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Nordlicht

OneWheel - Fahrsicherheit

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Moin,


hier ein Tipp zur Fahrsicherheit, damit Anfänger es nicht auf die Harte Tour lernen müssen wie ich bei meinem kapitalsten Sturz, als meine Beine bei einer längeren Bergabfahrt 'verkrampften' und ich es nicht mehr schaffte, das Tempo zu verringern. Autsch.


Um jederzeit eine Notbremsung durchführen zu können und auch bei längeren Abfahrten die Kontrolle zu behalten, selbst wenn man vom unebenen Boden durchgeschüttelt wird, empfiehlt es sich, folgende Methode erstmal im Flachen zu üben, damit sie in Fleisch und Blut übergeht. Dann klappt sie eigentlich unter allen Bedingungen. Gerade als Anfänger kann man z.b. durch Ablenkung schnell mal das Gefühl haben 'heute läuft es nicht!' - das liegt daran, dass die Steuerung eines OneWheels derart intuitiv ist. Diese Methode ist eine beruhigende Versicherung.


Die Füsse bleiben schön da wo sie sind, man wandert nicht auf den Trittflächen vor und zurück und lehnt sich auch nicht nach hinten, um so das Gewicht zu verlagern und den vorderen Sensor zu entlasten. Stattdessen schiebt man das Board nach vorne.

 


Ich habe hier mal einen Schlittschuhläufer als Illustration genommen. Ihr macht das natürlich bitte nicht so aggressiv und ruckartig, sondern schön sachte. So bleibt man eigentlich immer Herr der Lage.

 

Was meint Ihr dazu?

 

Nordlicht

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Dandan D1 Sturz


In diesem Video wird deutlich, dass ein blosses 'Helm auf!' zu kurz gedacht ist.

Wenn man stürzt, dann werden als erstes die Hände in Mitleidenschaft gezogen. Ich würde immer Handschuhe mit Polsterung an den Handflächen empfehlen. Im Winter trägt man sie sowieso, im Sommer funktionieren z.b. Radhandschuhe oder Seglerhandschuhe sehr gut. Bei beiden sind die Fingerkuppen frei, damit wird es nicht so heiß.

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Um adäquat stürzen zu können, muss man erstmal fahren...

 

Der Kollege hier hat mit dem Future Motion Original Onewheel ein paar basics für Anfänger zusammengestellt.

 

 

 

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Tach zusammen,


als Fan des Float Life Teams habe ich heute bei YouTube nachgesehen, was sie Neues produziert haben und fand dieses Video, angefüllt mit Tricks, die einem die Schuhe ausziehen. 

 


Soweit, so geil.


Und jetzt kommt das ABER: ich fand auch die Erklärung, warum SlydogStroh bloss auf dem offenbar elektrisch befeuerten Fahrrad dabei war, sein Knie is nämlich hin.


hj0vrp5la4531.jpg

 

Wenn ich das nach Checken seines YouTube Kanals richtig zusammenkriege... Kreuzband und Meniskus, beides durch. Laut Slydog hatte das Board bereits sehr viele Kilometer auf dem Buckel und hatte technische Probleme. Er wollte es zum Hersteller einschicken, fuhr aber trotzdem noch damit. Gelegt hat es ihn bei moderater Fahrweise.

 

Und dies veranlasst mich zu dem eigentlich banalen Hinweis, dass kein Mensch aus Fleisch und Blut - und sei er noch so gut auf dem OneWheel unterwegs - unverwundbar ist. Selbst, wenn man es ruhiger angeht als diese Ansammlung von Spitzenfahrern. Es ist wichtig, immer die Tatsache im Hinterkopf zu behalten, dass auch die Unachtsamkeit anderer Verkehrsteilnehmer in der Regel zu EUREM Ungunsten ausgehen wird - siehe diesen kleinen Ausschnitt, der richtig üble Folgen haben kann, wenn der Fahrer in die geöffnete Tür semmelt :

 


Alte Radfahrer-Regel: einen Abstand von einem Meter zu Autotüren einhalten.


In diesem Sinne... Passt gut auf Euch auf.


Nordlicht

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Tach zusammen,


der nörgelnde Onkel mit dem erhobenen Zeigefinger ist mal wieder am Start... Naja, nicht ganz. 


Vor Ewigkeiten habe ich mir mal den Spaß gemacht, das Internet nach den schönsten Crash-Compilations von Geräten der gefahrensuchenden Freizeitgestaltung [Pogosticks, Hoverboards, Slacklines, Trampoline und dergleichen] zu durchsuchen. Und fürwahr, was bin ich auf der Suche nach amüsanten und spektakulären Überschlägen fündig geworden! Wirklich lustig ist das Ganze allerdings nur, wenn es dabei zu keinen ernsten Verletzungen kommt und der gefahrensuchende Kandidat nach dem Schreck wieder aufsteht und mit vollbesetzter Zahnreihe in die Kamera lachen kann.


Als ich versuchte, Vergleichbares in der Rubrik OneWheel zu finden, da entdeckte ich lediglich einzelne Videos, in denen sich Fahrer bei Topspeed in einen Nosedive [die Nase rammt sich auf oder in den Boden, der Fahrer geht fliegen und tut sich übelst weh] manövrierten. Und das war weit davon entfernt, lustig zu sein.


Jetzt allerdings kam mir das folgende Video unter, welches sich sehr gut eignet, diverse Unfälle gefahrlos zu begutachten, die Unfallentstehung zu analysieren und sich als unbeteiligter Beobachter eine ganze Reihe von Fragen zu stellen:


- Warum ist der Fahrer gestürzt?
- Welche schützende Kleidung trägt er und hilft diese, seine Verletzungen zu minimieren?
- Wieviel Glück und / oder Geschick hat der Fahrer beim Fallen bewiesen?
- Wäre ich in dieser Situation genauso glimpflich davongekommen?
- Hatte ich in der Vergangenheit vielleicht schonmal mehr Glück als Verstand etc pepe...


Sehr angenehm fiel mir eine Textzeile der Hintergrundmusik auf, in der eine amerikanische Redensart zitiert wird: 'It ain't over till the fat lady sings'. Deutsche Pendants dazu wären vielleicht: 'Abgerechnet wird am Ende' oder schlicht 'Hinten kackt die Ente'. Doch das nur am Rande.


Für Kommentare, Ergänzungen usw. wäre ich Euch überaus dankbar.

Aber, ich sach ma... das könnt Ihr halten wie'n Dachdecker. Nur nich so hoch.

 


Nordlicht

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Servus,

 

fahre seit einem Monat ein Onewheel XR+ und hatte insgesamt 3 Nosedives und hatte dabei kein Gefühl von einem Pushback.

Beim ersten Nosedive hab ich das Pushback, da ich noch nicht ganz vertraut mit dem Gerät war, ignoriert. Bin gestürzt und hab mich über die rechte Schulter abgerollt und bin ohne einen Kratzer davon gekommen.

Beim zweiten mal wars Bergauf da war die Steigung schuld, denn der Pushback kommt nur ab einer gewissen Geschwindigkeit. Hierbei hatte ich kurze Kleidung an und lediglich ein paar Schirfwunden am Knie und Ellenbogen da ich es nicht geschafft hab mich abzurollen.

 

Dann bin ich zwei längere Touren gefahren um mich mit dem Pushback vertraut zu machen ohne das etwas passiert ist und ich hab mich nun sehr sicher auf dem Onewheel gefühlt.

Als ich dann wieder eine längere Tour gestartet habe hatte ich meinen dritten Nosedive nach 5km fahrt bei ca. Fullspeed 30km/h im Elevated Modus.

Gerader Feldweg ohne Unebenheiten, also perfekte Bedingungen, aber auch die perfekte Verführung für einen Nosedive.

Hier bin ich mir überhaupt nicht sicher warum das passiert ist. Ich weiß nur das ich einen Bruchteil vor dem Nosedive gemerkt hab das ich jetzt fliegen werde.

Ich hatte das Gefühl das ich den Pushback nicht richtig mitgenommen habe, bzw. nicht richtig mitnehmen konnte, es war so als ob der Pushback zwar das Onewheel gebremst hat mein Körper aber durch das Bremsen nach vorne gedrückt wurde also seine Geschwindigkeit beibehalten wollte.

Und dann zwei Schritte und eine Rolle über die rechte Schulter.

Als ich dann da stand war meine Schulter ausgekugelt und die Schulterbänder gerissen.

Hab ne Hakenplatte in die Schulter operiert bekommen welche nach 3 Monaten wieder raus muss und es wird wohl ein Jahr lang dauern bis ich meine Schulter wieder voll belasten kann.

 

Bevor ich mir das Onewheel geakuft habe, hab ich vermehrt Videos zum Thema Nosedive gesehen, da das offensichtlich der einzige Nachteil des Onewheels scheint (bis auf dass es in Deutschland keine Betriebserlaubnis bekommt).

Allerdings hat sich bei diesen Viedos die ich geschaut hab keiner ernsthaft verletzt und auch keiner Schulterprotektoren getragen.

Im allgemeinen habe ich noch kein einziges Video/Bild gesehen wo ein Onewheelfahrer Schulterprotektoren trägt.

Dabei ist aus meiner Erfahrung das die am öftesten betroffene Stelle, da man sich reflexmäßig immer über die Schulter abrollen will bei einem Sturz.

 

Ich werde mir aufjedenfall Schulterprotektoren kaufen! Und ich kanns auch nur jedem empfehlen. Ich finde sogar dass diese Unverzichtbar für Onewheelfahrer sind!

Zusätzlich zu einem Helm und Knie-, Ellenbogen-, und Handschoner!

Die Schulterprotektoren hätten mir einiges erspart. Ich wünschte ich hätte das früher gewusst und finde man muss mehr "Werbung" dafür machen.

Da man auf Instagram fast nur Onewheel fahrer sieht welche lediglich mit Helm crusen, werden die Folgen eines Sturz vollkommen verharmlost.

 

Ich denke auch über Fangs (sowas wie Stützräder) nach um einem Nosedive zu entgehen.

Hat da jemand von euch Erfahrung wie sich solche Fangs bei hohen Geschwindigkeiten verhalten und ob sie ein Sturz verhindern.

Die Test-Reviews auf Youtube sind ja alle nur bei geringen Geschwindigkeiten, da keiner freiwillig ein Nosedive bei 20km/h + ausprobieren will.

 

 

Viele Grüße

 

Tobi

 

 

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Moin Tobi,

 

erstmal - wie schon per Privat Mail erfolgt - vielen Dank für Deinen Beitrag.

 

Ich habe das Netz durchstöbert, was die Fragen 'Wie entstehen Noise Dives', 'Helfen Fangs im Ernstfall' und dergleichen angeht. Dazu gibt es zu viele verschiedene Meinungen, um die Fragen auf die Schnelle abzuhaken.

 

Wer sich wirklich für das Thema Sicherheit interessiert, der muss sich wohl oder übel durch diverse Foren arbeiten. Das hat aber auch den großen Vorteil, dass man von erfahrenen OneWheelern lernen kann und die gröbsten Fehler nicht zwingend erst selbst machen muss - Stichwort: aus dem Schaden anderer Fahrer klug werden.

 

Während mein Trotter den Pushback durch einen Piepton unterstreicht, der sehr deutlich empfiehlt, das Tempo zu reduzieren, hat sich Future Motion laut einem der hier gelisteten Beiträge entschieden, eine App, die via Smartwatch eine akustische Warnung gab, wieder zu ändern und den Warnton zu canceln. Seitdem ist der Pushback, der laut diesen Beiträgen je nach gewähltem Modus unterschiedlich stark / deutlich spürbar ist, offenbar die einzige technische Sicherheitsvorkehrung.

 

Meiner Meinung nach wäre es optimal, wenn es eine Möglichkeit gäbe, die Herstellerlimits UND niedrigere Limits, die sich der Nutzer selbst setzen möchte, akustisch unterscheidbar wahrnehmen zu können. Gerade als Anfänger könnte man so vermeiden, zu schnell zu viel zu wollen. Es könnte auch dagegen helfen, bei optimalen Bedingungen die Geschwindigkeit zu unterschätzen. Auch ganz ohne technische Warnungen sollte der Fahrer ein Gespür entwickeln, was noch safe ist und wo der Grenzbereich liegt. Das heißt, sich zu erinnern, wann es gerade nochmal gutgegangen ist. Und so vorausschauendes Fahren lernen, indem man potenzielle Gefahrensituationen im Voraus erkennt. Hört sich philosophisch an, aber beim OneWheelen habe ich den Spruch meines PKW-Fahrlehrers verstanden: 'Manchmal ist Langsamfahren ein Zeichen von Können'.

 

Wie man am Beispiel von Slydog Stroh [Beitrag vom 28. August 9_9] sieht, kann ein gewohnheitsmäßiges Pushen des Grenzbereichs irgendwann mal nach hinten losgehen. Woran es dann tatsächlich gelegen hat, dass es Dich gelegt hat, das ist im Nachhinein kaum noch aufzudröseln.

 

DENN... letztlich ist nicht allein die Geschwindigkeit massgeblich für Nosedives. Das Gewicht des Fahrers, ansteigender / rauher Untergrund, die unsichtbare Baumwurzel unter Laub, selbst starker Gegenwind und ... last but not least ... individuelle Fahrfehler - alles, was die Maschine an's Limit bringt, kann dazu beitragen.

Komplexes Thema!

 

Nordlicht

 

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COMMUNITY.ONEWHEEL.COM

I have read over and over about all the hype about these wheels. I'm really glad that they are helping someone. I'm not as old as the oldest riders here, probably haven't ridden as far or as extreme as...

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