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oldtrapper

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Everything posted by oldtrapper

  1. Glückwunsch, gute Entscheidung. Ist ein wirklich tolles Board
  2. Ist ein beliebtes Verkaufsargument der Händler. Meiner Meinung und Erfahrung nach aber für 3P oder vlt noch 4P im Automodellbau oder Modellflug vlt noch gültig. Je mehr Zellen Du parallel hast, desto mehr Risiko geht von den ständiger Bewegung ausgesetzten Kabeln in und vom Balancerstecker aus, während ein BMS im Akku geschütz verbaut und oft sehr viel intelligenter programmiert ist, vor allem, wenn Du es selbst flasht. Ist im Balancerstecker ein Kabel schlecht gecrimpt und hat vlt einen Wackelkontakt oder bekommt ihn im Laufe der Zeit, kann die externe Logik im Ladegerät nichts erkennen und weiß nicht, dass da ne Zelle dranhängt, und lädt die anderen, ignoriert die Wackelnde. Die wird beim laufenden Zyklus vlt über das Hauptkabel indirekt mitgeladen, aber sicher nicht ausbalanciert, so dass eine massive Zellendrift einsetzt, was im Extremfall schnell mal zum Brand oder Zellentod oder beidem führen kann. Und auch die Infoscreens des teuren Modellbauladers geben nicht mehr Informationen her, als ein gutes internes BMS ... vor allem, wenn selbst programmiert und über den ESC ansprechbar. Will sagen, da gibt es keine allgemeingültige Weisheit und letztlich kann man alle Risiken bei kundigem Umgang mit den Akkus und Geräten gut im Griff halten. Ich hatte im Laufe der Zeit schon oft Ladegeräte in den Fingern, die am Ausgang einen Designfehler aufwisen und keine Diode verbaut hatten, so dass der Akku über den Innenwiderstand des Ladegerätes wieder entladen wird ... und via Balancerstecker nicht unbedingt gleichmäßig über alle Zellen, sondern jeweils die schwächste zuerst, dann die nächstschwächste (Weg des geringsten Widerstandes). Ist meist leicht daran zu erkennen, dass ne LED am Lader noch leuchtet, auch wenn er ausgeschaltet oder der Netzstecker gezogen ist.... vorzugsweise die Grüne, die Dir suggeriert, dass der Akku voll sei 🙂 Wenn Du weißt, was Du tust, schon, sonst hast Du halt ne veritable elektrochemische Bombe 🙂 ... im ernst: Die Leistungsdichte ist sehr hoch und (chemische) Lithiumbrände sind mit herkömmlichen Mitteln kaum zu löschen.
  3. Nö. Da hat sich jemand verlesen ... die Ziffern sind aber auch scheiße: Sind nur 10 A und der 4AH Akku ist der bei weitem schwächste und gnadenlos überteuert.
  4. Besser als das ist ein paralleles Akkupack mit eigenem BMS, weil Du da tatsächlich mehr Amps an die Motoren bekommst, so dass auch Waldboden und Kies mit Streetrollen problemlos möglich sin. Mit einem Akku reicht selbst an leichten Offroadsteigungen das Drehmoment nicht mehr. Was ist passiert ... ich baue nämlich gerade ein neues Setup zusammen und vlt gibt's was, was ich berücksichtigen sollte.. Mein uralt Wechselrichter am Solarregler mit den Solarzellen auf dem Garagendach und ner alten Dieselbatterie verrichtet problemlos seinen Dienst.
  5. Sorry, hab ich gar nicht beantwortet 🙂 ... noch ne kleine Ergänzung: Die Ladebuchse ist mit dem Akku über n JST verbunden, der direkt am BMS hängt. Insofern ist ein Modellbauladegerät Overkill ... einzige Anforderung sind 42 V und min 2 sowie max 5 A ... einfach zu realisieren mit m 220V Wandler am Zigarettenanzünder und dem Originallader. Ich komme mit dem 6.4er (im 2S) mit meinen 105 Kg und Vollgas auf 75 % rauem Asphalt sowie 25 % Kies, Schotter und Waldboden und ner längeren kräftigen Steigung problemlos auf 20 km. 14 km bis zur ersten Akkuwarnung der Funke, danach folgen noch 10 Warnungen, bis das Board so richtig langsam wird. Fast leergefahren mit 24 km, aber da lief es noch 12 km/h in der Ebene. Hab ziemlich rasch einen zweiten 7 AH Akku von Ali für 70 EUR parallel drunter gehängt und komme so auf 40 km, Vmax 46 km/h und viel besser in Steigungen. In steilen Weinbergen kommt es nicht ganz an das Evolve GTX ran, kommt aber im Snakestyle auch überall hoch. Im Low und Mittleren Modus sind die Reichweiten zwar größer, aber sooo viel mach das nicht aus. Da ist es schon eher sinnvoll, nicht aus dem Stillstand anzufahren, sondern erst nach den ersten paar Kicks Gas zu geben ...
  6. Alle Wowgos sind nach meiner persönlichen Erfahrung und Meinung ihr Geld wert und klasse zu fahren. DAs Mini wird mit weichen Bushings ab 25 sehr unruhig und man braucht einige Erfahrung um es wieder einzufangen ... einfach auf der Vorderachse belasten reicht nicht. Außerdem haut es beim heftigen Surfen, wenn Du zusätzlich up/down-pusht, also Vortrieb erzeugst, schnell mal hinten ab, wenn Du auf gepflastertem Untergrund bist. Ansonsten gutmütig und unproblematisch, vor allem in Deinem Geschwindigkeitsbereich. Absolute Empfhelung, auch wenn ich das 2 S zum gleichen Preis vorziehen würde. Außerdem ne Überlegung wert, wenn Du viel fährst: Die Motoren mit den austauschbaren PUs nehmen, das ist die paar Euro mehr wert. Ich fahre ca 25% Wald und Kies/Schotter und nach 2000 km brauch ich langsam neue Hinterräder 🙂
  7. oops, und schon sind wir vierstellig ... Mann, ich will doch kein zweites teures Hobby 🙂 - eine Frau reicht mir völlig -, sondern meine das ernst mit dem Verzicht auf Diesel SUV im gerne etwas weiteren Nahbereich um meine Haus. Ernst heißt, ich bin seit Januar mit dem Roller 500 km und mit dem Wogo 2000 km gefahren ... und immer schön mit der Solarzelle auf dem Garagendach geladen
  8. Wenn der Akku eine eigenes BMS hat, schon, dann sind auch die Zellen immer gut ausbalanciert
  9. Möglich bestimmt. Aber da die Akkupacks meist Luft-und Wasserdicht eingetütet sind, ist eine hohe Anfangshürde gegeben ... zumindest für mich und auch psychologisch 🙂 ... und dann weiß ich nur bei meinen Quadcopterzellen, wie die verlötet sind, und ich weiß, dass mir persönlich da die Kabelstummel zu kurz sind, um mit meinem Geschick sauber zu löten. Und das Ganze einem Dienstleister überlassen ist bestimmt auch nicht billig. Da ist es vlt einfacher, sich dem Kulanzwillen des Herstellers anzuvertrauen und mal nachzufragen, was man machen könne ... Du wüsstest auch nicht, wieso die einzelne Zelle, ausgerechnet die, zusammengebrochen ist. Bisschen dumm stellen ist schon ok, auf Nachfragen würde ich allerdings ehrlich antworten, da ein Fachmann bestimmt zutreffende Schlussfolgerungen ziehen kann 🙂 Oh, gerade nochmal ordentlich nachgelesen ... aus dem Verbund nehmen ... ich hatte geistig schon ne intakte Zelle in der Hand, um wieder 6S zu haben ... Wenn Du mit 5 S was anfangen kannst und nicht auf Wasser-/Luftdichtigkeit angewiesen bist, ist das natürlich ne Möglichkeit ... blanke Kabelenden vermeiden, am besten mit Schrumpfschlauch.
  10. Anbringen kein Problem. Dranbleiben aber schon ... es sei denn, Du gibst mal wieder n dreistelligen Betrag für so was wie Schredblinks aus 🙂
  11. Wenn ich mich richtig erinnere, wird das doch im Promovideo von Evolve gezeigt ... schau Dir einfach das Video noch mal an und pass genau auf, wo der CEO hindrückt 🙂
  12. R.I.P., würde ich wohl sagen. ja, angesteckt lassen ist nicht optimal, auch wenn das nicht zwangsläufig zu einer tiefentladenen Zelle führen muss. Ich würde den Akku tatsächlich entsorgen. Die eine Zelle zu retten ist nach meiner Erfahrung nicht mehr möglich ... sobald ne Lipozelle mal unter 2,5 V fällt, ist sie in der Regel tot. Mit einem BMS im Akku verbaut könnte man über Rekuperieren einen Rettungsversuch wagen, da dabei die notwendigen sehr hohen Ströme entstehen. Ohne BMS wäre mir die Brandgefahr zu hoch, denn der mittlerweile hohe Innenwiderstand der Zelle führt bei entsprechenden Ladeströmen zu enormen Temperaturen = Brandgefahr. Man könnte künftig Akkus mit angestecktem Lipowarner lagern und den auf 3V einstellen ... immer wenn er piepst nachladen. Noch nie getestet, daher weiß ich nicht, wie lange der Entladevorgang über den Piepser bis zu 3V dauert, aber da die Piepser preiswert sind, ist es vlt einen Versuch wert.
  13. Bin noch in Spanien beim Surfen und werde leider zum Event noch nicht zurück sein, ansonsten bin ich gern mit von der Partie mit Esk8
  14. oldtrapper

    Welche Kamera?

    Wirst zufrieden sein. Beim Stitchen den automatischen Horizontausgleich aktivieren, dann hast Du ohne weiteres zutun gleich ne sehr gute Stabilisierung drin.
  15. 6 Ah Mit 2 A laden Mechthild Stunden ... Finde ich akzeptabel. Und kommt der Lebensdauer der Akkus zu Gute. Ich würde tatsächlich nichts anderes nehmen. Bei echtem Bedarf lässt sich bei Ali aber für ca 30 EUR auch ein 4A Tell finden.
  16. Wenn ich n Rotwein kriege, bin ich sofort dabei. :-) Die Idee ist gut. Daher habe ich im anderen Thread ja auch nach der Berechtigung der Experten gefragt, sich Experten nennen zu dürfen. Ich bin fast sicher, dass kaum einer überhaupt so etwas fahren kann, mit Bremstechniken vertraut ist und in der Lage ist, Bremswege zu beurteilen. Daher spreche ich den meisten auch pauschal die Eignung ab, überhaupt eine Expertenmeinung außen zu dürfen. Eine persönliche Meinung dürfen sie gerne haben, aber die tut ja nichts zur Sache und ist nicht entscheidungsrelevant. Auch bei so einem Video wäre ich dabei... Vor Ort hinter der Kamera oder beides. Hab schon einige Videos in Fahrt auch durch Wald aufgezeichnet ... Kann also bestätigen, das vorzeigbare Ergebnisse machbar sind.
  17. Vlt doch ne Googleprüfung¿ :-) - Kreiselkräfte sind auch bei den kleinen Rädern beachtlich. Allerdings hat der kleine Radius im Verhältnis zur Lenkstange enorme Hebekräfte zur Folge, so dass allein schon das Eigengewicht der Lenkstange Unruhe stiften kann. Dass mehr Radius nicht mehr Balance bringt, siehst du in der Praxis am BMW. Auch bei den Einrädern sind 10 Zoll genauso balanciert zu fahren, wie 20 Zoll. - Nachlauf ... Ich hab sogar ein Fahrrad mit Vorlauf ... Ist zwar unmöglich, das freihändig zu fahren, aber es ist extrem wendig. Und natürlich Einhändig genau so sicher, wie das mit Nachlauf, da meine Füße und der Po für Balance sorgen. - Einrad ... Ist elektronisch balanciert, was nichts mit Deinem Können zu tun hat. Für die Balance geht ein beträchtlicher Teil der Motorleistung drauf. - Laufen lernen ... Vergleich hinkt, da hier der Untergrund fest ist. Versuch, das mühsam als Kleinkind erlernte auf einem schlingernden Schiff umzusetzen. Du kommst nicht Mal unverletzt aufs Klo zum Kotzen. Soweit also keine neuen Erkenntnisse, daher habe ich meiner Argumentation nichts hinzuzufügen.
  18. Bitte frag auch, wieviele der Experten ein solches Fahrzeug ihr eigen nennen und es sicher fahren können ... Als Mindestanforderung an einen Experten!
  19. Sonst würde ich es nicht schreiben. Ich habe bereits hier darüber berichtet
  20. Sehe ich nicht ganz so. Auf einem Fahrrad hast Du ein Dreipunktanlenkung: Hände, Po und Füße Auf dem Roller hast Du eine Zweipunktanlenkung; Hände und Füße ( was das Abbiegen mit Handzeichen deutlich erschwert, wenn man nicht, ´(wie ich mit dem Bauch) die Lenkstange anderweitig stabilisieren kann 🙂. Und auf dem Skate hast Du nur eine Einpunktanlenkung, die Füße. Das wird sich in jedem Land der Welt bei entsprechender Normierung (rechnerische Eliminierung des Effektes unterschiedlich vieler Verkehrsteilnehmer in den Klassen) in den Statistiken der Versicherer und der Medizin so widerspiegeln und damit auch belegen lassen. Fakt ist also: Ein Board zu beherrschen erfordert mehr Geschick, Knowhow und vielleicht auch Talent, als ein Fahrrad zu fahren, aber natürlich auch eine andere Fahrtechnik (keiner steigt beim Bremsen vom Fahrrad ab, aber beim Board mache ich das schon, wenn der Bremsweg dadurch verkürzt werden kann). Daher stimme ich zu, dass eine Unterweisung oder eine Inaugenscheinnahme des Fahrkönnens, die dokumentiert werden sollte (haben wir im Februar schon mal drüber diskutiert), sinnvoll ist. Knie- und Ellenbogenschoner halte ich in der täglichen Praxis für erheblich wichtiger, als einen Helm, weil deutlich weniger Boarder auf dem Kopf landen. Wenn man aber bei 40 km/h auf dem Kopf landet, ist man ohne Helm ziemlich verletzbar, daher würde ich auch nie ohne Helm fahren. Ob man das alles aber zur Pflicht machen sollte, weiß ich nicht. Auch auf der Autobahn mit Opel bei Tempo 200, was heutzutage ja schon kleine Diesel hinbekommen, sind die Überlebenschancen nach einem Crash mit Helm ziemlich sicher höher, als ohne, wenn der Kopf beim Aufprall in Mitleidenschaft gezogen wird. Dennoch wird Dich jeder auslachen, wenn Du eine Helmpflicht für Autofahrer anregen wirst. Bei Höchstgeschwindigkeiten sieht es auf dem Board ganz anders aus, als bei Roller oder Fahhrad: Je nach Fahrergewicht ist sicheres Kurvenfahren bei gleichen Radien mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten verbunden .... um 100 kg zu stabilisieren brauchst Du bei Einpunktanlenkung einfach höhere Fliehkräfte, als bei 70 kg. Im Gegensatz dazu ist die Energieeinwirkung beim Aufprall auf einen Betonblock bei 100 kg grob doppelt so hoch, wie bei 70 kg ... lassen wir mal unterschiedliche Muskelmassen, die unterschiedliche Unfallfolgen zeitigen können, aussen vor. Mein persönliches Fazit ist also: Eine Regulierung in Form von Sicherheitsausrüstung oder Höchstgeschwindigkeiten ist bei selbstbalancierten wie bei Skates praxisfern, während ein Nachweis der Fahrfertigkeiten zwar nicht unbedingt eine höhere Sicherheit zur Folge hat, weil der Betreffende immer noch mit 40 an einem Kindergarten vorbeidüsen könnte und schreckliche Unfälle haben könnte. Aber ab einem gewissen Lebensalter mit zunehmender persönlicher Reife, Kenntnis der Verkehrsregeln und entsprechendem Fahrgeschick, werden die Risiken signifikant abnehmen. Da die deutsche Volksseele (um nicht zu sagen die völkische Seele) und alle Gescheitheitsverwalter harte, eindeutige Grenzen für ihre Seelenfrieden benötigen, bleibt eine weitere Regulierung über maximale kinetische Energie, sprich Fahrzeuggewicht, Fahrergewicht und Höchstgeschwindigkeit. Fahrergewicht scheidet wegen des Allgemeinen deutschen Gleichstellungsgesetztes aus. Bleibt: - Nachweis des technischen Fahrkönnens - Nachweis der Kenntnis der Verkehrsregeln ( beides zusammen vulgo Führerschein genannt und damit die Dokumentation der Fahrerlaubnis) - fakultativ Anerkennung nachweislicher langjähriger Fahrpraxis während einer Übergangsphase - Maximalgewicht des Fahrzeugs 30 kg - Maximalgeschwindigkeit analog Moped & Co 45 km/h - aufgrund des geringen Fahrzeuggewichtes keine Versicherungspflicht (analog Fußgänger) ... für den Allgemeingebrauch im Straßenverkehr. Eine separate "Offroadklasse" für den Sportgebrauch halte ich für Unfug, weil diese Geräte in der Regel tatsächlich auf nicht dem öffentlichen Straßenverkehr gewidmetem Terrain genutzt werden. Es fährt auch keiner mit dem Formel Eins Ferrari zum Aldi einkaufen oder auf der Autobahn spazieren. --- By the way, mir liegt immer noch das bislang unwidersprochene Statement aus dem Vorzimmer von Scheurer vor (weitergleitete SMS), wonach man wegen des Medienrummels im Umfeld der "E-Scooter Verordnung" nur etwas Zeit verstreichen lassen will, bis die Ausnahmegenehmigung verordnet werden wird. Und die Hoffnung stirbt zuletzt.
  21. offentlicher Grund, nix Privatgelände > Einzelhaft
  22. Ich versteh' nicht ganz ... aber hab nochmal getestet, im Chrome passiert schlicht gar nichts, wenn ich den feed aktivieren will, der Firefox will den Link mit Chrome öffenen ... und wieder passiert nichts, sry
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