, dem Fernbus, dem Car-Sharing-Auto und dem eigenen Auto. Electric Empire setzt sich für die Legalisierung dieser Fahrzeuge in Deutschland ein. Zurzeit dürfen diese Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen und Wegen nicht gefahren werden. Was Sie alles erwartet: • Nehmen Sie an einem E-Scooter-Sicherheitstraining teil und erlernen Sie den sicheren Umgang mit diesen Fahrzeugen auf einem Testparcours von BIRD, DOTT, Lime, TIER und VOI. • Leihen Sie sich einen Helm am Stand von „Melon Helmets“ für die Teilnahme an einem Sicherheitstraining. • Kostenloser Radl-Sicherheitscheck und spielerisches Verkehrsquiz von „München unterwegs“ und mehr. • Electric Empire stellt Elektrische Kleinstfahrzeuge vor. Trauen Sie sich! Steigen Sie auf und probieren Sie das Fahrzeug Ihrer Wahl selber aus und erleben Sie ein völlig neues Fahrgefühl. Wir hoffen auf gutes Wetter und freuen uns sehr über die Entscheidung der Stadt München, auch die noch unregulierten Fahrzeuge wie z.B. Monowheels zu zeigen. Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der Stadt München, dass nun Bayern als eines der ersten Bundesländer zaghafte Versuche im Bereich der Mikromobilität unternimmt und zeigt, dass es anders gehen kann. Gerade diesen Mut lässt man leider weiterhin von Seiten des Verkehrsministerium vermissen. VIELEN DANK an unseren Landesverband Bayern für die tolle Organisation! Der Beitrag eKF in München erleben! erschien zuerst auf Electric Empire. Gesamten Artikel anzeigen
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  4. dann sind wir uns ja einig 🙂 wenns passt teste ich im Oktober ein mo-jet | free your impulse MO-JET.NET
  5. Danke auch an die Einradfahrer Leipzig für den Support und den Support!
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  6. besser geht es nicht positive Werbung zu machen!! Danke Adam "WrongWay" Malicki
  7. Tolles Video von Marcel. Danke an die Scooterhelden für den klasse Support!
  8. Ich muss zugeben, dass mein Herz schon ziemlich in die Hose rutschte, als ich am 12.09.2020 um 13:45 Uhr an der Mercedes Benz Arena ankam und ich lediglich 15 Nutzer von Fahrzeugen „ohne Lenkstange“ um eine Bank am Platz versammelt sichtete. Ich habe es mir mit den Worten „Naja die kommen schon noch!“ schön geredet. Tja, weit gefehlt Herr Zemke – DIE COMMUNITY war bereits mit bestimmt 150 Teilnehmern etwas weiter hinten in einer Seitenstraße versteckt am Start. Sammelpunkt Mercedes Benz Arena Fahrradstaffel Berlin Die Augen der Berliner Fahrradstaffel waren umso besser, denn die 4 Beamten waren zeitnah vo Ort und schritten durch die Reihen der vielen „Straftäter“, um Aufnahmen für „Weiterbildungszwecke“ zu machen. Natürlich hat man sich von Seiten der Beamten erklärt, aber es ist schon irgendwie ein komisches Gefühl, wenn man mit Feierlaune Herren in gelben Warnwesten durch die Reihen der Teilnehmer schreiten sieht. Umso mehr habe ich mich deshalb über das sich daraus entwickelnde Gespräch mit Herrn Biewald – dem Leiter und Gründer der Berliner Fahrradstaffel – gefreut. Gerne nehmen wir als Verband, das Angebot zum zukünftigen Austausch zwischen Polizei und Community an. Fahrradstaffel Kontrolle Gegen 15 Uhr, nach meinem kurzen Grußwort an die 350 Teilnehmer, ging es dann endlich los in Richtung Etappe 1 „Fotoshoting bei Herrn Scheuer“. Andreas Scheuer Nein, Andreas Scheuer hat leider nicht teilgenommen bzw. auch nicht abgesagt. 15 Monate nach Inkrafttreten der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung ignoriert uns der Minister und auch der Verkehrsausschuss weiterhin. Private Mikromobilität ist vermutlich für die Politik zu „klein“ und das schwarze Schaf im Verkehr, mit dem sich niemand zusammen per Foto ablichten lassen möchte. Die „bösen“ E-Scooter-Verleiher bringen das Volk schon so genug „auf die Barrikaden“. MonoWheeler mit Hund Presse und Medien Auch dort NULL Resonanz! Ja klar ich kann das schon verstehen, denn das Heer der Medien musste seine Kräfte zur großen Ausfahrt der Motorrad-Lederwesten ab 17 Uhr bündeln. Dort vermutete man wohl die spektakuläreren Bilder vom grimmigen Biker, der gegen das Verbot des Tragens von Abzeichnen protestieren wollte. Was hätten wir zu bieten gehabt? 350 Straftäter, die leise und innovativ mit Helm 20 km durch die Berliner Innenstadt fahren. Verkehrswende pur ohne stinkende laute Chopperbikes. FreeHandsRide 2020 Anfang August konnte sicherlich noch niemand ahnen, dass sich dieser Ride zur größten Veranstaltung ihrer Art mit 350 Teilnehmern entwickeln würde. Aus allen Teilen der Republik sind unsere Besucher gekommen, um zusammen für eine sichere Art der Fortbewegung zu werben. Es war schön zu sehen, mit wieviel Spaß und Freude alle durch die Stadt fuhren und unsere Gruppe von Passanten und Autofahrer bestaunt, geknipst und gefilmt wurde. Zugegeben, viele der Autofahrer waren sicherlich gar nicht amüsiert, denn die Staus um den Ride waren schon enorm. Positives Feedback Nach Abschluss der Demo, auf dem Weg über das Tempelhofer Feld, konnte ich durch viele Gesprächen mit Teilnehmern ein erstes Stimmungsbild einfangen. Die generelle Begeisterung und das durchgehend positive Feedback ist der Motor für 2021, um den zweiten Free Hands Ride zu planen. Hat euch als Teilnehmer etwas gefehlt oder wollt ihr bei der Planung 2021 unterstützen? Dann werdet Mitglied im Verband und helft mit im nächsten Planungsteam. War der Weg zu weit nach Berlin und Du willst selbst so etwas in der Deiner Region starten? Gerne helfen wir als Verband mit Rat und Tat weiter. Nur durch solche Veranstaltungen und weitere findet die Community zusammen und man stellt fest, dass man mit seiner neuen Art von Mobilität und Gedanken nicht allein dort draußen ist. Speziell wenn von Seiten Presse, Politik und Behörde nur Desinteresse besteht. Verkehrswende weiter ohne uns! Verkehrswende und private Mikromobilität ? Ja nee, iss klar. Der Beitrag Illegales Fest „Free Hands Ride“ erschien zuerst auf Electric Empire. Gesamten Artikel anzeigen
  9. Ein wahnsinniger toller Tag neigt sich dem Ende zu und ich möchte nicht verpassen mich bei ALLEN Teilnehmern zu bedanken! 350 durch die Polizei bestätigte Fahrerinnen und Fahrer waren heute beim ersten Free Hands Ride in Berlin dabei und haben mit bester Laune und Motivation dafür gesorgt, dass wir gerne wieder den nächsten 2021 veranstalten! VIELEN DANK an EUCH alle und hab noch eine schöne Zeit in Berlin bzw. kommt gesund nach Hause! Beste Grüße Lars Zemke und denkt an das Hochladen guter Videos unter http://bit.ly/FreeEKF
  10. sicherlich richtig, aber Lift verkauft von den Dingern nicht 1000 Stück am Tag. Zusätzlich ist sehr viel Handarbeit dabei und die Elektronik nach einem sehr hohen Standard wasserdicht verbaut. Gerade bei Wasser ist das alles immer so ne Sache, da will man nicht alle 10min Wassereinbruch fixen. Klar lassen die sich ihr know how auch bezahlen.
  11. wer mal in Berlin ist kann gerne bei mir eine Probefahrt machen! Macht wirklich mega viel Spaß.
  12. Das T-Shirt zum Ride 120854146 Designs online entdecken | Spreadshirt WWW.SPREADSHIRT.DE 120854146 bei Spreadshirt ✓ Trenddesigns auf verschiedenen Produkten ✓ T-shirts Hoodies & Accessoires in vielen Farben ✓ Bestelle Dein Lieblingsdesign von 120854146!
  13. Eigentlich wollten wir doch nur Skateboard fahren... In dieser Folge sprechen wir über die micromobility expo digital 2020, dem neuen Spielzeug von Lars, die "Free Hands Ride" Demo am 12.09.2020 in Berlin und über die Klage von Lars. Hört einfach mal rein… Mitglied werden https://electricempire.de/mitglied-werden/ "Free Hands Ride" Demo in Berlin am 12.09.2020 https://electricempire.de/free-hands-ride/ WhatsApp-Gruppe Telegram-Gruppe electricempire.de Podcast ...
  14. ich bin auch in der Gruppe, d.h. ich bin damit auch gemeint obwohl ich es nicht representiere? naja wie Du meinst...... und bitte lass uns das in diesem FreeHandsRide Post nicht weiter ausdiskutieren
  15. Chatgruppe für Updates zur Demo, Fahrgemeinschaften bilden etc. kommt mit dazu und teilt den Link -> https://chat.whatsapp.com/DocZD4pnVMDG8jYyeeIMsu
  16. von Scheuer war nur die Auftaktrede. Generell finde ich es wichtig dass das Thema endlich mehr in den Fokus kommt und Fachleute sich finden und Netzwerke bilden. Das es einige noch immer nicht begriffen haben sah man an Tag01 wovon ich keine Videos online stellen werden -> "Fahrradverkehr nicht gewachsen" und "Escooter nutzen nur Touristen" plus viel Eigenwerbung für das tolle neue VW Cargo Bike was keine Zulassung oder Versicherung benötigt. Auch ist es gut das die Community sieht mit welchen Fragestellungen und Ansichten gearbeitet wird. Immer weiter machen und dran bleiben!
  17. Trailer#2 zur Demo zur FreeHandsRide:
  18. Wer es nicht geschafft hat an der Expo Online teilzunehmen, bitte schaut in die Beiträge rein. In meinen Augen hoch spannend und viele sehr konstruktive Diskussionen:
  19. Das offizielle Grußwort von Verkehrsminister Andreas Scheuer zur micromobility expo Digital, die heute beginnt. Um "neue Mobilität zu ermöglichen" greifen wir der Politik und dem Mobilitätsminister gerne unter die Arme. @Kai kannst Du das Video ggf anders einbinden? scheuer_expo.wmv
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  20. Keine Sorge, dies wird kein „erhobener Zeigefinger“-Artikel, mit dem ich jedem Leser eindringlich ins Gewissen reden möchte, der keinen Helm trägt! Die Helmdiskussion existiert sicherlich schon solange wie es Fahrzeuge gibt, aber die meisten setzen wenn sie nicht müssen keinen Helm auf. Ausflüchte Die mir wohl bekanntesten Ausreden sind immer: „Ich fahre nicht schnell“, „Meine Friseur ist danach kaputt“ oder der Klassiker „Ich habe einfach kein Helmgesicht“. Wurde unsere Gesellschaft über die Jahrzehnte einfach viel zu „wehleidig“, denn früher sind wir doch auch immer „ohne“ gefahren? Ich gebe zu, meine ersten Fahrten auf einem Elektro-Skateboard waren im Sitzen und mir war auch nicht nach Helm! Später, als ich wusste wie es geht, kam das Upgrade in Form einer Schirmmütze und ich fühlte mich (naiv) perfekt! Verbandsarbeit, viele Diskussionen innerhalb der Community und zum Glück kein Unfall haben mich zum Umdenken gebracht. Nun gehört für mich das Tragen eines Helms genauso dazu wie das Laden des Akkus oder das Tragen von Handschuhen und Protektoren beim Fahren mit einem Elektrokleinstfahrzeug. Hr. Zemke mit Helm! Warum also nun dieser Aktikel? Zum einen halte ich es für wichtig, wenn ein Verband danach strebt „legal und versichert“ am Straßenverkehr teilnehmen zu wollen, ein Vorbild zu sein und Lösungen aufzuzeigen. Auch empfinde ich das Tragen eines Helms nicht als Eingriff in mein persönliches Wohlbefinden, sondern mehr als Lösung mein körperliches Wohl durch einfache Mittel zu schützen. Schon 1976 warb der DVR mit einer Kampagne für die „Anschnallpflicht“ und ich weiß noch genau, wie mein Vater dies damals auch ewig verweigert hat. Fast 25 Jahre später setzt sich jeder in sein Auto, schnallt sich an und braust los! Kampagne des Deutsche Verkehrssicherheitsrat von 1976 Sicherheitspartner Das Tragen eines Helms gehört zu jeder unserer Veranstaltungen wie z.B. Demo, Mobilitätstage oder der demnächst geplante FreeHandsRide am 12.09.2020 dazu. Deshalb freue ich mich umso mehr über die entstandene Partnerschaft mit der Firma Melon, die uns ab jetzt als offizieller Sicherheitspartner unterstützen wird. Bereits bei Demo#2 kam die spontane Aktion von Melon bei der Community sehr gut an, als an jeden Teilnehmer „ohne Helm“ ein Gratisprodukt verteilt wurde, um für mehr Sicherheit während der Fahrt zu sorgen. Demo#2 am 28.04.2019 Projekt des UKB Was mich aber viel mehr zum nachdenken angeregt hat, waren Antworten auf Fragen wie z.B. was passiert eigentlich bei einem „Schlag gegen den Kopf“? Wie reagiert mein Körper darauf? Wie schnell kann es zu Problemen oder Einschränkungen kommen? Im Rahmen des Forums Verkehrssicherheit des Landes Brandenburg beeindruckte mich der Vortrag von Dr. Ingo Schmehl nachhaltig. Gerne habe ich deshalb auch die Anfrage zur Unterstützung des Projekts vom Unfallkrankenhaus Berlin „Mit Helm-aber sicher!“ angenommen und freue mich nun auch sehr, dies persönlich zu unterstützen! Bei all der Aufklärung und dem Wissen, das wir über Unfallfolgen haben, finde ich es sehr bemerkenswert, dass zu allererst die Kinder (völlig richtig!) von ihren Eltern und Verkehrsunterricht wie selbstverständlich mit einem Helm ausgestattet werden. Aber leider danach mit zunehmendem Alter die Bereitschaft einen Helm zu tragen immer mehr nachlässt. Keine Helmpflicht NEIN, ich plädiere nicht für eine Helmpflicht sondern nur an den gesunden Menschenverstand. Allein die Altersverteilung bei PEDELEC-Unfällen 2019 in Brandenburg belegt leider, dass gerade „Oma & Opa“ der Helmkids in die meisten Unfälle ohne Helm verwickelt sind. Noch einmal betont: Nein, es muss keine Helmpflicht eingeführt werden, denn nur wenn jeder Verkehrsteilnehmer etwas freiwillig und aus Überzeugung tut, kann es klappen. Hier sind Nutzer aus dem Bereich Mikromobilität bereits viel weiter als ihre Partner im Fahrradbereich. Denn meine Beobachtung ist, dass bei Treffen der Community ein Nutzer ohne Helm eher zur grosse Ausnahme gehört. Neue Entwicklungen Gerade im Bereich der Helmtechnik wurde viel getan und es gibt für jeden Anwendungsbereich, Kopf und auch „Frisur“ die richtige Form mit Visier, Blinker, Reflektoren oder sogar Bremslicht. Kleiner Tip: Beim nächsten virtuellen Kaufhausbesuch einfach mal nach Helmen schauen und unverbindlich informieren! Es lohnt sich immer. Fahrt sicher und kommt gesund an! Der Beitrag Mit Helm – aber sicher! erschien zuerst auf Electric Empire. Gesamten Artikel anzeigen
  21. Unter BVG.de könnt ihr gerne die favorisierte Route zur Warschauerstr planen. Beispiel ist von Tempelhof zur Warschauer. planen. Ticket A+B oder eine Sammelkarte A+B sind die richtige Wahl als Tarif. Ich muss selbst schauen wie ich zum Start komme und vorallem wann genau. Im Vorfeld ist ja immer noch einiges zu tun.
  22. hardy_harzer

    EE: Update Klage

    diesmal erfolgt das Update zur Klage wesentlich schneller, da bereits die erste Antwort des OLG München vorliegt und von mir eine Stellungnahme binnen 7 Tagen erwartet wird. (Antrag auf Fristverlängerung wure bereits gestellt) Da ich mit der Stellungnahme über den weiteren Fortgang bzw. auch über das Ende der Berufung entscheide, möchte ich zum einen vorab ALLE Unterstützer darüber in Kenntnis setzen und zusätzlich auch eure Meinung wissen: Meines Erachtens bleiben lediglich zwei Möglichkeiten (Änderungen nach gründlicher Prüfung vorbehalten): 1. Rücknahme der Berufung, Kosten klein halten. Das Verfahren wäre damit beendet, der Hinweisbeschluss in der Welt. 2. Blick auf den Bundesgerichtshof, die volle Distanz mitnehmen! Dazu müsste der Vortrag (risikoreich) erweitert werden bezüglich etwaiger eigener Handlungen meinerseits. (Punkt 1.2.1) Gleichwohl wird sich das Oberlandesgericht nicht umstimmen lassen. Bleibt nur noch auf den BGH – Bundesgerichtshof in Karlsruhe zu hoffen. Die Streitwertgrenze von 20.000,00 EUR wäre nicht überschritten, jedoch könnte argumentiert werden, dass eine Entscheidung durch den Bundesgerichtshof zur Sicherung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung sowie zur Klärung einer bisher nicht entschiedenen Rechtsfrage erforderlich wäre. Das Oberlandesgericht würde die Revision höchstwahrscheinlich nicht zulassen, so dass zunächst eine Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt werden müsste (auch dies muss bereits durch einen Anwalt beim Bundesgerichtshof geschehen). In der Stellungnahme müsste ich darlegen wann und wo ich meine 5 nicht zugelassenen Fahrzeuge gefahren habe und oute mich damit direkt als Straftäter. Auch würde BGH bedeuten, einen neuen zusätzlichen Anwalt zu beauftragen, da Herr Höhne beim BGH nicht zugelassen ist. Aktuell gibt es nur 40 zugelassene BGH Anwälte in Deutschland. Dies ist wieder mit weiteren nicht unerheblichen Kosten verbunden! Aktuell sind netto noch 3.600 Euro im Topf – nach Abzug der 888 Euro Berufungskosten plus erste Rechnung von 910 Euro des Anwalts für die Bearbeitung der Berufung. Wie ist eure Meinung? Tor 1 „Berufung zurückziehen“ oder Tor 2 „Berufung durchziehen“ um ggf. zum BGH zugelassen zu werden? Tor 2 muss ich nochmal um die Unterstützung der Community bitten. Beste Grüße Lars Zemke Der Beschluss des OLG München vom 04.08.2020. Der Beitrag Update Klage erschien zuerst auf Electric Empire. Gesamten Artikel anzeigen
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